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	<title>Stadtlexikon - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>De:Lexikon:ort-0107</title>
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		<updated>2018-11-14T17:21:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Traindenkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3315.jpg|200px|thumb|left|Ostansicht des Traindenkmals in Durlach, um 1930, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 434.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Traindenkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ecke &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2176&amp;quot;&amp;gt;Pfinztal-&amp;lt;/lex&amp;gt;/&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1467&amp;quot;&amp;gt;Karlsburgstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;, &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3147&amp;quot;&amp;gt;Schlossplatz&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0558&amp;quot;&amp;gt;Durlach&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Traindenkmal erinnert an die im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Ersten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt; gefallenen Soldaten der ehemaligen Train-Abteilung Nr. 14. Die Train-Abteilung ging 1914 aus dem 1864 aufgestellten 1. Badischen Train-Bataillon Nr. 14 hervor, das 1894-1919 in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1466&amp;quot;&amp;gt;Karlsburg&amp;lt;/lex&amp;gt; in Durlach untergebracht war. Nach den Bestimmungen des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0235&amp;quot;&amp;gt;Versailler Vertrags&amp;lt;/lex&amp;gt; musste die Abteilung 1920 aufgelöst werden. Die Idee für das Ehrenmal entstand im Rahmen des ersten Train-Tags (9.-11. Mai 1925), als ehemalige Angehörige des Verbands vorschlugen, auf dem früheren Kasernengelände der alten Garnison ein Denkmal zur Erinnerung an ihre gefallenen Kameraden aufzustellen. Das von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0185&amp;quot;&amp;gt;Hermann Alker&amp;lt;/lex&amp;gt; entworfene Denkmal besteht aus einem circa 10 Meter hohen Obelisken, der aus gelbem Sandstein gefertigt ist und auf einem flachen quadratischen Sockel steht. Auf einer Seite des Denkmals ist folgende Inschrift zu lesen: &amp;quot;Ihren im Weltkrieg Gefallenen die Bad. Trainabteilung&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das als Kulturdenkmal eingestufte Monument sollte ursprünglich Teil einer umfassenden, aber nie realisierten Umgestaltung des ehemaligen Durlacher Exerzierplatzes werden, die ebenfalls von Alker geplant werden sollte. Eingeweiht wurde das Denkmal im Rahmen der Feierlichkeiten zum zweitägigen Train-Fest am 30. September 1928 in Anwesenheit ehemaliger Angehöriger der Train-Abteilung und von Oberbürgermeister &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1576&amp;quot;&amp;gt;Max Zöller&amp;lt;/lex&amp;gt; sowie unter musikalischer Begleitung der Reichswehrkapelle mit einem Festakt. 1999 wurde es von dem Bildhauer Alexander Ringwald restauriert. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Karlsruher Tagblatt vom 16. September 1928; Badische Presse vom 29. September und 1. Oktober 1928; Datenbank Kulturdenkmale https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/detail.php?id=01571 (Zugriff am 7.August 2017).&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Susanne Asche: Schlossplatz, in: Stadtplätze in Karlsruhe, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Manfred Koch, Karlsruhe 2003, S. 356-361, hier S. 359 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 26).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0027&amp;diff=585625</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0027</title>
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		<updated>2018-11-14T17:21:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3314.jpg|200px|thumb|left|Gefallenendenkmal der im Ersten Weltkrieg Gefallenen der Stadt Karlsruhe, um 1935, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 127.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3218&amp;quot;&amp;gt;Ehrenfriedhof&amp;lt;/lex&amp;gt; des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1353&amp;quot;&amp;gt;Hauptfriedhofs&amp;lt;/lex&amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Anlage eines Ehrenfriedhofs für die im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Ersten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt; ums Leben gekommenen Soldaten schrieb die Karlsruher Stadtverwaltung 1920 einen Wettbewerb zum Entwurf eines Gefallenendenkmals aus. Den ersten Preis in diesem Wettbewerb gewann der Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0390&amp;quot;&amp;gt;Hermann Binz&amp;lt;/lex&amp;gt;. Sein Beitrag, eine solide Bodenplatte mit wuchtigem Pfeiler, die sich an Grabaltären der römischen Antike orientierte, kam wegen der von mehreren Seiten geäußerten starken Kritik an Form und Aussagekraft des Denkmals, insbesondere aber aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Notlage zunächst nicht zur Ausführung. Auch der 1925 vorgelegte zweite Entwurf Binz&#039;, eine 3,5 Meter hohe Statue, die auf einem 7,5 Meter hohen Postament steht, wurde wegen der hohen Kosten und der bereits mehrfach im Stadtgebiet vorhandenen Gedenkform verworfen. Der dritte vom Bildhauer vorgelegte Entwurf, eine überarbeitete Fassung seines zweiten Beitrags, erhielt 1928 schließlich die mehrheitliche Zustimmung des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Stadtrats&amp;lt;/lex&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zusammen mit dem von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0215&amp;quot;&amp;gt;Max Laeuger&amp;lt;/lex&amp;gt; entworfenen Ehrenfriedhof am 2. November 1930 in Anwesenheit des badischen Staatspräsidenten &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0933&amp;quot;&amp;gt;Josef Schmitt&amp;lt;/lex&amp;gt;, des Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeisters&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0006&amp;quot;&amp;gt;Julius Finter&amp;lt;/lex&amp;gt;, der Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1663&amp;quot;&amp;gt;Bürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0855&amp;quot;&amp;gt;Hermann Schneider&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1410&amp;quot;&amp;gt;Erich Kleinschmidt&amp;lt;/lex&amp;gt; sowie von Mitgliedern des Stadtrates und des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1015&amp;quot;&amp;gt;Bürgerausschusses&amp;lt;/lex&amp;gt; eingeweiht. Es besteht aus einem aus Bronze gegossenen, in markanter Schrittstellung stehenden, auf- bzw. vorwärts schreitenden Jüngling mit ausgeprägtem Kontrapost, um dessen Hüfte ein Tuch gebunden ist. Die circa in dreifacher Lebensgröße geschaffene Figur steht – das rechte Bein auf eine leichte Erhöhung gestellt und die Arme erhoben – auf einem aus Muschelkalkquadern bestehenden rechteckigen Sockel. Auf der Vorderseite des Sockels ist zu lesen: &amp;quot;In Ehrfurcht und Treue gedenket der Opfer. Ihrem Tod entströme heilige Kraft und Mut zu Taten des Friedens.&amp;quot; Auf der Sockelrückseite steht: &amp;quot;Ihren im Weltkrieg gefallenen Söhnen die dankbare Vaterstadt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Ehrenfriedhof und Gefallenendenkmal der Stadt Karlsruhe (Erster Weltkrieg), in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl., Karlsruhe 1989, S. 525-534 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7), http://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/literatur/stadtarchiv/HF_sections/content/ZZmmY1PdXpuoNV/Denkm%C3%A4ler%20Brunnen%20und%20Freiplastiken%20in%20Karlsruhe%201715-1945.pdf (Zugriff am 9. November 2017).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0100&amp;diff=585624</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0100</title>
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		<updated>2018-11-14T17:20:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Robert-Gerwig-Brunnen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3313_1.jpg|200px|thumb|left|Robert-Gerwig-Brunnen, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/139 DO.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3313_2.jpg|200px|thumb|left|Tafel am Robert-Gerwig-Brunnen, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/139b DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Robert-Gerwig-Brunnen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0924&amp;quot;&amp;gt;Gerwig-&amp;lt;/lex&amp;gt;/&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1305&amp;quot;&amp;gt;Humboldtstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Robert-Gerwig-Brunnen in der Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2109&amp;quot;&amp;gt;Oststadt&amp;lt;/lex&amp;gt; wurde von Frieder Herlan, Unternehmer und damaligem Geschäftsführer der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0088&amp;quot;&amp;gt;Maschinenfabrik Herlan&amp;lt;/lex&amp;gt;, gestiftet und von dem Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1570&amp;quot;&amp;gt;Walter Gerteis&amp;lt;/lex&amp;gt; geschaffen. Anlässlich des 67. Geburtstags Herlans schenkte dieser den Brunnen der Stadt, woraufhin er am 28. April 1987 von &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; Gerhard Seiler eingeweiht wurde. Der Gerwig-Brunnen ist der erste Brunnen nach dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;, der wieder einer Person gewidmet wurde, nämlich dem Karlsruher Bauingenieur und Politiker &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0733&amp;quot;&amp;gt;Robert Gerwig&amp;lt;/lex&amp;gt;, der unter anderem für den Bau der Schwarzwald- und der Höllentalbahn verantwortlich zeichnete und an der Konzeption des städtischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1474&amp;quot;&amp;gt;Wasserwerks&amp;lt;/lex&amp;gt; Durlacher Wald beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brunnenszene zeigt Robert Gerwig, der, auf einem Stein sitzend, zwei im Wasser spielende Kinderfiguren beobachtet. Dabei fließt Wasser aus einem Schwarzwälder Findling in ein Becken. An dem Felsen steht ein in Tracht gekleidetes Mädchen mit Hut, das dem ausströmenden Wasser auszuweichen versucht. Ein kleiner Junge, der den Stifter im Kindesalter darstellen soll, sitzt spielend am Rand. An dem Findling ist eine Tafel angebracht, die über die wichtigsten beruflichen Arbeiten und Stationen Robert Gerwigs informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 8/ZGS 21a; Badische Neueste Nachrichten vom 28. April 1987; Bürgerverein der Oststadt (Hrsg.): Der Oststadtbürger 38 (1987), Nr. 3, S. 1-3.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Dietrich Maier: Karlsruher Brunnen: Bilder – Modelle – Fotografien, Karlsruhe 2004, S. 25, 107, 158.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0019&amp;diff=585623</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0019</title>
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		<updated>2018-11-14T17:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Denkmal &amp;quot;Hase, Betende Hände, Rasenstück&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3312.jpg|200px|thumb|left|Denkmal &amp;quot;Hase, Betende Hände, Rasenstück&amp;quot;, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/163 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmal &amp;quot;Hase, Betende Hände, Rasenstück&amp;quot;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0911&amp;quot;&amp;gt;KIT&amp;lt;/lex&amp;gt; Campus Süd, am Steinbuch Centre for Computing (SSC), &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3043&amp;quot;&amp;gt;Zirkel&amp;lt;/lex&amp;gt; 2.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Denkmal &amp;quot;Hase, Betende Hände, Rasenstück&amp;quot; ist ein Kunstwerk des Bildhauers Jürgen Goertz. Es besteht aus drei voneinander getrennt aufgestellten Plastiken und stellt eine Hommage an Albrecht Dürer bzw. dessen gleichnamige Werke dar. Die Entscheidung zur Aufstellung des Denkmals fiel im Rahmen eines Kunstwettbewerbs, aus dem Goertz&#039; Beitrag in der zweiten Runde als Siegerentwurf hervorging, nachdem dessen erster Beitrag mit dem Titel &amp;quot;Schwangere auf Stelzen&amp;quot; von der Jury noch abgelehnt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plastik &amp;quot;Hase&amp;quot; ist überlebensgroß, aus Bronze gefertigt und zum Teil vergoldet. Sie zeigt einen am Boden kauernden Hasen, wobei dieser aus einem Lattenverschlag hervorkriecht. Sein Kunststoffauge ist groß gearbeitet und soll einen angstvollen Blick darstellen. Die &amp;quot;Betenden Hände&amp;quot; bestehen aus Aluminium und sind teilweise rau und brüchig, teilweise glänzend poliert. Als eine Variante zu Dürers Original ist eine Hand zur Faust geformt. Das &amp;quot;Rasenstück&amp;quot; besteht aus einem Quadrat. In einer Ecke des Rasenstücks ist ein überdimensionales Streichholz aus Holz aufgestellt, auf dessen Spitze ein knospenähnliches Gebilde aus Kunststoff sitzt. Das Denkmal wurde im Oktober 1980 aufgestellt. Auf der daneben angebrachten Tafel ist folgender Text zu lesen: &amp;quot;Universität Fridericiana, Jürgen Goertz (1939), Hase, Betende Hände, Rasenstück (1978), Bronze&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung zwischen Goertz und Karlsruhe rührt daher, dass der Künstler, der auch den Musengaul vor dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0845&amp;quot;&amp;gt;Badischen Staatstheater&amp;lt;/lex&amp;gt; geschaffen hat, in den 1960er-Jahren bei &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0448&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Loth&amp;lt;/lex&amp;gt; Bildhauerei an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0906&amp;quot;&amp;gt;Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe&amp;lt;/lex&amp;gt; studiert und dort 1971/72 einen Lehrauftrag hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
W. A.: Hase, Hände, Streichholz im Rechenzentrum. Jürgen Goertz variierte Dürer für die Karlsruher Universität, in: Badische Neueste Nachrichten (BNN) vom 16. Oktober 1980.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Rolf Lederbogen/Ursula Merkel: Kunstwerke und Technikobjekte der Universität Karlsruhe 1825-2000, Karlsruhe 2000; Claudia Pohl: Kunst im Stadtraum – Skulpturenführer für Karlsruhe, hrsg. vom Kulturamt der Stadt Karlsruhe, Karlsruhe 2005, S. 225.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0022&amp;diff=585622</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0022</title>
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		<updated>2018-11-14T17:20:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Denkmal der Großherzogin Luise von Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3311.jpg|200px|thumb|left|Denkmal der Großherzogin Luise von Baden, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/156a DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmal der Großherzogin Luise von Baden=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordwestlichen Bereich des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1066&amp;quot;&amp;gt;Zoologischen Stadtgartens&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Idee zur Errichtung des Denkmals der Großherzogin &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0858&amp;quot;&amp;gt;Luise von Baden&amp;lt;/lex&amp;gt; geht zurück auf Kurt Bickel, Rechtsanwalt und Vorsitzender des Kreisverbandes des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1535&amp;quot;&amp;gt;Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Karlsruhe&amp;lt;/lex&amp;gt;. Bickel schlug vor, anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Internationalen Roten Kreuzes für die frühere Großherzogin, die als Wegbereiterin des Roten Kreuzes in Deutschland gilt, ein Denkmal aufzustellen. Luise hatte 1859 den &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0723&amp;quot;&amp;gt;Badischen Frauenverein&amp;lt;/lex&amp;gt; gegründet, aus dem die Badische Schwesternschaft vom Roten Kreuz hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf des Denkmals stammt von der Künstlerin Sybille Onnen. Es wurde in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0067&amp;quot;&amp;gt;Majolika-Manufaktur&amp;lt;/lex&amp;gt; geschaffen und besteht aus einem circa 1,5 Meter hohen Sockel, den drei senkrecht aufgemalte rote Kreuze und ein darüber waagrecht gemalter gelber Streifen mit rotem Strich zieren. Die drei roten Kreuze sollen Luises Engagement für die Kranken und Schwachen symbolisieren, der gelbe Streifen mit rotem Strich ihre Verbundenheit mit Baden. Auf dem Sockel befindet sich eine Büste, die einem Jugendbildnis Luises nachempfunden ist. Vor dem Denkmal ist eine kleine Gedenktafel angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde am 8. Oktober 2013 mit einem Festakt auf der Seebühne des Zoologischen Stadtgartens offiziell enthüllt. Zu den Gästen gehörten unter anderen der Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; Frank Mentrup, der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes Rudolf Seiters sowie Prinz Ludwig von Baden und dessen Gattin. Gestiftet wurde das Denkmal von der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0269&amp;quot;&amp;gt;Volksbank Karlsruhe&amp;lt;/lex&amp;gt; und der Spar- und Kreditbank Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 8/ZGS 22c; Der Sonntag vom 6. Oktober 2013; Badische Neueste Nachrichten vom 9. Oktober 2013; N.N.: Rotes Kreuz erinnert an Luise von Baden ‒ Büste im Zoologischen Stadtgarten enthüllt, http://www.drk-karlsruhe.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/detailansicht/archive/2013/october/article/rotes-kreuz-erinnert-an-luise-von-baden-bueste-im-zoologischen-stadtgarten-enthuellt.html?tx_ttnews%5Bday%5D=10&amp;amp;cHash=d95b9186b4 (Zugriff am 30. Oktober 2016); Fotos vom Festakt unter: http://drk-karlsdorf.de/aktuelles/newsdetails/archiv/2013/oktober/08/meldung/211-08102013-enthuellung-der-bueste-luise-von-baden.html (Zugriff am 30. Oktober 2013).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0046&amp;diff=585621</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0046</title>
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		<updated>2018-11-14T17:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Gedenktafel für die Zwangsarbeiter der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken AG Karlsruhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3309.jpg|200px|thumb|left|Gedenktafel für die Zwangsarbeiter der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken AG Karlsruhe, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/117 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gedenktafel für die Zwangsarbeiter der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken AG Karlsruhe=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Haupteingang des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0842&amp;quot;&amp;gt;Zentrums für Kunst und Medien (ZKM)&amp;lt;/lex&amp;gt;, &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1773&amp;quot;&amp;gt;Lorenzstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 19.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel erinnert an die mehreren Tausend &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0064&amp;quot;&amp;gt;Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter&amp;lt;/lex&amp;gt;, die während des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkriegs&amp;lt;/lex&amp;gt; im Karlsruher Produktionsgebäude der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0090&amp;quot;&amp;gt;Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken AG&amp;lt;/lex&amp;gt; und in weiteren Betrieben im Stadtgebiet Zwangsarbeit verrichten mussten. Die große Gedenktafel wurde am 15. Oktober 1997 anlässlich der Eröffnung des ZKM durch &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; Gerhard Seiler enthüllt. Unter den anwesenden Gästen befanden sich auch etwa 20 ehemalige Zwangsarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrifttafel ist aus Bronze gefertigt und an einem Stahlträger angebracht. Sie hat folgende Inschrift: &amp;quot;In der ehemaligen Waffen- und Munitionsfabrik auf diesem Gelände und an vielen anderen Stellen in der Stadt waren im Zweiten Weltkrieg mehr als 17.000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt. Ein Drittel waren Frauen. 12.000 stammten aus Osteuropa. Aus ihrer Heimat verschleppt, wurde ihre Arbeitskraft von der Kriegswirtschaft ausgebeutet. Mehr als 600 von ihnen fanden in Karlsruhe den Tod. Den Opfern zum Gedenken. Den Lebenden als Mahnung, zur Bewahrung des Friedens, der Menschenwürde und der freien Selbstbestimmung aller Menschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
StadtAK 8/StS 37/99.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Jürgen Schuhladen-Krämer: Zwangsarbeit in Karlsruhe 1939-1945. Ein unbekanntes Kapitel Stadtgeschichte, Karlsruhe 1997 (= Forschungen und Quellen zur Stadtgeschichte Bd. 3); Ulrike Wunsch: Gedenken an Zwangsarbeiter. Oberbürgermeister enthüllte eine Tafel am ZKM-Gebäude, in: Badische Neueste Nachrichten vom 16. Oktober 1997.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0047&amp;diff=585620</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0047</title>
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		<updated>2018-11-14T17:20:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Gedenktafel zur Zerstörung der Synagoge der orthodoxen jüdischen Gemeinde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3306.jpg|200px|thumb|left|Gedenktafel zur Zerstörung der Synagoge der orthodoxen jüdischen Gemeinde, 1997, Stadtarchiv Karlsruhe 8/Bildstelle I 7303.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gedenktafel zur Zerstörung der Synagoge der orthodoxen jüdischen Gemeinde=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hausfassade &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1459&amp;quot;&amp;gt;Karl-Friedrich-Straße&amp;lt;/lex&amp;gt; 14-18 (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0044&amp;quot;&amp;gt;G. Braun&amp;lt;/lex&amp;gt;-Haus).&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Die vom Verlag G. Braun angebrachte Gedenktafel erinnert an die Zerstörung der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1413&amp;quot;&amp;gt;Synagoge der orthodoxen jüdischen Gemeinde&amp;lt;/lex&amp;gt; in Karlsruhe in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0224&amp;quot;&amp;gt;Reichspogromnacht&amp;lt;/lex&amp;gt;) vom 9. zum 10. November 1938. Sie besteht aus Bronze, ist 42 Zentimeter hoch, 42 Zentimeter breit und 1,8 Zentimeter tief. Angebracht wurde sie 1988 anlässlich des 50. Jahrestags der Reichspogromnacht. Auf der Tafel stehen folgende zwei Sätze: &amp;quot;Im Innenhof dieses Grundstücks stand einst die 1881 errichtete Synagoge der orthodoxen israelitischen Religionsgemeinschaft. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 wurde auch diese Synagoge von &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0016&amp;quot;&amp;gt;Nationalsozialisten&amp;lt;/lex&amp;gt; entweiht und niedergebrannt.&amp;quot; Diese Gedenktafel ersetzte eine erste, die öffentlich als verharmlosend kritisiert worden war. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe: Stadtrundgang auf den Spuren des Dritten Reiches, Nationalsozialismus in Karlsruhe, http://www.ns-in-ka.de/de/startseite/stationen/stationen-liste/synagoge-k-f-str.html (Zugriff am 12. Februar 2017).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0045&amp;diff=585619</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0045</title>
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		<updated>2018-11-14T17:20:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Gedenkstein für die zerstörte Synagoge in Grötzingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3305.jpg|200px|thumb|left|Gedenkstein für die zerstörte Synagoge in Grötzingen, Foto: Arthur Mehlstäubler 2015, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/110 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gedenkstein für die zerstörte Synagoge in Grötzingen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem ehemaligen Standort in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1636&amp;quot;&amp;gt;Krummen Straße&amp;lt;/lex&amp;gt; 15.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Anlässlich des 45. Jahrestags der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0224&amp;quot;&amp;gt;Reichspogromnacht&amp;lt;/lex&amp;gt; erinnerte der Stadtteil &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1002&amp;quot;&amp;gt;Grötzingen&amp;lt;/lex&amp;gt; an die am 10. November 1938 erfolgte Zerstörung der örtlichen Synagoge durch die &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0016&amp;quot;&amp;gt;Nationalsozialisten&amp;lt;/lex&amp;gt;. Als Zeichen des Gedenkens wurde an ihrem früheren Standort in der Krummen Straße, die bis 1933 Synagogenstraße hieß, ein Gedenkstein aufgestellt. Dieser wurde vom Karlsruher Bildhauer Gerhard Karl Huber geschaffen und besteht aus Buntsandstein. Er ist 173 Zentimeter hoch, 55 Zentimeter breit und 25 Zentimeter tief. Auf seiner Vorderseite befindet sich folgende Inschrift: &amp;quot;Hier stand die 1799 erbaute und 1899 umgebaute Synagoge der jüdischen Gemeinde Grötzingen. Sie wurde am 10. Nov. 1938 unter nationalsozialistischer Gewaltherrschaft zerstört.&amp;quot; Über dem Text thront ein stilisierter siebenarmiger Leuchter (Menora) mit Davidstern, unter dem Text ist eine züngelnde Schlange zu sehen.&lt;br /&gt;
Vor dem Stein befindet sich seit 2012 ein &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0296&amp;quot;&amp;gt;Stolperstein&amp;lt;/lex&amp;gt; für Leopold Traub, der als letzter Vorbeter und Gemeindediener bis zum November 1938 in der Synagoge wohnte. Der Gedenkstein wurde am 9. November 1983 vom Grötzinger Ortsvorsteher Herbert Schweizer und dem Präsidenten des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0364&amp;quot;&amp;gt;Oberrats der Israeliten Badens&amp;lt;/lex&amp;gt;, Werner Nachmann, enthüllt. Er ist als Kulturdenkmal ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 7/Nl Gantert 17, WK 164 ST, Datenbank der Kulturdenkmale https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/detail.php?id=02496 (Zugriff am 8. August 2017).&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Gedenkbuch für die Grötzinger Juden, hrsg. von der Ortsverwaltung Grötzingen und dem Stadtarchiv Karlsruhe, 2. Aufl., Karlsruhe 2009, S. 37-41; Susanne Asche: Eintausend Jahre Grötzingen. Die Geschichte eines Dorfes, Karlsruhe 1991, S. 267 (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Karlsruhe Bd. 13); Geschichte der jüdischen Gemeinde Grötzingen, http://www.alemannia-judaica.de/groetzingen_synagoge.htm (Zugriff am 5. November 2016).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0088&amp;diff=585618</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0088</title>
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		<updated>2018-11-14T17:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Ökumenisches Mahnmalprojekt zur Deportation der Juden nach Gurs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3304_1.jpg|200px|thumb|left|Das Mahnmal in Grötzingen, Foto: Arthur Mehlstäubler 2015, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/111 DO.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3304_2.jpg|200px|thumb|left|Der Gedenkstein in der Sophienstraße/Ecke Waldstraße, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/105 DO.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3304_3.jpg|200px|thumb|left|Das Mahnmal vor dem Bahnhof Durlach, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/109a DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ökumenisches Mahnmalprojekt zur Deportation der Juden nach Gurs=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2572&amp;quot;&amp;gt;Sophienstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;/Ecke &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2864&amp;quot;&amp;gt;Waldstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;; an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2979&amp;quot;&amp;gt;Willmar-Schwabe-Straße&amp;lt;/lex&amp;gt; am &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1336&amp;quot;&amp;gt;Bahnhof&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0558&amp;quot;&amp;gt;Durlach&amp;lt;/lex&amp;gt;; am &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2069&amp;quot;&amp;gt;Obermühlweg&amp;lt;/lex&amp;gt;/Ecke &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2177&amp;quot;&amp;gt;Pfinzuferweg&amp;lt;/lex&amp;gt; in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1002&amp;quot;&amp;gt;Grötzingen&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Jugendprojekt zur Erinnerung an die 5.617 &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0048&amp;quot;&amp;gt;jüdischen&amp;lt;/lex&amp;gt; Bürgerinnen und Bürger, die am 22. Oktober 1940 aus Baden in das südfranzösische Internierungslager &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1325&amp;quot;&amp;gt;Gurs&amp;lt;/lex&amp;gt; deportiert wurden, starteten die evangelische und katholische Kirche Badens 2002. Ziel des Projektes ist es, dass sich in jedem der 138 Orte, aus denen Juden deportiert worden sind, Jugendgruppen oder Schulklassen mit den damaligen Ereignissen auseinandersetzen und zwei Gedenksteine gestalten. Einer der beiden Steine soll in der Gemeinde bleiben und dort einen angemessenen Standort erhalten, der andere Stein wird Teil des zentralen Mahnmals in Neckarzimmern. Im Karlsruher Stadtgebiet sind bisher drei solcher Gedenksteine errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mahnmal steht seit 2004 in Grötzingen am Obermühlweg/Ecke Pfinzuferweg. Es besteht aus einem Rundsockel aus Gussstein und darauf aufgetürmten  Buntsandsteinen. Es ist 125 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 250 Zentimetern. Die Buntsandsteine stammen von dem abgebrochenen Gebäude der Grötzinger Firma TCG Herrmann, die seinerzeit &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0064&amp;quot;&amp;gt;Zwangsarbeiter&amp;lt;/lex&amp;gt; beschäftigte. Im oberen Stein sind die Worte &amp;quot;Gurs&amp;quot; und &amp;quot;Grötzingen&amp;quot; eingeritzt. Entwurf und Ausführung des Denkmals stammen von drei Schülern des Ludwig-Marum-Gymnasiums Pfinztal. Eine metallene Schrifttafel am Sockel informiert über das ökumenische Jugendprojekt und betont dessen Ziel, Jugendliche aufzurufen, &amp;quot;Nachforschungen über das Schicksal der Verschleppten und ihrer Heimatorte zu betreiben, Formen des Erinnerns und Gedenkens zu entwickeln und sich für Respekt und Toleranz einzusetzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Stein befindet sich in der Sophienstraße/Ecke Waldstraße und wurde von Schülerinnen und Schülern der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0919&amp;quot;&amp;gt;Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik Agneshaus Karlsruhe&amp;lt;/lex&amp;gt; in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Martin Gehri geschaffen. Er besteht aus einem Sockel mit einer darauf angehäuften Auswahl vollplastischer Objekte (Puppenwagen, Teddybär, Spielball, Hut, Tasche, Trommel), die von den deportierten Kindern zurückgelassen werden mussten. Die Gegenstände stehen dabei symbolhaft für ihre verlorene Kindheit. Das aus Sandstein gefertigte Denkmal wurde am 10. November 2009 eingeweiht. Es ist 143 Zentimeter hoch, 90 Zentimeter breit und 90 Zentimeter tief. Auf der am Sockel angebrachten Tafel befindet sich folgende Inschrift: &amp;quot;Dieses Mahnmal wurde im Rahmen des Ökumenischen Jugendprojektes Mahnmal zur Erinnerung an die deportierten Juden aus Karlsruhe am 22. Oktober 1940 in das Lager Gurs, Frankreich errichtet. Gefertigt von Schülerinnen und Schülern der Kath. Fachschule für Sozialpädagogik Karlsruhe Agneshaus 2009&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Mahnmal ist ein im Grundriss quadratisch-kantiger, durch Einkerbungen deformierter und beschrifteter Steinblock mit dem Relief eines Davidsterns und separierter Schrifttafel. Er befindet sich auf der Grünfläche vor dem Bahnhof Durlach. Entworfen von der Klasse 10c des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1450&amp;quot;&amp;gt;Markgrafen-Gymnasiums&amp;lt;/lex&amp;gt; Durlach, wurde der Stein von Klaus Ringwald (Schonach) geschaffen und am 21. Oktober 2011 eingeweiht. Er besteht aus Buntsandstein und ist 110 Zentimeter hoch, 55 Zentimeter breit und 53 Zentimeter tief. Der Steinblock trägt die Inschrift: &amp;quot;Durlach Gurs 1940&amp;quot;. Auf einer davor aufgestellten Aluminiumtafel steht folgender Text: &amp;quot;Zum Gedenken an die am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportierten jüdischen Bürgerinnen und Bürger Durlachs. Entworfen und gestaltet von Schülerinnen und Schülern des Markgrafen-Gymnasiums im Schuljahr 2010/2011&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Badische Neueste Nachrichten vom 11. November 2009 und 23. Oktober 2011.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ernst Otto Bräunche: Erinnerungskultur in Karlsruhe, in: Geschichte und Erinnerungskultur. 22. Oktober 1940 – Die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden in das Lager Gurs, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche und Volker Steck, Karlsruhe 2010, S. 83-90, hier S. 87 f.; http://mahnmal-neckarzimmern.de/inhalt/die-idee.8 (Zugriff am 5. März 2017); http://mahnmal-neckarzimmern.de/gedenksteine/durlach.21 (Zugriff am 5. März 2017); http://www.durlach.org/details.php?image_id=19223&amp;amp;amp;sessionid=2e87f3e02f2ce5fdb276c5fa90b904e8 (Zugriff am 5. März 2017); http://mahnmal-neckarzimmern.de/gedenksteine/grotzingen.37 (Zugriff am 5. März 2017).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0044&amp;diff=585617</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0044</title>
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		<updated>2018-11-14T17:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Gedenkstein für 986 von den Nationalsozialisten ermordete Juden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3303.jpg|200px|thumb|left|Gedenkstein für 986 von den Nationalsozialisten ermordete Juden, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/107 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gedenkstein für 986 von den Nationalsozialisten ermordete Juden=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts der Abdankungshalle auf dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1361&amp;quot;&amp;gt;jüdisch-liberalen Friedhof&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
1998 schlug die Stadt Karlsruhe vor, an geeigneter Stelle einen Gedenkstein aufzustellen, auf der die Namen aller während der Zeit des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0016&amp;quot;&amp;gt;Nationalsozialismus&amp;lt;/lex&amp;gt; ermordeten oder durch Verfolgung ums Leben gekommenen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0048&amp;quot;&amp;gt;jüdischen&amp;lt;/lex&amp;gt; Karlsruher Bürgerinnen und Bürger stehen sollten, für die es keine Grabstätte gab. Die auf der Tafel genannten 986 Namen wurden dem Buch &amp;quot;Hakenkreuz und Judenstern – das Schicksal der Karlsruher Juden im Dritten Reich&amp;quot; von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1468&amp;quot;&amp;gt;Josef Werner&amp;lt;/lex&amp;gt; entnommen, das wiederum die Grundlage für die Erstellung des vom &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0806&amp;quot;&amp;gt;Stadtarchiv Karlsruhe&amp;lt;/lex&amp;gt; betreuten &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0027&amp;quot;&amp;gt;Gedenkbuchs für die Karlsruher Juden&amp;lt;/lex&amp;gt; bildete. Mittlerweile enthält das Gedenkbuch 1.062 Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel ist 2,42 Meter hoch, 2,8 Meter breit und 30 Zentimeter tief und besteht aus schwedischem Granit. Über der Tafel ist auf dem horizontal ausgerichteten Granitblock zentral ein Davidstern eingraviert. Die Gedenktafel trägt in hebräischen Buchstaben die Inschrift: &amp;quot;Gedenket aller Seelen von Juden der heiligen Gemeinde der Stadt Karlsruhe, die in der Schoa ermordet wurden&amp;quot; sowie die hebräische Formel: &amp;quot;Seine Seele möge eingebunden sein im Bunde des ewigen Lebens&amp;quot;. Darunter folgt in lateinischer Schrift auf Deutsch der Satz: &amp;quot;Den von den Nationalsozialisten ermordeten Karlsruher Juden zum Gedenken&amp;quot;. Anschließend sind in alphabetischer Reihenfolge 986 Namen eingraviert, wobei die Schriftgröße einen Zentimeter beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel wurde von Gerhard Karl Huber geschaffen und am 28. Januar 2001, einen Tag nach dem offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, durch &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; Heinz Fenrich und Solange Rosenberg, Vorsitzende der&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0362&amp;quot;&amp;gt;jüdischen Kultusgemeinde&amp;lt;/lex&amp;gt; Karlsruhe, enthüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Badische Neueste Nachrichten vom 29. Januar 2001; StadtZeitung vom 2. Februar 2001, http://www1.karlsruhe.de/Aktuell/Stadtzeitung01/sz0504.htm (Zugriff am 13. November 2016); https://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/gedenkbuch.de (Zugriff am 8. August 2017).&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Karl Zahn: Gräber, Grüfte, Trauerstätten. Der Karlsruher Hauptfriedhof, Karlsruhe 2001, S. 146 f. (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 24); Ernst Otto Bräunche: Erinnerungskultur in Karlsruhe, in: Geschichte und Erinnerungskultur. 22. Oktober 1940 – Die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden in das Lager Gurs, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche und Volker Steck, Karlsruhe 2010, S. 83-90, hier S. 84, S. 86.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0033&amp;diff=585616</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0033</title>
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		<updated>2018-11-14T17:19:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Denkmal zur Zerstörung der Synagoge Kronenstraße 15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3302.jpg|200px|thumb|left|Denkmal zur Zerstörung der Synagoge Kronenstraße 15, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/103 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmal zur Zerstörung der Synagoge Kronenstraße 15=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ehemaligen Standort der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1412&amp;quot;&amp;gt;Synagoge&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Anlässlich des 25. Jahrestags der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0224&amp;quot;&amp;gt;Reichspogromnacht&amp;lt;/lex&amp;gt; (9./10. November 1938) fand in Karlsruhe eine Veranstaltung zum Gedenken an die  Zerstörung der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0048&amp;quot;&amp;gt;jüdischen&amp;lt;/lex&amp;gt; Synagoge der liberalen jüdischen Gemeinde in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1633&amp;quot;&amp;gt;Kronenstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; statt. Das zu diesem Anlass errichtete Denkmal besteht aus einem halbrunden Bodenpodest aus Beton mit hebräischer Schrift und einer Wandtafel, die an der dahinter liegenden Mauer angebracht ist. Auf dieser Bronzetafel, die 64 Zentimeter hoch, 93 Zentimeter breit und 3 Zentimeter tief ist, steht in bronzenen Lettern: &amp;quot;Hier stand die Synagoge der israelitischen Gemeinde Karlsruhe. Sie wurde am 10. November 1938 unter der Herrschaft der Gewalt und des Unrechts zerstört.&amp;quot; Die Vermeidung der konkreten Benennung der Täter ist für die Entstehungszeit der Anlage in den frühen 1960er Jahren typisch. Eingeweiht wird die Gedenkstätte am 11. November 1963. Reden im Rahmen der Veranstaltung hielten &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0016&amp;quot;&amp;gt;Günther Klotz&amp;lt;/lex&amp;gt;, Rabbiner Lothar Rothschild, Landesbischof &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0032&amp;quot;&amp;gt;Julius Bender&amp;lt;/lex&amp;gt;, Stadtdekan &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1569&amp;quot;&amp;gt;Karl Fluck&amp;lt;/lex&amp;gt; und Werner Nachmann, Vorsitzender des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0364&amp;quot;&amp;gt;Oberrates der Israeliten in Baden&amp;lt;/lex&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 50. Jahrestag der Reichspogromnacht wurde die Gedenkstätte 1988 um zwei Relieftafeln erweitert. Diese sind links und rechts der bestehenden Wandtafel angebracht und zeigen Ansichten der Synagoge, wobei links die Fassade des intakten, rechts die Fassade des zerstörten Gebäudes zu sehen ist. Diese beiden Tafeln sind 64 Zentimeter hoch, 71 Zentimeter breit und 3 Zentimeter tief. Die Gedenkstätte ist als Kulturdenkmal ausgewiesen. Alljährlich werden beim Denkmal am 9. November Mahnwachen von Karlsruher Schülerinnen und Schülern gehalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Badische Neueste Nachrichten vom 9. und 12. November 1963; Badische Abendzeitung vom 11. November 1963; Karlsruher Monatsspiegel, Folge 69; Datenbank der Kulturdenkmale, https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/detail.php?id=02493 (Zugriff am 8. August 2017).&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ernst Otto Bräunche: Erinnerungskultur in Karlsruhe, in: Geschichte und Erinnerungskultur – 22. Oktober 1940 – die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden in das Lager Gurs, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft zur Unterhaltung und Pflege des Deportiertenfriedhofs in Gurs durch Ernst Otto Bräunche und Volker Steck, Karlsruhe 2010, S. 83-90, hier S. 87.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0043&amp;diff=585615</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0043</title>
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		<updated>2018-11-14T17:19:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Gedenkstätte für die Vertriebenen aus den Ostgebieten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3301.jpg|200px|thumb|left|Gedenkstätte für die Vertriebenen aus den Ostgebieten, Foto: Arthur Mehlstäubler 2015, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/94 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gedenkstätte für die Vertriebenen aus den Ostgebieten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Feld 30 auf dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1353&amp;quot;&amp;gt;Hauptfriedhof&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit fanden mehrere zehntausend &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0062&amp;quot;&amp;gt;Heimatvertriebene&amp;lt;/lex&amp;gt; in Karlsruhe ein neues Zuhause. Nachdem sie 1948 darum gebeten hatten, erhielten sie im folgenden Jahr am Hauptweg 37 des Hauptfriedhofs einen Platz, auf dem sie eine Gedenkstätte für die Opfer des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkriegs&amp;lt;/lex&amp;gt; aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten errichten konnten. Auf der Gedenkstätte wurde ein 1,85 Meter hohes Holzkreuz aufgestellt, das 1958 erneuert und mit folgender Inschrift versehen wurde: &amp;quot;Die Vertriebenen gedenken ihrer Toten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Antrag des Bundes der Heimatvertriebenen wurde die Gedenkstätte 1968 in das Feld 30, gegenüber dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0037&amp;quot;&amp;gt;Fliegeropfer&amp;lt;/lex&amp;gt;-Feld, verlegt und durch das &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1031&amp;quot;&amp;gt;Gartenbauamt&amp;lt;/lex&amp;gt; angelegt. 1976 erfolgte die Neugestaltung der Gedenkstätte, wobei ein 4 Meter hohes Holzkreuz und ein Gedenkstein mit der Inschrift &amp;quot;Den Toten der Heimat&amp;quot; aufgestellt wurden. Die Verwitterung des Holzkreuzes gab 1999 den Anlass zu einer dauerhaften Lösung. Das Ergebnis bestand in einer Gedenkstätte, bestehend aus einem 3,3 Meter hohen, 1,65 Meter breiten und 30 Zentimeter tiefen Standkreuz sowie je einem links und rechts davon stehenden 1 Meter hohen, 2,6 Meter breiten und 40 Zentimeter tiefen mauerartigen geschwungenen Granitblock. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem linken Block ist folgender Text zu lesen: &amp;quot;Den Millionen Deutschen, die durch gewaltsame Vertreibung, Flucht, Internierung und Verschleppung ihr Leben verloren, zum ehrenden Gedenken.&amp;quot; Darunter sind die Wappen der entsprechenden Heimatgebiete abgebildet mit der Nennung der dazugehörigen Landsmannschaft (Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland, Landsmannschaft der Banater Schwaben, Landsmannschaft Ober- und Niederschlesien, Ostpreußen, Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, Westpreußen). In der unteren linken Ecke befindet sich eine kleine Zusatztafel: &amp;quot;zerstört vom 1. zum 2. Nov. 2006, renoviert vom 18. bis 29. Jun. 2007&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem rechten Block ist folgender Text zu lesen: &amp;quot;Ihre Heimat war Danzig, Ostpreußen, Pommern, Schlesien, Westpreußen, in der Tschechoslowakei und in den deutschen Siedlungsgebieten in Estland, Lettland, Litauen, Jugoslawien, Polen, Rumänien, Rußland und Ungarn.&amp;quot; Auch darunter finden sich die Wappen der entsprechenden Heimatgebiete mit der Nennung der dazugehörigen Landsmannschaft (Sudetendeutsche Landsmannschaft, Landsmannschaft der Donauschwaben aus Jugoslawien, Pommersche Landsmannschaft, Karpatendeutsche Landsmannschaft, Bund der Danziger, Deutsch-Baltische Landsmannschaft). Abgeschlossen wird der Text mit der Information: &amp;quot;Errichtet vom Bund der Vertriebenen – Vereinigte Landsmannschaften – Karlsruhe im Jahre 2000&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Enthüllung der Gedenkstätte fand am 19. November 2000 (Volkstrauertag) durch &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1663&amp;quot;&amp;gt;Bürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; Manfred Groh in Anwesenheit von &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Stadtrat&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1212&amp;quot;&amp;gt;Günther Rüssel&amp;lt;/lex&amp;gt;, Vertretern des Bundes der Vertriebenen und anderen prominenten Gästen statt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 1/H-Reg 6917; 8/ZGS 22a und b.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Karl Zahn: Gräber, Grüfte, Trauerstätten. Der Karlsruher Hauptfriedhof, Karlsruhe 2001, S. 145 f. (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 24).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0024&amp;diff=585614</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0024</title>
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		<updated>2018-11-14T17:19:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Denkmal für die Gefallenen der 35. Infanterie-Division}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3300_1.jpg|200px|thumb|left|Vorderseite des Denkmals für die Gefallenen der 35. Infanterie-Division, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/92a DO.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3300_2.jpg|200px|thumb|left|Rückseite des Denkmals für die Gefallenen der 35. Infanterie-Division, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/92 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmal für die Gefallenen der 35. Infanterie-Division=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grünsteifen zwischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2039&amp;quot;&amp;gt;Nördlicher&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2693&amp;quot;&amp;gt;Südlicher Hildapromenade&amp;lt;/lex&amp;gt; auf Höhe des &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3136&amp;quot;&amp;gt;Haydnplatzes&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2933&amp;quot;&amp;gt;Weststadt&amp;lt;/lex&amp;gt;).&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Januar 1952 wünschte der Geschäftsführer des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0044&amp;quot;&amp;gt;G. Braun Verlags&amp;lt;/lex&amp;gt;, &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1304&amp;quot;&amp;gt;Eberhard Knittel&amp;lt;/lex&amp;gt;, ehemaliger Angehöriger der 35. Infanterie-Division und Sprecher der gleichnamigen Kameradschaft, in einem Brief an den Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; die Aufstellung eines würdigen Denkmals für die im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt; gefallenen Soldaten der 35. Infanterie-Division an einem zentral gelegenen Standort in Karlsruhe. Die Stadtverwaltung signalisierte Zustimmung und band das &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1060&amp;quot;&amp;gt;Stadtplanungsamt&amp;lt;/lex&amp;gt; zur Unterstützung des Projekts in die Planung mit ein. Von einer zunächst angedachten bronzenen Bodenplatte rückte die Kameradschaft jedoch rasch ab und favorisierte bald ein Ehrenmal in Form eines monumentalen Sarkophags.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich beide Seiten sich über Form und Aussage des Denkmals einig waren, verzögerte sich die Realisierung des Vorhabens um mehrere Jahre, da Kameradschaft und Stadtverwaltung zunächst keinen für beide akzeptablen Standort fanden, und weil die Kameradschaft die Aufstellung des Denkmals mit ihrer Publikation zur Geschichte der 35. Division zusammenfallen lassen wollte. Offiziell eingeweiht wurde das Denkmal schließlich am 31. Mai 1964 anlässlich der 3. Wiedersehensfeier ehemaliger Angehöriger der 35. Infanterie-Division. An der Zeremonie nahmen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1663&amp;quot;&amp;gt;Bürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0777&amp;quot;&amp;gt;Emil Gutenkunst&amp;lt;/lex&amp;gt; sowie der frühere Bürgermeister und amtierende Landtagspräsident &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0040&amp;quot;&amp;gt;Franz Gurk&amp;lt;/lex&amp;gt; teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde vom Kunstmaler &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0629&amp;quot;&amp;gt;Bogislav Groos&amp;lt;/lex&amp;gt; entworfen und besteht aus einem Sarkophag ähnlichen Steinblock. Es hat eine Höhe von 167 Zentimetern, ist 300 Zentimeter breit, 140 Zentimeter tief und wiegt 18 Tonnen. Die linke Stirnseite zeigt ein stilisiertes Eisernes Kreuz, die rechte einen Fisch, das Symbol der Division. Auf der Vorderseite steht die Inschrift: &amp;quot;Die 35 Division ihren Gefallenen 1939-1945&amp;quot;. Auf der Rückseite sind die Truppenteile der Division aufgeführt: &amp;quot;Stab 35 Infanterie-Division-Füselier-Regiment 34, Grenadier-Regiment 109, Grenadier-Regiment 111, Artillerie-Regiment 35, I Artillerie-Regiment 71,  Aufklärungs-Abteilung 35, Panzerjäger-Abteilung 35, Pionier-Bataillon 35, Nachrichten-Abteilung 35, Divisions-Nachschubführer 35, Sanitäts-Truppen 35, Versorgungs-Truppen 35, Feldersatz-Bataillon 35, Ersatz-Truppenteile.&amp;quot; Das Denkmal ist als Kulturdenkmal eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 beantragte die Linke im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Gemeinderat&amp;lt;/lex&amp;gt; die Entfernung des Denkmals. Das Ergebnis der Beratungen war die Kommentierung des Denkmals durch eine Erinnerungsstele, auf der unter anderem die maßgebliche Beteiligung der Divison an einem &amp;quot;der schwersten Verbrechen der Wehrmacht überhaupt&amp;quot; an nichtarbeitsfähigen Kranken, Alten, Frauen und Kindern - von den &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0016&amp;quot;&amp;gt;Nazis&amp;lt;/lex&amp;gt; so genannte &amp;quot;nutzlose Esser&amp;quot; - im März 1944 herausgestellt wurde. In ihrem Frontabschnitt trieb sie russische Zivilistinnen und Zivilisten in mit Stacheldraht abgezäunte Areale im Sumpfgebiet bei Osaritschi. Dabei verloren in nur sieben Tagen mindestens 9.000 der 45.000 Deportierten ihr Leben. Die ursprüngliche Absicht des Ehrenmals, nämlich das Erinnern an die Gefallenen der Division und die damit verbundene Stilisierung zu Opfern bei gleichzeitigem Verschweigen der Verbrechen der Division wird von der Stadt Karlsruhe abgelehnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 1/H-Reg 1854, 12073, 8/ZGS 22a, 22c; Stele als Kommentierung des Ehrenmals der 35. Infanterie-Division, https://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/stelen/infanteriedivision (Zugriff am 9. Mai 2017).&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Jürgen Schuhladen-Krämer: Ein fragwürdiges Ehrenmal, in: Manfred Koch (Hrsg.): Blick in die Geschichte, Karlsruher stadthistorische Beiträge Nr. 105 vom 12. Dezember 2014, &lt;br /&gt;
https://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/blick_geschichte/blick105/blickpunkt.de;&lt;br /&gt;
Jürgen Schuhladen-Krämer: Das Denkmal der 35. Infanterie-Division in Karlsruhe. Einfluss und &amp;quot;Legendenbildung&amp;quot; alter Kameraden, in: Der Zweite Weltkrieg – Last oder Chance der Erinnerung. Widerspruch gegen das Ehrenmal der 35. Infanterie-Division in Karlsruhe, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche und Jürgen Schuhladen-Krämer, Karlsruhe 2015, S. 93-110; Ute Fahrbach-Dreher: Vom Umgang mit &amp;quot;schwierigen Denkmälern&amp;quot; – abräumen und damit leben?, in: ebd. S. 111-122.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0070&amp;diff=585613</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0070</title>
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		<updated>2018-11-14T17:19:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kriegstotendenkmal Erster und Zweiter Weltkrieg &amp;quot;Die Flehende&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3299.jpg|200px|thumb|left|Kriegstotendenkmal &amp;quot;Die Flehende&amp;quot;, 1961, Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schlesiger A8b/110/2/mi.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kriegstotendenkmal Erster und Zweiter Weltkrieg &amp;quot;Die Flehende&amp;quot;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1373&amp;quot;&amp;gt;Friedhofs Mühlburg.&amp;lt;/lex&amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
1961 wurde auf dem Friedhof &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1955&amp;quot;&amp;gt;Mühlburg&amp;lt;/lex&amp;gt; im Auftrag der Karlsruher Stadtverwaltung eine Kriegsgräberanlage für die Opfer des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Ersten&amp;lt;/lex&amp;gt; und des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkriegs&amp;lt;/lex&amp;gt; angelegt. Die Anlage besteht aus 94 niedrigen Sandsteinkreuzen, die sich im Halbkreis um ein vom Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0401&amp;quot;&amp;gt;Carl Egler&amp;lt;/lex&amp;gt; geschaffenes Ehrenmal reihen. Das aus Rotsandstein gefertigte Denkmal, &amp;quot;Die Flehende&amp;quot; genannt, zeigt eine überlebensgroße weibliche Figur, die auf einem Sockel kniet und in flehender Gebärde den Kopf zum Himmel erhoben und beide Arme ausgestreckt am Körper angelegt hat. Die Skulptur versinnbildlicht sowohl die Trauer der Menschen um die zahlreichen Kriegsopfer, als auch die Mahnung an die kommenden Generationen zum Weltfrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite des Sockels sind die Jahresangaben beider Weltkriege (1914-1918, 1939-1945) eingraviert. Die linke Sockelseite trägt die Inschrift: &amp;quot;Den Opfern der Weltkriege&amp;quot;, die rechte Seite: &amp;quot;Der Stadtteil Mühlburg&amp;quot;. Das Denkmal, das als Kulturdenkmal eingestuft ist, wurde am 19. November 1961 (Volkstrauertag) von &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1663&amp;quot;&amp;gt;Bürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1572&amp;quot;&amp;gt;Ernst Schiele&amp;lt;/lex&amp;gt; eingeweiht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 7/Nl Gantert KDM 5; Badische Neueste Nachrichten vom 18. und 20. November 1961; Datenbank der Kulturdenkmale https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/detail.php?id=01976 (Zugriff am 9. November 2017). &lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Fritz Wilkendorf: Der Bildhauer und Keramiker Carl Egler, in: Ekkhart 1964, S. 108-124, hier S. 122 f.; Ute Fahrbach-Dreher: Vom Umgang mit &amp;quot;schwierigen Denkmälern&amp;quot; – abräumen oder damit leben?, in: Der Zweite Weltkrieg – Last oder Chance der Erinnerung. Widerspruch gegen das Ehrenmal der 35. Infanterie-Division in Karlsruhe, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche und Jürgen Schuhladen-Krämer, Karlsruhe 2015, S. 111-122.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0032&amp;diff=585612</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0032</title>
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		<updated>2018-11-14T17:18:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Vertriebenendenkmal und Denkmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Grünwettersbach)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3297.jpg|200px|thumb|left|Denkmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/46 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Vertriebenendenkmal und Denkmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft (Grünwettersbach)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1368&amp;quot;&amp;gt;Friedhof&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1019&amp;quot;&amp;gt;Grünwettersbach&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gedenkstätte besteht aus zwei Teilen. Das erste Denkmal ist ein vier Meter hohes Holzkreuz, ein sogenanntes Ostlandkreuz, auf dessen Längs- und Querbalken die Inschrift &amp;quot;Deutscher Osten 1945&amp;quot; zu lesen ist. Das Kreuz wurde am 30. November 1958 zum Gedenken und zur Erinnerung an die &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0062&amp;quot;&amp;gt;Vertriebenen&amp;lt;/lex&amp;gt; aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten aufgestellt. Links und rechts des Kreuzes sind zwei Metallplatten in den Boden eingelassen, auf denen die Namen der Ostgebiete stehen: &amp;quot;Sudetenland, Donauschwaben, Schlesien&amp;quot; sowie &amp;quot;Westpreussen, Ostpreussen, Pommern&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Denkmal ist ein Gedenkstein für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Er wurde von Werner und Wilhelm Löffler geschaffen und besteht aus einem quer liegenden Granitquader, an dessen Vorderseite mit aufgesetzter Metallschrift heute der Text &amp;quot;Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft&amp;quot; zu lesen ist. Zuvor standen an dieser Stelle die Jahreszahlen 1939 und 1945, wobei zwischen beiden Zahlen ein Eisernes Kreuz angebracht war. Das Monument ist 98 Zentimeter hoch, 540 Zentimeter breit und 115 Zentimeter tief und wurde 1964 aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Dietrich Maier: Karlsruher Brunnen: Bilder - Modelle - Fotografien, Künzelsau 2004, S. 35, 127, 160; Karlsruher Friedhöfe: Friedhof Grünwettersbach, https://www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste/bestattungen/friedhoefe/fried-bergdoerfer/gruenwettersbach (Zugriff am 15. Februar 2017).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0071&amp;diff=585611</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0071</title>
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		<updated>2018-11-14T17:18:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kriegstotendenkmal für die Opfer beider Weltkriege (Grötzingen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:top-3296.jpg|200px|thumb|left|Pietà von Bildhauer Karl Seckinger auf dem Friedhof Grötzingen, 1979, Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schlesiger A37/111/5/32.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kriegstotendenkmal für die Opfer beider Weltkriege (Grötzingen)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Kapelle des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1367&amp;quot;&amp;gt;Friedhofs Grötzingen&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an die Toten des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Ersten&amp;lt;/lex&amp;gt; und des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkrieges&amp;lt;/lex&amp;gt; und wurde 1970 von dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1002&amp;quot;&amp;gt;Grötzinger&amp;lt;/lex&amp;gt; Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0475&amp;quot;&amp;gt;Karl Seckinger&amp;lt;/lex&amp;gt; als Abwandlung einer klassischen Pietà aus Muschelkalkstein geschaffen. Die überlebensgroße weibliche Figur, die in kniender Haltung einen toten Mann in ihren Armen hält, steht im hinteren Bereich eines Blumenbeets. Links und rechts der Skulptur sind zwei Steinkreuze aufgestellt. Vor dem Beet ist eine etwa 30 Zentimeter hohe Mauer angebracht, auf der mit Reliefschrift folgender Text zu lesen ist: &amp;quot;Die Toten mahnen haltet Frieden 1914-1918 / 1939-1945&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheit des Denkmals besteht darin, dass sein Urheber Karl Seckinger 1934 das Kriegerdenkmal Berghausen geschaffen und dieses künstlerisch im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0016&amp;quot;&amp;gt;nationalsozialistischen&amp;lt;/lex&amp;gt; Pathos gestaltet hat. Lange Zeit galt Seckinger auch als Schöpfer des 1940 errichteten Kriegerdenkmals Grötzingen. Mit diesem Trauer- und Mahnmal wird Seckingers veränderte Einstellung zum Krieg deutlich, die nicht zuletzt auf seiner eigenen Erfahrung als zweifacher Kriegsteilnehmer beruht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 7/Nl Gantert, 9, KDM 51; Badische Neueste Nachrichten vom 12. April 1979.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Karl Seckinger: Karl Seckinger, Bildhauer. Lebensbild und Bekenntnis zur Plastik, in: Ekkhart 1973, S. 107-114; Michael Koch: &amp;quot;Plastik ohne Deformation&amp;quot; – Karl Seckinger zum 80. Geburtstag, in: Ekkhart 1978, S. 127-131.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0072&amp;diff=585610</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0072</title>
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		<updated>2018-11-14T17:18:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kriegstotengedenkkreuz für Kriegstote verschiedener Nationen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3295.jpg|200px|thumb|left|Kriegstotengedenkkreuz, Foto: Arthur Mehlstäubler, 6. Dezember 2015,  Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/36 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kriegstotengedenkkreuz für Kriegstote verschiedener Nationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Grabfeld 54 auf dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1353&amp;quot;&amp;gt;Hauptfriedhof&amp;lt;/lex&amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kriegstotengedenkkreuz erinnert an die ausländischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0064&amp;quot;&amp;gt;Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter&amp;lt;/lex&amp;gt;, die in Karlsruhe während des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkriegs&amp;lt;/lex&amp;gt; hauptsächlich durch &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0037&amp;quot;&amp;gt;Luftangriffe&amp;lt;/lex&amp;gt; ums Leben kamen. (Siehe dazu auch &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3308&amp;quot;&amp;gt;Gedenkkreuz für die sowjetischen Opfer des Faschismus&amp;lt;/lex&amp;gt;). Sie sind zum einen im Grabfeld 23 bestattet, das für die russischen und polnischen Fliegeropfer angelegt wurde, zum anderen im Feld 54, in dem 111 Opfer aus verschiedenen Nationen ihre letzte Ruhe fanden. An diesem Feld stand zunächst ein Hochkreuz aus Eichenholz. Dieses wurde 1984 durch ein 130 Zentimeter hohes, 58 Zentimeter breites und 40 Zentimeter tiefes Granitkreuz ersetzt. In dessen Querbalken steht mit eingetiefter Schrift folgender Satz: &amp;quot;Hier ruhen Kriegsopfer verschiedener Nationen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Karl Zahn: Gräber, Grüfte, Trauerstätten. Der Karlsruher Hauptfriedhof, Karlsruhe 2001, S. 135, 144 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 24); Anett Beckmann: Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes, Karlsruhe 2006, S. 139.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0035&amp;diff=585609</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0035</title>
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		<updated>2018-11-14T17:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Ehrenmal für die Opfer der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0037&amp;quot;&amp;gt;Luftangriffe&amp;lt;/lex&amp;gt; auf Karlsruhe im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3294.jpg|200px|thumb|left|Ehrenmal für die Opfer der Luftangriffe auf Karlsruhe im Zweiten Weltkrieg, Foto: Arthur Mehlstäubler 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/35 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ehrenmal für die Opfer der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0037&amp;quot;&amp;gt;Luftangriffe&amp;lt;/lex&amp;gt; auf Karlsruhe im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fliegeropferfeld 29 auf dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1353&amp;quot;&amp;gt;Hauptfriedhof&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
1954 beschloss der Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Gemeinderat&amp;lt;/lex&amp;gt; die Aufstellung von drei Mahnmalen auf dem Hauptfriedhof. In dem hierzu veranstalteten Kunstwettbewerb konnte sich als einer von drei Gewinnern der Karlsruher Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1567&amp;quot;&amp;gt;Erich Lipp&amp;lt;/lex&amp;gt; durchsetzen. Lipps aus Buntsandstein gefertigtes Denkmal besteht aus einem Sockel, auf dem eine weibliche Figur kniet und mit ängstlich nach oben gerichtetem Blick ein Kind schützend an ihren Körper hält. Auf dem Sockel ist folgende Inschrift zu lesen: &amp;quot;Unseren Fliegeropfern 1939-1945&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde gleichzeitig mit den Ehrenmalen von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1270&amp;quot;&amp;gt;August Meyerhuber&amp;lt;/lex&amp;gt; (Fliegeropferfeld 53) und &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0481&amp;quot;&amp;gt;Emil Sutor&amp;lt;/lex&amp;gt; (Ring 1) am 20. November 1955 (Totensonntag) offiziell eingeweiht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 7/Nl Gantert  9, KDM 18; Badische Neueste Nachrichten (BNN) vom 19. November 1955.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Heidemarie Erbse: Kunst und Künstler in der Waldstadt, in: Die Waldstadt in Karlsruhe. Ein lebendiger Stadtteil im Grünen, hrsg. von Walter Hof, Eva Paur und Gebhard Schramm für den Bürgerverein Waldstadt e. V., Karlsruhe 2007, S. 269-280, hier S. 277; Karl Zahn: Gräber, Grüfte, Trauerstätten. Der Karlsruher Hauptfriedhof, Karlsruhe 2001, S. 143 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 24); Anett Beckmann: Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes, Karlsruhe 2006, S. 138.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0028&amp;diff=585608</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0028</title>
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		<updated>2018-11-14T17:18:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3292.jpg|200px|thumb|left|Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs, Foto: Arthur Mehlstäubler 2015, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/33 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Soldatengräbern am Ring 1 auf dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1353&amp;quot;&amp;gt;Hauptfriedhof&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
1954 beschloss der Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Gemeinderat&amp;lt;/lex&amp;gt; die Aufstellung von drei Mahnmalen auf dem Hauptfriedhof. Aus dem dafür durchgeführten Kunstwettbewerb ging neben &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1567&amp;quot;&amp;gt;Erich Lipp&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1195&amp;quot;&amp;gt;Karl Dietrich&amp;lt;/lex&amp;gt; auch der Karlsruher Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0481&amp;quot;&amp;gt;Emil Sutor&amp;lt;/lex&amp;gt; als Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sutors Denkmal für die Gefallenen des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkriegs&amp;lt;/lex&amp;gt; besteht aus einem schildartigen Block aus Buntsandstein. Es ist 164 Zentimeter hoch, 114,5 Zentimeter breit und 35 Zentimeter tief und zeigt auf der Vorderseite eine im Tiefrelief gearbeitete, trauernde weibliche Figur mit gesenktem Kopf in Seitenansicht, die in sitzender Haltung mit der linken Hand ihre Augen verdeckt und mit der rechten Hand eine Blume auf dem Boden ablegt. Neben der Person ist folgende, ebenfalls im Tiefrelief gearbeitete Inschrift zu lesen: &amp;quot;Den Gefallenen 1939-45&amp;quot;. Daneben sind 501 Rotsandstein-Kreuze aufgestellt. Das Denkmal wurde am 20. November 1955 (Totensonntag) gleichzeitig mit den Ehrenmalen von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1270&amp;quot;&amp;gt;August Meyerhuber&amp;lt;/lex&amp;gt; (Fliegeropferfeld 53) und Erich Lipp (Fliegeropferfeld 29) offiziell eingeweiht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 7/Nl Gantert 9, KDM 32; Badische Neueste Nachrichten vom 19. November 1955.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Karl Zahn: Gräber, Grüfte, Trauerstätten. Der Karlsruher Hauptfriedhof, Karlsruhe 2001, S. 143 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 24); Anett Beckmann: Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes, Karlsruhe 2006, S. 137 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0023&amp;diff=585607</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0023</title>
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		<updated>2018-11-14T17:18:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Denkmal für die Fliegeropfer des Ersten Weltkriegs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3291.jpg|200px|thumb|left|Denkmal für die Fliegeropfer des Ersten Weltkriegs, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/32 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmal für die Fliegeropfer des Ersten Weltkriegs=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorderseite des Grabfelds 37 auf dem Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1353&amp;quot;&amp;gt;Hauptfriedhof&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Ersten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt; wurde Karlsruhe von insgesamt 14 &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0037&amp;quot;&amp;gt;Fliegerangriffen&amp;lt;/lex&amp;gt; heimgesucht, bei denen es 168 Todesopfer gab. Bei dem schwersten Angriff am 22. Juni 1916 trafen Bomben den &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3130&amp;quot;&amp;gt;Festplatz&amp;lt;/lex&amp;gt; und dessen Umgebung, wo gerade der Zirkus Hagenbeck an der Ecke &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0688&amp;quot;&amp;gt;Ettlinger&amp;lt;/lex&amp;gt;/&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1624&amp;quot;&amp;gt;Kriegsstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; gastierte. Dabei kamen 71 Kinder und 49 Erwachsene ums Leben. Noch während des Ersten Weltkriegs wurde auf dem Hauptfriedhof für die Opfer der Luftangriffe  eine Ehrenanlage geschaffen, in der die Mehrzahl von ihnen bestattet wurde. Zusätzlich gab es 1919 den Versuch zur Errichtung eines zusätzlichen Denkmals. Trotz eines dazu durchgeführten Kunstwettbewerbs ist es in den 1920er-Jahren nicht realisiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 kam die Diskussion über die Aufstellung eines Denkmals erneut auf, als sich mehrere Karlsruher Bürgerinnen und Bürger über das Fehlen eines solchen Denkmals in der Kriegsopferanlage – vor allem für die Toten des Fliegerangriffs auf den Zirkus Hagenbeck – beklagten. Daraufhin beauftragte die Karlsruher Stadtverwaltung den Bildhauer Gerhard Karl Huber mit der Fertigung einer Kriegstotengedenkstele. Die aus Buntsandstein geschaffene quadratische Stele hat eine Höhe von drei Metern. Auf ihr befindet sich ein auf die Spitze gestellter Würfel, der symbolhaft für die &amp;quot;bis dahin unbekannte und unberechenbare Gewalt von oben&amp;quot; steht. Am 6. April 1993 wurde das Denkmal durch &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1663&amp;quot;&amp;gt;Bürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; Heinz Fenrich eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf drei Seiten der Stele angebrachte Text lautet: &amp;quot;Den Toten der Luftangriffe auf Karlsruhe im Weltkrieg 1914-1918. Die Mahnung zu Umkehr blieb ungehört. Der Einsatz von Luftwaffen machte die Kriege total. Kinder, Frauen und Greise wurden auch fern der Front zu Kriegsteilnehmern. Der Erste Weltkrieg forderte in Deutschland 768 Luftkriegstote, 168 davon allein in Karlsruhe. Grenznahe deutsche und französische Städte wurden aus der Luft angegriffen. Der schwerste  Luftangriff am 22. Juni 1916 forderte 120 Menschenleben. 71 Kinder, die an diesem Fronleichnamstag den Zirkus Hagenbeck am Festplatz besuchten, waren unter den Toten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
StadtAK  8/ZGS 22a.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Der Wettbewerb um ein Denkmal für die Fliegeropfer des Ersten Weltkriegs, in: Leonhard Müller/Manfred Koch (Hrsg.): Blick in die Geschichte. Karlsruher stadthistorische Beiträge 1993-1998, Karlsruhe 1998, S. 295 f.; Karl Zahn: Gräber, Grüfte, Trauerstätten. Der Karlsruher Hauptfriedhof, Karlsruhe 2001, S. 121 f. (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 24); Anett Beckmann: Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes, Karlsruhe 2006, S. 137.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0021&amp;diff=585606</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0021</title>
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		<updated>2018-11-14T17:17:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Denkmal Denkraum – Namen und Steine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3290.jpg|200px|thumb|left|Denkmal Denkraum – Namen und Steine, Foto: Arthur Mehlstäubler 2015, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/28 DO.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Denkmal Denkraum – Namen und Steine=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der rechten Vorderseite der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1247&amp;quot;&amp;gt;Kleinen Kirche&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende der 1980er-Jahre begann der Künstler Tom Fecht für die Deutsche AIDS-Stiftung das Projekt &amp;quot;Denkraum – Namen und Steine&amp;quot; zu entwickeln. Ziel des Projekts war es, die Erinnerung an Menschen wach zu halten, die an den Folgen von AIDS gestorben sind. Ab 1992 wurden mehr als 26 Installationen dieser Art in deutschen Großstädten realisiert. 1996 erfolgte vor der Kleinen Kirche in Karlsruhe eine solche Installation, wobei es sich hier um ein Gemeinschaftsprojekt von Fecht mit der Deutschen AIDS-Stiftung in Zusammenarbeit mit der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0721&amp;quot;&amp;gt;AIDS-Hilfe Karlsruhe e. V.&amp;lt;/lex&amp;gt; handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Karlsruher &amp;quot;Denkraum&amp;quot; wurde am 30. November 1996, einen Tag vor dem Welt-AIDS-Tag, der Öffentlichkeit übergeben. Er bestand zu Beginn aus einem Feld mit 25 in den Boden eingelassenen Pflastersteinen, auf denen meist nur Vornamen von berühmten und nicht berühmten AIDS-Toten aus der Region eingeschrieben sind. Jeder Stein ist mit einer Spende für die AIDS-Stiftung verbunden. Durch den &amp;quot;Denkraum&amp;quot; wird sowohl ein Gefühl der Anteilnahme hergestellt, als auch die persönliche oder kollektive Erinnerung an die Verstorbenen ermöglicht. Zudem mahnt die Installation zur Prävention. Heute befinden sich in dem Karlsruher &amp;quot;Denkraum&amp;quot; Namen auf 44 Steinen, wobei 60 Steine als Ziel ausgegeben sind. Alle weiteren Steine werden an den jährlichen Welt-AIDS-Tagen (1. Dezember) hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2016&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
StadtAK  8/ZGS 22a.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0082&amp;diff=585605</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0082</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0082&amp;diff=585605"/>
		<updated>2018-11-14T17:17:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Markthalle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:top-3288.jpg|200px|thumb|left|Markthalle, Kriegsstraße 7, Ansicht von der Oberpostdirektion, 1946, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVa 1554.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Markthalle=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Leiter des städtischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1017&amp;quot;&amp;gt;Hochbauamts&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0194&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Beichel&amp;lt;/lex&amp;gt; entworfene Markthalle wurde 1933/34 auf einem Teil des alten &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1703&amp;quot;&amp;gt;Bahnhofsgeländes&amp;lt;/lex&amp;gt; an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1624&amp;quot;&amp;gt;Kriegsstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; errichtet. Die Neugestaltung des &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3108&amp;quot;&amp;gt;Marktplatzes&amp;lt;/lex&amp;gt; in eine Verkehrsstraße Mitte der 1920er-Jahre hatte den dortigen, aus Groß- und Kleinhändlern bestehenden &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0292&amp;quot;&amp;gt;Wochenmarkt&amp;lt;/lex&amp;gt; zum 1. Juni 1926 auf den Vorplatz des ehemaligen Empfangsgebäudes des alten Bahnhofs in der Kriegsstraße 7 verdrängt. Als Ende der 20er-Jahre auch noch der auf dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1796&amp;quot;&amp;gt;Ludwigsplatz&amp;lt;/lex&amp;gt; stattfindende Wochenmarkt wegen des wachsenden innerstädtischen Verkehrsaufkommens verlegt werden musste, beschloss die Stadt, den seit mehr als drei Jahrzehnten zur Diskussion stehenden Bau einer ständigen Markthalle zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1930 konnte sie das 75.980 Quadratmeter große ehemalige Bahnhofsareal zwischen der Kriegsstraße im Norden, der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2378&amp;quot;&amp;gt;Rüppurrer Straße&amp;lt;/lex&amp;gt; im Osten, der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0287&amp;quot;&amp;gt;Baumeisterstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; im Süden und der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0688&amp;quot;&amp;gt;Ettlinger Straße&amp;lt;/lex&amp;gt; im Westen von der Deutschen Reichsbahn und dem badischen Staat erwerben. Der anfängliche Plan, eine circa 8.700 Quadratmeter große Halle mit Gleisanschluss und Ladestraßen zwischen dem alten Bahnhofsgebäude und der Baumeisterstraße zu errichten, musste aus Kostengründen um etwa die Hälfte reduziert und ohne Gleisanbindung ausgeführt werden. Der dreischiffige Hallenkomplex wurde stattdessen direkt an das ehemalige, von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0201&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Eisenlohr&amp;lt;/lex&amp;gt; entworfene und von Leopold Heinrich erweiterte Empfangsgebäude angeschlossen sowie durch zwei neu angelegte Zufahrtsstraßen, der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1902&amp;quot;&amp;gt;Meidingerstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; im Osten und der Blankenhornstraße im Westen, erschlossen. Kurz vor Baubeginn im Frühjahr 1933 entschied der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Gemeinderat&amp;lt;/lex&amp;gt;, die in Holz projektierte Hallenkonstruktion in Eisenbeton und ihre Umfassungsmauern in massivem Mauerwerk auszuführen. Lediglich die drei flach gewölbten Dächer, die in ihrem Scheitel jeweils ein 4 Meter breites und 70 Meter langes Oberlicht aufnahmen, wurden in Holz hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1934 war die Markthalle fertig gestellt. Vom 8. September - 1. Oktober 1934 diente sie zunächst noch als Veranstaltungsort der zweiten &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0016&amp;quot;&amp;gt;nationalsozialistischen&amp;lt;/lex&amp;gt; Grenzland-Messe Karlsruhe, bevor sie dann am 21. Oktober 1934 offiziell eingeweiht und ihrem eigentlichen Zweck übergeben wurde. Bis zum Februar 1967 boten die ehemaligen Groß- und Kleinhändler des Markt-, Ludwigs- und &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3134&amp;quot;&amp;gt;Werderplatzes&amp;lt;/lex&amp;gt; werktags hier ihre Waren zum Verkauf an. Mit der Eröffnung des neuen Großmarkts am &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2911&amp;quot;&amp;gt;Weinweg&amp;lt;/lex&amp;gt; am 23. Februar 1967 verließen sämtliche Großhändler die Halle. Den Kleinhändlern war seitens der Stadt wegen des geplanten Neubaus des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0845&amp;quot;&amp;gt;Badischen Staatstheaters&amp;lt;/lex&amp;gt; zum 1. März 1967 gekündigt worden. Während der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0167&amp;quot;&amp;gt;Bundesgartenschau&amp;lt;/lex&amp;gt; (14. April - 23. Oktober 1967) diente die zum Abriss bestimmte Markthalle noch als Busbahnhof. Als sich der Theaterbau und damit auch der Abriss der Halle wegen der wirtschaftlich schlechten Lage verzögerten, kehrten zahlreiche Kleinhändler nach der Bundesgartenschau auf Vorschlag der Stadt mit ihren Verkaufsständen in den südlichen Teil der Halle zurück. Am 14. Februar 1970 wurde der dortige Kleinmarkt endgültig eingestellt und die Markhalle abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2013&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 8/StS 13/163; Die Einweihung der neuen Karlsruher Markthalle, in: Badische Presse, Jg. 50, Nr. 391, 20./21. Oktober 1934.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Katja Förster: Märkte und ihre Brunnen in Karlsruhe, in: Katja Förster/Markus Gruber/Matthias Maier: Märkte und ihre Brunnen, Karlsruhe 2011, S. 46-52, 55 f. (= Häuser- und Baugeschichte. Schriftenreihe des Stadtarchivs Karlsruhe Bd. 11).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0108&amp;diff=585604</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0108</title>
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		<updated>2018-11-14T17:17:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:&amp;quot;Viktoria&amp;quot; im &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2455&amp;quot;&amp;gt;Schlossgarten&amp;lt;/lex&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3287.jpg|200px|thumb|left|&amp;quot;Viktoria&amp;quot; im Schlossgarten, um 1900, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 117.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&amp;quot;Viktoria&amp;quot; im &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2455&amp;quot;&amp;gt;Schlossgarten&amp;lt;/lex&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich 1878-1964 im westlichen Teil des Schlossgartens.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Zinkstatue der kranzwerfenden &amp;quot;Viktoria&amp;quot; war ein Geschenk von Kaiser Wilhelm I. und seiner Gemahlin Augusta an ihren Schwiegersohn Großherzog &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0571&amp;quot;&amp;gt;Friedrich I. von Baden&amp;lt;/lex&amp;gt; anlässlich seines 25-jährigen Regierungsjubiläums Ende April 1877. Für die Aufstellung des kaiserlichen Präsents im westlichen Schlossgarten nördlich der Breiten Allee beauftragte der Großherzog den Leiter des Hofbauamts &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0195&amp;quot;&amp;gt;Karl Joseph Berckmüller&amp;lt;/lex&amp;gt; mit dem Entwurf eines Postaments, welches der Steinhauermeister Bernhard Kirchenbauer im Dezember 1877 ausführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem dreistufigen Unterbau erhob sich ein zweigeteilter quaderförmiger Sockel mit abgefasten Ecken, dessen unterer Teil, wie die Stufen, aus rotem, dessen oberer Teil aus hellem Sandstein bestand. Die Stirnseite des oberen, im Durchmesser etwas verringerten Steinwürfels zeigte entsprechend der bisherigen Regierungszeit Großherzog Friedrichs I. die Jahreszahlen &amp;quot;1852-1877&amp;quot;, die von den ligierten Initialen W und A und einer Kaiserkrone überfangen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf einem Podest sitzende Siegesgöttin, die ihren rechten Arm zur linken Seite geführt hat, um mit Schwung den Lorbeerkranz als Zeichen des Sieges von sich zu werfen, hatte der 1857 verstorbene Bildhauer Christian Daniel Rauch ursprünglich für die unter dem Bayernkönig Ludwig I. 1830-1842 erbaute Walhalla bei Regensburg entworfen. Sechs in Haltung und Bewegung verschiedene Viktorien aus weißem Marmor hatte Ludwig I. bei Rauch in Auftrag gegeben, von denen die kranzwerfende Siegesgöttin in der Nachfolgezeit bevorzugt rezipiert wurde. Insbesondere der preußische Hof bestellte Marmorrepliken und Bronzeabgüsse der verschiedenen Siegesgöttinnen und ließ auch neue Modelle von Rauch entwerfen. Dadurch wurde die Viktoria, die nach der Reichsgründung 1871 als Siegeszeichen zahlreiche Denkmäler schmückte, zum nationalen Sinnbild. Die Karlsruher Viktoria verwies durch ihre Inschrift auf die erfolgreiche Regierungszeit von Großherzog Friedrich I. Einen kleineren Abguss derselben verwendete &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0198&amp;quot;&amp;gt;Josef Durm&amp;lt;/lex&amp;gt; auch im ikonografischen Programm des Festsaals in dem von ihm entworfenen Aulabau der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0909&amp;quot;&amp;gt;Technischen Hochschule Karlsruhe&amp;lt;/lex&amp;gt;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2012&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Beatrice Vierneisel: &amp;quot;Viktoria&amp;quot; im Schloßgarten, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 332-334 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0081&amp;diff=585603</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0081</title>
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		<updated>2018-11-14T17:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Marktfrau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3282_8_PBS_oXIVb_308.jpg|200px|thumb|left|Marktfrau hinter der Kleinen Kirche (nach 1928), Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 308.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Marktfrau=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktfrau stand hinter der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1247&amp;quot;&amp;gt;Kleinen Kirche&amp;lt;/lex&amp;gt;, zunächst auf dem Bürgersteig am südöstlichen Platzende. Als nach 1970 die Gehwege beseitigt und die gesamte Fläche hinter der Kleinen Kirche neu gepflastert wurde, versetzte man die Marktfrau nach Nordwesten, etwa in die Längsachse des Platzes. Sie verlor dadurch ihre exponierte Stellung und fällt heute zwischen den Bäumen und dem geselligen Treiben kaum mehr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verlegung des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0292&amp;quot;&amp;gt;Wochenmarkts&amp;lt;/lex&amp;gt; vom &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3108&amp;quot;&amp;gt;Marktplatz&amp;lt;/lex&amp;gt; vor das ehemalige &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0069&amp;quot;&amp;gt;Bahnhofsgebäude&amp;lt;/lex&amp;gt; in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1624&amp;quot;&amp;gt;Kriegsstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; zum 1. Juni 1926 sowie der 1927 erfolgten Inbetriebnahme einer von Stadtbaudirektor &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0194&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Beichel&amp;lt;/lex&amp;gt; entworfenen unterirdischen Toilettenanlage auf dem Marktplatz konnte endlich das vor allem von Marktfrauen aufgesuchte, sehr heruntergekommene Aborthäuschen hinter der Kleinen Kirche abgerissen werden. Um dem Platz hinter der Kirche einen architektonischen Akzent zu verleihen, unterbreitete Beichel Anfang November 1927 der Stadtverwaltung den Vorschlag, an der südöstlichen Platzecke eine Säule als dreifachen Blickfang und Wegweiser für die &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1623&amp;quot;&amp;gt;Kreuz-&amp;lt;/lex&amp;gt; und westliche &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3021&amp;quot;&amp;gt;Zähringerstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; aufzustellen. Als Erinnerung an das einstige Marktgeschehen auf dem nahe gelegenen Marktplatz wollte er die Bildsäule mit der Figur einer typischen Marktfrau bekrönen. Die Konzeption stieß in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Stadtratssitzung&amp;lt;/lex&amp;gt; vom 3. November 1927 allerdings mehrheitlich auf Ablehnung, da man das Standbild einer einfachen Marktfrau in Nachbarschaft zu einem Gotteshaus als unpassend empfand. Die endgültige Entscheidung wurde vertagt, weil Beichel wie beim ehemals umstrittenen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3187&amp;quot;&amp;gt;Indianerbrunnen&amp;lt;/lex&amp;gt; unumstößlich an seiner Idee festhielt. Knapp fünf Monate später, am 22. März 1928, stimmte die Mehrheit der Stadträte dann doch für die Ausführung der Marktfrau, mit welcher der Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1015&amp;quot;&amp;gt;Hermann Föry&amp;lt;/lex&amp;gt; Ende April betraut wurde. Die mit 3.000 Mark angesetzten Bildhauerarbeiten für die Anfertigung eines Modells und dessen Übertragung in grauen Kirchheimer Muschelkalk wurden aus Mitteln des städtischen Sonderfonds für notleidende Künstler bestritten. Von der ursprünglich auf der Säulenrückseite vorgesehenen Gedenkinschrift an &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0218&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Jeremias Müller&amp;lt;/lex&amp;gt;, den Erbauer der Kleinen Kirche, wurde während der Anfertigung des Denkmals Abstand genommen und stattdessen im November 1928 eine Gedenktafel direkt an der Kirchenfassade angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das am 12. November 1928 aufgestellte Monument zeigt auf einer auf quadratischer Basis angebrachten schmucklosen Säule eine äußerst voluminöse Marktfrau in typischer Tracht (langes, glockenförmig fallendes Kleid mit Schürze, Haube und umgehängter Geldtasche). Die kegelförmige Figurenkomposition reicht am oberen Säulenabschluss über den voluminösen Schaft hinaus, was den Eindruck von Leibesfülle und Behäbigkeit unterstreicht. Während der Körper der Frau zur Kreuzstraße gewandt war, war ihr Kopf und Blick zur Zähringerstraße hin gerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2015&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Beatrice Vierneisel: „Marktfrau“ hinter der Kleinen Kirche, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 610-612 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0059&amp;diff=585602</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0059</title>
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		<updated>2018-11-14T17:17:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kauernde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3274_Denkmäler-Buch_S_619_Störlein.jpg|200px|thumb|left|Aufnahme von 1987, Foto: Marianne Störlein.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kauernde=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1066&amp;quot;&amp;gt;Stadtgarten&amp;lt;/lex&amp;gt;, 1930-1964 in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2748&amp;quot;&amp;gt;Wolff-Anlage&amp;lt;/lex&amp;gt;, seit 1967 im Waldstaudengarten.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
1922 schuf der Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1015&amp;quot;&amp;gt;Hermann Föry&amp;lt;/lex&amp;gt; die weiße Marmorstatue der Kauernden, mit der er von Mai bis Oktober 1923 auf der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0293&amp;quot;&amp;gt;Großen Deutschen Kunstausstellung für freie und angewandte Kunst&amp;lt;/lex&amp;gt; in Karlsruhe vertreten war. 1929 präsentierte er die Skulptur, die einen knienden, nach vorn geneigten Frauenakt mit vor der Brust gekreuzten Armen zeigt, auf einer Einzelausstellung im Städtischen Suermondt-Museum in Aachen. Die in Aachen für 5.000 Mark angebotene Figur erwarb im darauf folgenden Jahr die Stadt Karlsruhe für circa 3.000 Mark aus Mitteln eines in den 1920er-Jahren zur Unterstützung notleidender Künstler eingerichteten Sonderfonds. Noch im Erwerbsjahr 1930 wurde die Kauernde in der Wolff-Anlage des Stadtgartens aufgestellt. Als im Zuge der 1967 stattfindenden &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0167&amp;quot;&amp;gt;Bundesgartenschau&amp;lt;/lex&amp;gt; die von Buchenhecken gefasste Anlage zum Hauptweg hin geöffnet wurde, versetzte man die Figur gemeinsam mit &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1132&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Weltrings&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3271&amp;quot;&amp;gt;Hirtenmädchen&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0404&amp;quot;&amp;gt;Christian Elsässers&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3268&amp;quot;&amp;gt;Flötenspieler&amp;lt;/lex&amp;gt; in den neu geschaffenen Waldstaudengarten des Stadtgartens.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2015&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Beatrice Vierneisel: &amp;quot;Kauernde&amp;quot; im Stadtgarten, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 619 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0003&amp;diff=585601</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0003</title>
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		<updated>2018-11-14T17:17:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Badenia und Fidelitas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3264_8_PBS_oXIVa_1624.jpg|200px|thumb|left|Das Rathaus mit den beiden Freiplastiken, um 1930, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVa 1624.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3264_8_PBS_oXIVb_569.jpg|200px|thumb|left|Badenia, nach 1900, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 569.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3264_8_PBS_oXIVb_570.jpg|200px|thumb|left|Fidelitas, nach 1900, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 570.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Badenia und Fidelitas=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900-1940 &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3108&amp;quot;&amp;gt;Marktplatz&amp;lt;/lex&amp;gt; Karlsruhe, links und rechts der Rathaustreppe.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Im ausgehenden 19. Jahrhundert, der Endphase des Historismus, wurde die Fassade des von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0241&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Weinbrenner&amp;lt;/lex&amp;gt; entworfenen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1791&amp;quot;&amp;gt;Rathauses&amp;lt;/lex&amp;gt; als zu schlicht und nüchtern empfunden. Verschiedene Entwürfe für ihre dekorative Neugestaltung, darunter auch sämtliche Beiträge eines 1897 ausgeschriebenen Wettbewerbs, brachten jedoch keine befriedigende Lösung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin unterbreiteten die drei Jurymitglieder dieses Wettbewerbs, &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0198&amp;quot;&amp;gt;Josef Durm&amp;lt;/lex&amp;gt;, &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0626&amp;quot;&amp;gt;Hermann Götz&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0434&amp;quot;&amp;gt;Ferdinand Keller&amp;lt;/lex&amp;gt;, dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Stadtrat&amp;lt;/lex&amp;gt; den Vorschlag, die drei Giebelfelder des Rathauses mit plastischem Figurenschmuck und den Treppenaufgang des Gebäudes mit zwei Freiplastiken zu bereichern, wie es Weinbrenner ursprünglich in seinen Entwürfen vorgesehen hatte, sowie die Loggia vor dem kleinen Rathaussaal mit Historiengemälden zu dekorieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtrat schloss sich der Empfehlung an und bestimmte als ausführende Künstler &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0490&amp;quot;&amp;gt;Hermann Volz&amp;lt;/lex&amp;gt; für die Reliefs der drei Giebelfelder, &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0656&amp;quot;&amp;gt;Adolf Heer&amp;lt;/lex&amp;gt; für die beiden Freiplastiken, deren Finanzierung der Kunstmaler und Mäzen &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0046&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Klose&amp;lt;/lex&amp;gt; übernahm, und &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0434&amp;quot;&amp;gt;Ferdinand Keller&amp;lt;/lex&amp;gt; für die historischen Malereien. Nach dem plötzlichen Tod von Adolf Heer im März 1898 wurde seinem ehemaligen Mitarbeiter am &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3240&amp;quot;&amp;gt;Kaiser-Wilhelm I.-Denkmal&amp;lt;/lex&amp;gt;, dem Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0209&amp;quot;&amp;gt;Johannes Hirt&amp;lt;/lex&amp;gt;, die Ausführung der zwei Freiplastiken, die Allegorien der Badenia und Fidelitas darstellen sollten, übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1900 waren die Modelle fertig und zur Besichtigung im Atelier von Hirt ausgestellt. Am 6. Dezember wurden die in Berlin gegossenen, jeweils rund 40 Zentner schweren Bronzeplastiken vor dem Karlsruher Rathaus feierlich enthüllt und Wilhelm Klose bei diesem Anlass der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1497&amp;quot;&amp;gt;Ehrenbürgerbrief&amp;lt;/lex&amp;gt; der Stadt überreicht. Auf hohen Postamenten aus dunklem Granit rechts und links der Treppenstufen eingepasst, bildeten die monumentalen Sitzstatuen mit den äußeren Pilastern des Mittelrisalits des Ratshausgebäudes eine vertikale Linie und flankierten zugleich als Hoheitsfiguren den Haupteingang. „Badenia“ als Personifikation des badischen Staates war mit den Attributen Hermelincape, Diadem, Zepter und Landeswappen versehen, Fidelitas als Personifikation der Stadt Karlsruhe mit Eichenlaub, Mauerkrone und Stadtwappen. Die beiden im Stil eines neobarocken Naturalismus geschaffenen Freiplastiken fielen im Mai 1940 der Metallspende zum Opfer.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2014&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Beatrice Vierneisel: „Badenia“ und „Fidelitas“, in: Gerlinde Brandenburger, Manfred Großkinsky, Gerhard Kabierske, Ursula Merkel, Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 404-407 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0112&amp;diff=585600</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0112</title>
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		<updated>2018-11-14T17:16:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Wilhelm-Lübke-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:top-3263_8_PBS_oXIVb_300.jpg|200px|thumb|left|Wilhelm-Lübke-Denkmal in der Hoffstraße, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 300.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wilhelm-Lübke-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895-1964 &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1261&amp;quot;&amp;gt;Hoffstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;, vor dem Bildhaueratelier &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2274&amp;quot;&amp;gt;Westendstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 65; seit 1965 &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0909&amp;quot;&amp;gt;Universität&amp;lt;/lex&amp;gt;, vor der Ostseite des Architekturgebäudes.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Das von Helene Lübke, der zweiten Ehefrau des Kunsthistorikers &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0148&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Lübke&amp;lt;/lex&amp;gt;, 1893 bei Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1132&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Weltring&amp;lt;/lex&amp;gt; in Auftrag gegebene Denkmal war ursprünglich als Grabplastik für Lübkes letzte Ruhestätte auf dem Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1353&amp;quot;&amp;gt;Hauptfriedhof&amp;lt;/lex&amp;gt; bestimmt. Angeregt durch den Altphilologen und Gymnasialdirektor &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0178&amp;quot;&amp;gt;Gustav Wendt&amp;lt;/lex&amp;gt; überzeugte der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Stadtrat&amp;lt;/lex&amp;gt; die Witwe jedoch von einem öffentlichen Standort. Nachdem ihrem Wunsch, das Monument an der westlichen Waldseite am nördlichen Ende der Westendstraße (heute &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2274&amp;quot;&amp;gt;Reinhold-Frank-Straße&amp;lt;/lex&amp;gt;) aufzustellen, nicht entsprochen werden konnte, entschied man sich für das Gelände vor dem Bildhaueratelier der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0906&amp;quot;&amp;gt;Kunstschule&amp;lt;/lex&amp;gt; an der verlängerten &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0361&amp;quot;&amp;gt;Bismarckstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; (heute Hoffstraße). Am 12. Juni 1895 fand die Enthüllung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht ikonografisch in der Tradition bürgerlicher Gelehrtendenkmäler. In seine kunsthistorische Arbeit vertieft, sitzt Lübke auf einem Stein im Freien vor einem Mauerfragment der Renaissance, zu seinen Füßen eine griechische Amphora und Folianten. Die unprätentiöse Haltung der ins Profil gekehrten Figur – ein Kunstgriff, der aus der ursprünglichen Bestimmung als Grabmal resultierte – entsprach allerdings nicht dem damals gängigen Typ des Gelehrtendenkmals, der die Genialität des Dargestellten in Szene setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1964 musste das Wilhelm-Lübke-Denkmal dem Neubau des Badischen Gemeindeprüfungsamts (heute &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1597&amp;quot;&amp;gt;Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg&amp;lt;/lex&amp;gt;) weichen. Der sandsteinerne Sockel und die Rückwand wurden dabei völlig zerstört. Für die Wiederaufstellung am heutigen Standort, vor der Ostwand des Architekturgebäudes der Universität, stellte Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1269&amp;quot;&amp;gt;Fritz Schoch&amp;lt;/lex&amp;gt; die Sandsteinteile in etwas abgeänderter Form neu her.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2012&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Beatrice Vierneisel: Wilhelm-Lübke-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 386-390 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0111&amp;diff=585599</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0111</title>
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		<updated>2018-11-14T17:16:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Wilhelm-Lauter-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3262_8_PBS_oXIVb_281.jpg|200px|thumb|left|Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 281.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wilhelm-Lauter-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1066&amp;quot;&amp;gt;Stadtgarten&amp;lt;/lex&amp;gt;, 1895-1951 am östlichen Ufer des Stadtgartensees, seit 1951 am südwestlichen Fuß des &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1696&amp;quot;&amp;gt;Lauterbergs&amp;lt;/lex&amp;gt; beim Schwanensee.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der seit 1870 amtierende &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0017&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Lauter&amp;lt;/lex&amp;gt; am 11. April 1892 starb, beschloss der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Stadtrat&amp;lt;/lex&amp;gt; bereits am 12. Mai, den künstlichen Hügel im Stadtgarten mit dem städtischen Wasserhochbehälter nach seinem „Schöpfer“ zu benennen und diesem am Fuß des „Lauterbergs“ für die Verdienste seiner 22-jährigen Dienstzeit ein ehrendes Denkmal zu errichten. Die Stadt beauftragte den Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0490&amp;quot;&amp;gt;Hermann Volz&amp;lt;/lex&amp;gt; mit der Denkmalskonzeption, der eine 1,1 Meter hohe Büste aus Carrara-Marmor auf einem 1,9 Meter hohen Postament aus grünem Fichtelgebirgs-Syenit vorschlug. Die dafür veranschlagten Kosten von 12.000 Mark waren der Stadtverwaltung jedoch zu hoch, weswegen man sich Anfang November 1894 darauf einigte, dass Volz nur die Büste mit Büstenfuß und zwar in Bronze ausführen sollte, während &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0233&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Strieder&amp;lt;/lex&amp;gt;, der Leiter des Städtischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1017&amp;quot;&amp;gt;Hochbauamts&amp;lt;/lex&amp;gt;, das Postament entwerfen wollte, das dann von der Karlsruher Steinhauerwerkstatt &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0006&amp;quot;&amp;gt;Rupp &amp;amp; Möller&amp;lt;/lex&amp;gt; in rotem schwedischem Granit hergestellt wurde. Die Kosten für die Bronze lagen bei rund 5.000 Mark, die für das Postament bei 2.535 Mark. Da Freunde des Verstorbenen für die Errichtung des Denkmals bis Oktober 1893 3.200 Mark an Spenden gesammelt hatten und ein von den Vereinigten Männergesangsvereinen der Stadt am 16. September 1894 veranstaltetes Stadtgartenfest weitere 2.403 Mark an freiwilligen Beiträgen erbracht hatte, konnte das Denkmal ausschließlich mit Spendengeldern finanziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 1895 fand in Anwesenheit von Großherzog &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0571&amp;quot;&amp;gt;Friedrich I.&amp;lt;/lex&amp;gt;, Oberbürgermeister &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0023&amp;quot;&amp;gt;Karl Schnetzler&amp;lt;/lex&amp;gt; und zahlreichen geladenen Gästen die Enthüllung des Wilhelm-Lauter-Denkmals statt. Als Standort hatte man dann doch nicht den „Lauterberg“, sondern einen Platz in der Nähe der ebenfalls von Lauter initiierten &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1233&amp;quot;&amp;gt;Festhalle&amp;lt;/lex&amp;gt; am Stadtgartensee gewählt. Auf zwei quadratischen Stufen erhob sich ein hohes, fein poliertes Postament, das am Übergang von Basis zum Schaft sowie am abschließenden Gesims mehrfach profiliert war. Vom Gesims leitete eine bronzene Plinthe zum Büstenfuß mit Büste über. Die Büste selbst stellt ein naturalistisch gestaltetes Brustbild Lauters mit angeschnittenen Armen dar. Nicht nur die Physiognomie des Dargestellten, sondern auch die aus Hemd, Weste und Mantel bestehende Bekleidung ist auffallend plastisch gearbeitet und realistisch wiedergegeben. Die am Büstenansatz angebrachte und von Eichen- und Lorbeerblattwerk gerahmte Kartusche mit &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0146&amp;quot;&amp;gt;Stadtwappen&amp;lt;/lex&amp;gt; und Stadtkrone weist auf dessen ruhmvolle Verdienste für die Stadt hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronze blieb von den Metallsammlungen beider Weltkriege verschont. Bei einem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0037&amp;quot;&amp;gt;Luftangriff&amp;lt;/lex&amp;gt; im Dezember 1944 wurde sie allerdings beschädigt und der Sockel vermutlich weitgehend zerstört. Denn als die restaurierte Büste 1951 wieder im Stadtgarten, jetzt am Fuße des Lauterbergs beim Schwanensee, aufgestellt wurde, griff man auf einen provisorischen Sockel zurück, welcher der einstigen Wirkung des Ehrenmals nicht gerecht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2015&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Gerlinde Brandenburger: Wilhelm-Lauter-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 382-385 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0095&amp;diff=585598</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0095</title>
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		<updated>2018-11-14T17:16:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Prinz-Ludwig-Wilhelm-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3258_Prinz-Ludwig-Wilhelm-Denkmal_Denkmäler-Buch.jpg|200px|thumb|left|Foto: Marianne Störlein.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Prinz-Ludwig-Wilhelm-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hardtwald, &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1448&amp;quot;&amp;gt;Karl-Knierer-Weg&amp;lt;/lex&amp;gt; westlich der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1752&amp;quot;&amp;gt;Linkenheimer Allee&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Prinz-Ludwig-Wilhelm-Denkmal entstand nach dem Tod des 22-jährigen Prinzen &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1243&amp;quot;&amp;gt;Ludwig Wilhelm von Baden&amp;lt;/lex&amp;gt; am 23. Februar 1888, des zweiten Sohnes von Großherzog &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0571&amp;quot;&amp;gt;Friedrich I.&amp;lt;/lex&amp;gt; und seiner Gemahlin Prinzessin &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0858&amp;quot;&amp;gt;Luise von Preußen&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinz Ludwig Wilhelm wurde am 12. Juni 1865 in Baden (heute Baden-Baden) geboren. Nach dem Abitur 1883 absolvierte er eine dreijährige militärische Ausbildung zunächst im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1139&amp;quot;&amp;gt;1. Badischen Leibgrenadier-Regiment Nr. 109&amp;lt;/lex&amp;gt; in Karlsruhe und dann im 1. Gardeulanen-Regiment in Potsdam. 1886 begann er an der Universität Heidelberg ein Studium der Staats- und Rechtswissenschaften, der Philosophie und Geschichte, das er seit 1887 an der Universität Freiburg fortsetzte. Seit Juni 1887 war er Mitglied der Ersten Kammer der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1519&amp;quot;&amp;gt;Badischen Ständeversammlung&amp;lt;/lex&amp;gt;. Zu Jahresbeginn 1888 zog er sich eine Lungenentzündung zu, der er wenig später erlag.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Entstehungsgeschichte und Auftraggeber des Denkmals sind nicht dokumentiert. Der in seiner natürlichen Erscheinung weitgehend belassene Sandsteinmonolith weist lediglich durch die ovale Inschrifttafel auf ein Jagdereignis des Prinzen hin: „Hier erlegte der Hochselige Prinz Ludwig Wilhelm v. Baden seinen letzten Dambock am 28. Dez: 1885“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2014&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Manfred Großkinsky: Prinz-Ludwig-Wilhelm-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger, Manfred Großkinsky, Gerhard Kabierske, Ursula Merkel, Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 349-350 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0094&amp;diff=585597</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0094</title>
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		<updated>2018-11-14T17:16:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Preußen-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:top-3257.jpg|200px|thumb|left|Preußen-Denkmal, um 1907, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 352.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Preußen-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1358&amp;quot;&amp;gt;Friedhof&amp;lt;/lex&amp;gt; an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1452&amp;quot;&amp;gt;Kapellenstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; (heute Alter Friedhof), südwestlich der Gruftenhalle; seit dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt; ohne Fialaufsätze, seit 1953 ohne Figurengruppe, seit 1956 ohne Kreuz.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald nach der Niederschlagung der Aufständischen und &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0225&amp;quot;&amp;gt;Revolutionäre&amp;lt;/lex&amp;gt; in Baden im Sommer 1849 durch zwei preußische Armeekorps äußerte König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen den Wunsch, zu Ehren der gefallenen preußischen Soldaten eine monumentale Gedenkstätte auf dem Friedhof der badischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0269&amp;quot;&amp;gt;Haupt- und Residenzstadt&amp;lt;/lex&amp;gt; zu errichten. Weder Großherzog &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0569&amp;quot;&amp;gt;Leopold&amp;lt;/lex&amp;gt;, der den Preußenkönig um die militärische Intervention gebeten hatte, noch die Stadtverwaltung, die mehrheitlich reaktionär eingestellt war, hatten gegen das Vorhaben etwas einzuwenden, zumal sich für Hof und Gemeinde keinerlei finanzielle Verpflichtungen ergaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König beauftragte den Karlsruher Architekten &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0201&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Eisenlohr&amp;lt;/lex&amp;gt;, nach dessen Plänen bereits die neogotische &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1307&amp;quot;&amp;gt;Friedhofskapelle&amp;lt;/lex&amp;gt; (1837-1842) errichtet worden war, mit dem Entwurf des Denkmals, in den er gezielt seine eigenen Vorstellungen einfließen ließ. Ihm stand ein Monument in Form eines neogotischen Baldachins auf mehrstufigem Unterbau und Postament vor Augen, wie es zum Beispiel Karl Friedrich Schinkel 1815 für die Gedenkstätte von Prinz Leopold von Hessen-Homburg in Großgörschen konzipiert hatte. Am 23. Juli 1852, dem dritten Jahrestag der Kapitulation Rastatts, fand in Anwesenheit zahlreicher preußischer und badischer Militärs die feierliche Einweihung des Preußendenkmals statt. Das von vielen als Siegerdenkmal empfundene Bauwerk sorgte allerdings bald für einen Streit über die Unterhaltskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem vierstufigen quadratischen Unterbau aus Sandstein erhebt sich die von Basis und Gesims gefasste Sockelzone, an deren vier Seiten die 137 Namen der gefallenen preußischen Soldaten in gotischer Schrift eingemeißelt waren. Im Zentrum des massiven, zur Mitte hin leicht ansteigenden Postaments stand ein monumentales Kreuz aus weißem Marmor, das im Schnittpunkt das Antlitz Christi zeigte. Dieses wurde von dem mächtigen sandsteinernen Baldachin überfangen, dessen vier Stützen nach außen als Strebepfeiler ausgebildet sind. Ihre Fialen mit den Krabben besetzten und von bronzenen Adlern bekrönten Spitzhelmen reichten weit über das flache Pyramidendach hinaus und fassten die auf der Dachspitze auf einem Sockel angebrachte überlebensgroße Statue des drachentötenden Erzengels Michael.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Zink ausgeführte und anschließend bronzierte Erzengelskulptur des Berliner Bildhauers August Kiss hatte Friedrich Wilhelm IV. gestiftet. Auf seine Verfügung hin wurde sie erst am Tag der Einweihung auf dem Denkmal angebracht. Die Figur des Drachentöters, die den Sieg des Guten über das Böse symbolisiert, erfuhr durch vier Bibelzitate auf dem umlaufenden Fries eine inhaltliche Erweiterung. Größe und Ikonografie des Ehrenmals sollten vor allem den politischen Machtanspruch Preußens sowie sein christlich begründetes Recht des scharfen Durchgreifens während und nach der Revolution demonstrieren. Die vier Bronzeadler wurden im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen, die Figur des Erzengels 1953 und das Marmorkreuz 1965 entfernt. Die sandsteinerne Architektur des Monuments, die bereits 1859 erstmals renoviert werden musste, weist heute erhebliche Witterungsschäden auf.	&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2013&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Preußen-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl., Karlsruhe 1989, S. 241-250 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0093&amp;diff=585596</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0093</title>
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		<updated>2018-11-14T17:16:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Paul-Billet-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3256_8_Alben5_178_c.jpg|200px|thumb|left|Das Paul-Billet-Denkmal bei einer Veranstaltung am Abend der &amp;quot;Kristallnacht&amp;quot; am 9. November 1938, Stadtarchiv Karlsruhe 8/Alben 5/178c.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Paul-Billet-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935-1945 in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1431&amp;quot;&amp;gt;Kaiserstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;/Nordwestecke &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0009&amp;quot;&amp;gt;Adlerstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;. &amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Der 1905 in Lahr geborene Buchdrucker Paul Billet war nach Aktivitäten im Wiking- und Schlageterbund 1925 in die &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0324&amp;quot;&amp;gt;Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)&amp;lt;/lex&amp;gt; eingetreten. Am Pfingstmontag, den 25. Mai 1931, beteiligte er sich als Mitglied einer SA-Motorradstaffel an einem Propagandamarsch durch Karlsruhe, bei dem er in der Kaiserstraße/Ecke Adlerstraße von &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0321&amp;quot;&amp;gt;kommunistischen&amp;lt;/lex&amp;gt; Demonstranten angegriffen und dabei so schwer verletzt wurde, dass er noch am selben Tag verstarb. Als &amp;quot;Opfer&amp;quot; der neuen Bewegung wurde er in den kommenden Jahren von der NS-Propaganda systematisch zum Helden und Märtyrer stilisiert. Im Mai 1933 erhielt der nahe dem Tatort gelegene Platz vor der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1247&amp;quot;&amp;gt;Kleinen Kirche&amp;lt;/lex&amp;gt; seinen Namen. 1935 beauftragte die NSDAP, Gau Baden, den Architekten &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0185&amp;quot;&amp;gt;Hermann Alker&amp;lt;/lex&amp;gt;, Professor an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0909&amp;quot;&amp;gt;Technischen Hochschule&amp;lt;/lex&amp;gt; Karlsruhe und NSDAP-Mitglied, mit der Konzeption einer Denkmalstele, mit der den badischen &amp;quot;Blutopfern&amp;quot; am jeweiligen Ort ihrer Ermordung gedacht werden sollte. Neben Paul Billet in Karlsruhe zählten dazu &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1196&amp;quot;&amp;gt;Fritz Kröber&amp;lt;/lex&amp;gt; in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0558&amp;quot;&amp;gt;Durlach&amp;lt;/lex&amp;gt;, Karl Guwang in Sinzheim, Jakob Ihrig in Lohrbach, Gustav Kammerer in Liedolsheim, Karl Winter in Steinen sowie Karl Schelshorn und Johann Baptist Weber in Freiburg. Die Enthüllung der sieben Stelen war ursprünglich für den 9. November 1935, dem jährlich gefeierten &amp;quot;Tag der Bewegung&amp;quot;, geplant. Wegen schwerer Materialfehler verzögerte sich jedoch die Ausführung der Denkmäler. Sechs Stelen, darunter auch das Billet-Denkmal, wurden am 23. November 1935, die Freiburger Stele, die bei der Anfertigung zerbrochen war, am 30. Januar 1936 geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf die Inschrift waren die hohen schmalen Gedenkstelen identisch. Jede Stele setzte sich aus drei gleich gestalteten, konkav geschwungenen Seiten zusammen, die oben halbkreisförmig endeten. Das Bogenfeld nahm das einzige figurative Motiv, den Adler mit Hakenkreuz und Eichenblattkranz als &amp;quot;Hoheitszeichen&amp;quot; des Dritten Reiches, auf. Darunter war die jeweilige Inschrift in Fraktur zu lesen, im vorliegenden Fall: &amp;quot;SA-Mann Paul Billet 25. Mai 1931 an dieser Stelle von Kommunisten erschlagen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweihung der Denkmäler wurde an allen sieben Orten in gleicher Weise nach Sonnenuntergang mit Fackeln, &amp;quot;Ehrenstürmen&amp;quot; der NS-Formationen, Fahnen, Sprechchor, Trommelwirbel und der Rede eines führenden Parteimitglieds inszeniert. In Karlsruhe, und infolge der Verzögerung auch in Freiburg, war Reichsstatthalter &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0064&amp;quot;&amp;gt;Robert Wagner&amp;lt;/lex&amp;gt; der Redner. Kurz nach Kriegsende, im Juni 1945, wurde auf Befehl der französischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0091&amp;quot;&amp;gt;Besatzungsmacht&amp;lt;/lex&amp;gt; das Billet-Denkmal, wie alle anderen NS-Denkmäler in Karlsruhe, beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2015&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Beatrice Vierneisel: Paul-Billet-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 654-657 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7); Ute Scherb: &amp;quot;Wir bekommen die Denkmäler, die wir verdienen&amp;quot;. Freiburger Monumente im 19. und 20. Jahrhundert, Freiburg im Breisgau 2005, S. 181 f. (= Veröffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg im Breisgau Bd. 36 und zugleich Diss. Univ. Freiburg, 2000).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0089&amp;diff=585595</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0089</title>
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		<updated>2018-11-14T17:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Orest-und-Pylades-Gruppe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3255_8_PBS_oXIVb_348.jpg|200px|thumb|left|Um 1890, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 348.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3255_8_PBS_oXIVb_517.jpg|200px|thumb|left|Modellansicht, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 517.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Orest-und-Pylades-Gruppe=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1874-1914 &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3124&amp;quot;&amp;gt;Friedrichsplatz&amp;lt;/lex&amp;gt;, vor dem Gebäude der Vereinigten Großherzoglichen Sammlungen (heute &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0837&amp;quot;&amp;gt;Staatliches Museum für Naturkunde&amp;lt;/lex&amp;gt;); seit 1915 &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1416&amp;quot;&amp;gt;Botanischer Garten&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie die &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3236&amp;quot;&amp;gt;Hermann-und-Dorothea-Gruppe&amp;lt;/lex&amp;gt; war auch die von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0483&amp;quot;&amp;gt;Carl Johann Steinhäuser&amp;lt;/lex&amp;gt; im September 1863 &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0571&amp;quot;&amp;gt;Großherzog Friedrich I.&amp;lt;/lex&amp;gt; im Entwurf vorgelegte Orest-und-Pylades-Gruppe zunächst als Figurenschmuck für die zwei im inneren &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3107&amp;quot;&amp;gt;Schlossplatz&amp;lt;/lex&amp;gt; projektierten Springbrunnen konzipiert. Während die erstgenannte Gruppe bis zum Sommer 1866 ausgeführt und im &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2455&amp;quot;&amp;gt;Schlossgarten&amp;lt;/lex&amp;gt; aufgestellt worden war, genehmigte der Großherzog erst 1868 die Ausführung der zweiten, ebenfalls aus seinem Privatvermögen finanzierten Figurenkomposition, die auf Johann Wolfgang von Goethes Schauspiel Iphigenie auf Tauris zurückgeht. Nach der Aufgabe des ursprünglichen Standorts fiel der Orest-und-Pylades-Gruppe die Funktion einer singulären Freiplastik zu, weswegen Steinhäuser noch eine Änderung an der Figurenkomposition vornahm: Statt mit dem badischen Landeswappen bekrönte er die Stele mit der Büste der Göttin Diana, deren Bildnis die beiden Freunde aus dem Tempel auf Tauris rauben wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 war die Skulptur fertig. Nach Beschluss von Großherzog Friedrich I. sollte sie vor dem noch im Bau befindlichen Sammlungsgebäude aufgestellt werden. Der ausführende Architekt des Gebäudes, &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0195&amp;quot;&amp;gt;Karl Joseph Berckmüller&amp;lt;/lex&amp;gt;, der auch für die Gestaltung des Friedrichsplatzes verantwortlich zeichnete, entwarf das Postament für die Figurengruppe, die am 17. Oktober 1874 vor dem Hauptportal innerhalb einer symmetrisch angelegten Grünanlage zur Aufstellung kam. Die vier allegorischen Standbilder, die den Mittelrisalit des Sammlungsgebäudes bekrönen und auf die verschiedenen Abteilungen des Hauses hinweisen, hatte ebenfalls Steinhäuser geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der 1913 begonnenen Umgestaltung des Friedrichsplatzes wurde das Denkmal zwischen Dezember 1914 und Mai 1915 in den Botanischen Garten, vor die Rückseite des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0845&amp;quot;&amp;gt;Hoftheaters&amp;lt;/lex&amp;gt;, an dessen Stelle heute das &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1127&amp;quot;&amp;gt;Bundesverfassungsgericht&amp;lt;/lex&amp;gt; steht, versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2012&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Beatrice Vierneisel: Orest-und Pylades-Gruppe, in: Gerlinde Brandenburger, Manfred Großkinsky, Gerhard Kabierske, Ursula Merkel, Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 267-272 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0079&amp;diff=585594</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0079</title>
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		<updated>2018-11-14T17:15:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Markgraf-Friedrich-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3253.jpg|200px|thumb|left|Markgraf-Friedrich-Denkmal: Ansichten, Grundriss und Querschnitt der Gedenkstätte, Bild aus: Ausgeführte und projectirte Gebäude von Friedrich Weinbrenner, Grosherzoglich Badischem Oberbaudirektor. Erstes Heft, Carlsruhe und Baden 1822, Tafel 7.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Markgraf-Friedrich-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1822 bis spätestens 1894 an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1624&amp;quot;&amp;gt;Kriegsstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;, im Garten der Markgräfin &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1239&amp;quot;&amp;gt;Christiane Luise von Baden&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Im April 1804 trat Kurfürst &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0564&amp;quot;&amp;gt;Karl Friedrich&amp;lt;/lex&amp;gt; das von der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1217&amp;quot;&amp;gt;Herren-&amp;lt;/lex&amp;gt;, Kriegs- und &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2327&amp;quot;&amp;gt;Ritterstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; gefasste und über die &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0165&amp;quot;&amp;gt;Amalienstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; hinausreichende Gelände an seinen zweitgeborenen Sohn Markgraf &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1415&amp;quot;&amp;gt;Friedrich&amp;lt;/lex&amp;gt; ab in der Erwartung, dass dieser einen markgräflichen Garten anlegte, der sich mit dem östlich gelegenen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1028&amp;quot;&amp;gt;Erbprinzengarten&amp;lt;/lex&amp;gt; zu einem Landschaftspark verbinden sollte. Erst nach dem Tod des Markgrafen am 28. Mai 1817 nahm das Projekt durch die Witwe Markgräfin Christiane Luise Gestalt an. Sie beauftragte Oberbaudirektor &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0241&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Weinbrenner&amp;lt;/lex&amp;gt; mit der Planung eines englischen Landschaftsparks, der außer einer Gedenkstätte für ihren verstorbenen Mann ein Palais, eine Orangerie, ein Gartenhäuschen sowie die von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0447&amp;quot;&amp;gt;Ignaz Lengelacher&amp;lt;/lex&amp;gt; geschaffenen mythologischen Figuren, die bis 1816 den &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0998&amp;quot;&amp;gt;Schlossplatz&amp;lt;/lex&amp;gt; gesäumt hatten, aufnehmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinbrenner konzipierte die Gedenkstätte als ionischen Tempel vom Typus des Prostylos, bei dem eine vierteilige Säulenreihe die Vorhalle nach außen fasst. Drei Treppenstufen führten in die Vorhalle, deren Rückwand den mittig gelegenen, von je einer Rundnische mit Standfigur flankierten Eingang in das Tempelinnere aufnahm. Die Rückwand der Tempelzelle zeigte eine ähnliche Gliederung: Die Mitte war durch eine große rechteckige Nische akzentuiert, in der auf einem runden Postament die von dem Straßburger Bildhauer Landolin Ohmacht aus Carrara-Marmor gefertigte Büste des Markgrafen stand. Rechts und links war je eine Rundnische mit einem Kandelaber angeordnet. Die Säulenstellung der Tempelfront wiederholte sich vereinfacht in Form von Pilastern, die vermutlich in Analogie zum Außenbau um den gesamten Innenraum herumgeführt waren. Die Außenwände der Cella zeigten jeweils vier Pilaster, wobei das mittlere Interkolumnium an den beiden Längsseiten jeweils von einem großen Fenster und das der Rückwand oberhalb der Büste von einem segmentförmigen Fenster durchbrochen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weinbrenner platzierte den kleinen Tempel in achsialer Verlängerung zum &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3219&amp;quot;&amp;gt;Erbprinz-Karl-Ludwig-Denkmal&amp;lt;/lex&amp;gt; an der Kriegsstraße, und zwar am westlichsten Punkt, an dem der Garten die Kriegsstraße noch berührte. Nach dem Tod von Markgräfin Christiane Luise im Dezember 1829 ging das Anwesen zunächst in den Besitz ihrer Schwester Prinzessin Augusta von Nassau-Usingen über, bevor es nach deren Tod 1846 Eigentum des großherzoglich badischen Hauses wurde. Spätestens nach der Erbauung des &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0447&amp;quot;&amp;gt;Erbgroßherzoglichen Palais&amp;lt;/lex&amp;gt; von 1891-1894 an der Stelle des ehemaligen Palais, das von 1856-1865 von Großherzogin &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0982&amp;quot;&amp;gt;Sophie&amp;lt;/lex&amp;gt; bewohnt worden war, wurde die Gedenkstätte beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2013&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Ausgeführte und projectirte Gebäude von Friedrich Weinbrenner, Grosherzoglich Badischem Oberbaudirektor. Erstes Heft. Stadt-, Garten- und Land-Gebäude Ihrer Hoheit der Frau Markgräfin Christiane Louise von Baden, Carlsruhe und Baden 1822 (Reprint Karlsruhe 1978 mit einem Kommentar von Wulf Schirmer).&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Manfred Großkinsky: Markgraf-Friedrich-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl., Karlsruhe 1989, S. 172-174 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7); Gerhard Kabierske: Brunnen im Garten der Großherzogin Sophie, in: ebd., S. 255-257.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0077&amp;diff=585593</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0077</title>
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		<updated>2018-11-14T17:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Lina-Sommer-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3252_8_PBS_oXIVb_415.jpg|200px|thumb|left|Lina-Sommer-Denkmal 1936, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 415.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lina-Sommer-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2039&amp;quot;&amp;gt;Hildapromenade&amp;lt;/lex&amp;gt;, östlicher Teil der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1741&amp;quot;&amp;gt;Lina-Sommer-Anlage&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rosenanlage, eine im Herbst 1929 im östlichen Teil der Hildapromenade zwischen der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1582&amp;quot;&amp;gt;Koch-&amp;lt;/lex&amp;gt; und der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2610&amp;quot;&amp;gt;Stabelstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; angelegte Grünanlage mit üppigem Rosenbewuchs, wurde auf Beschluss des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Stadtrats&amp;lt;/lex&amp;gt; im November 1933 nach der am 27. Juli 1932 in Karlsruhe verstorbenen pfälzischen Mundartdichterin &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0297&amp;quot;&amp;gt;Lina Sommer&amp;lt;/lex&amp;gt; umbenannt. Auf Anregung und mit finanzieller Unterstützung eines Sohnes der Verstorbenen wurde 1934 der Bildhauer Wilhelm Kollmar mit der Ausführung eines Büstendenkmals betraut, das am 2. Juni 1935 an der östlichen Schmalseite der Anlage enthüllt wurde. Auf einer quadratischen Basis erhebt sich ein hoher rechteckiger Sockel aus Diabas, der die bronzene Büste in anderthalbfacher Lebensgröße trägt. Kollmar, der bereits 1930 vier Kinderplastiken für die Grünanlage geschaffen hatte, orientierte sich bei den Gesichtszügen der Dichterin an Fotografien aus den 1920er-Jahren, jener Zeit, die Lina Sommer in Karlsruhe, zunächst im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1384&amp;quot;&amp;gt;Diakonissenkrankenhaus&amp;lt;/lex&amp;gt; und dann im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1603&amp;quot;&amp;gt;Diakonissen-Damenstift&amp;lt;/lex&amp;gt;, verbracht hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2012&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Beatrice Vierneisel: Lina-Sommer-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger, Manfred Großkinsky, Gerhard Kabierske, Ursula Merkel, Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 641-643 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7); Manfred Koch: Die Lina-Sommer-Anlage, in: Manfred Koch (Hrsg.): Blick in die Geschichte. Karlsruher stadthistorische Beiträge 2003-2008, Karlsruhe 2009, S. 302 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0075&amp;diff=585592</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0075</title>
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		<updated>2018-11-14T17:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Leibgrenadierdenkmal (Erster Weltkrieg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3251.jpg|200px|thumb|left|Leibgrenadierdenkmal, um 1930, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 154.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leibgrenadierdenkmal (Erster Weltkrieg)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordwestlichen Bereich des &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3117&amp;quot;&amp;gt;Europaplatzes&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der in den 1920er- und 1930er-Jahren erfolgten Errichtung von Ehrenmalen für ehemals in Karlsruhe stationierte &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0123&amp;quot;&amp;gt;Militäreinheiten&amp;lt;/lex&amp;gt; wurde ab 1922 von der Kameradschaft des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1139&amp;quot;&amp;gt;1. Badischen Leibgrenadier-Regiments Nr. 109&amp;lt;/lex&amp;gt; der Vorschlag diskutiert, für die im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Ersten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt; gefallenen Angehörigen des Regiments ein Ehrenmal aufzustellen. Als Standort bestimmte man den Platz vor dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0235&amp;quot;&amp;gt;Hauptpostgebäude&amp;lt;/lex&amp;gt;, der 1933 den Namen Lorettoplatz (1945 aufgehoben, heute Europaplatz) erhielt. Dort war knapp 100 Jahre lang bis 1896 in der von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0241&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Weinbrenner&amp;lt;/lex&amp;gt; geplanten &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1670&amp;quot;&amp;gt;Infanteriekaserne&amp;lt;/lex&amp;gt; das Leibgrenadier-Regiment untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem hierfür ausgeschriebenen Bauwettbewerb ging das Architektenduo &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1574&amp;quot;&amp;gt;Otto Gruber&amp;lt;/lex&amp;gt; und Emil Valentin Gutmann mit ihrem &amp;quot;Greif&amp;quot; genannten Entwurf als Sieger hervor. Das Denkmal besteht aus einem zweistufigen Podest, auf dem ein etwa 20 Meter hoher, aus glatt behauenen Granitquadern bestehender Pfeiler ruht, der von einem bronzenen Greif, dem Wappentier Badens und dem Helmzierrat des Regiments, gekrönt wird. Mit der Herstellung des Greifen-Modells wurde der Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1195&amp;quot;&amp;gt;Karl Dietrich&amp;lt;/lex&amp;gt; beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorderseite des Denkmals trägt die Inschrift: &amp;quot;Den badischen Leibgrenadieren&amp;quot;. An der Westseite des Pfeilers sind die wichtigsten Schlachtenorte aufgeführt, an denen das Regiment im 19. Jahrhundert teilgenommen hat (1803-15, Danzig, Spanien, Wagram, Moskau, Beresina, Leipzig, Paris, Straßburg, 1848-49, Schleswig, 1870-71, Straßburg, Nuits, Lisaine, Paris). Auf der Rückseite sind die Arten von Militärverhältnissen und Dienstpflichten aufgeführt, in denen sich ein Regimentsangehöriger befinden konnte (Grenadier, Reserve, Ers. Res., Landwehr, Landsturm, 109). Darüber ist der Stern des badischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1591&amp;quot;&amp;gt;Hausordens der Treue&amp;lt;/lex&amp;gt; zu sehen, der ursprünglich auch als Helmzierrat angebracht war. An der Ostseite sind alle Orte genannt, an denen das Regiment im Ersten Weltkrieg teilgenommen hat (1914-18, Mülhausen, Saarburg, Priesterwald, Fricourt, Vermelles, Loretto, Reims, Champagne, Somme, Verdun, Cambrai, St. Quentin, Damenweg, Marne, Maas).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leibgrenadierdenkmal wurde am 28. Juni 1925 im Rahmen eines Veteranentreffens eingeweiht. Seine Gesamtkosten, die durch Spenden sowie Stiftungen von Großherzog &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0572&amp;quot;&amp;gt;Friedrich II.&amp;lt;/lex&amp;gt;, der Stadt Karlsruhe und dem badischen Staatsministerium aufgebracht wurden, betrugen 50.000 Mark. Sowohl die &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0037&amp;quot;&amp;gt;Bombenangriffe&amp;lt;/lex&amp;gt; als auch die Metallsammlungen des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0074&amp;quot;&amp;gt;Zweiten Weltkriegs&amp;lt;/lex&amp;gt; überstand es unbeschadet. Im Rahmen der Baumaßnahmen zur &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0106&amp;quot;&amp;gt;Kombilösung&amp;lt;/lex&amp;gt; wurde das Denkmal Anfang 2010 abgebaut und der Pfeiler bei den Karlsruher Verkehrsbetrieben eingelagert. Der Greif befindet sich momentan im Garten des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1241&amp;quot;&amp;gt;Prinz-Max-Palais&amp;lt;/lex&amp;gt;. Es ist beabsichtigt, das Denkmal nach Abschluss des Bauprojekts an alter Stelle wieder aufzustellen. Das Denkmal ist als Kulturdenkmal nach § 2 Denkmalschutzgesetz eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 8/ZGS 22c; Datenbank Kulturdenkmale, https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/detail.php?id=02944 (Zugriff am 8. August 2017); Badische Presse vom 28. Mai 1933 https://digital.blb-karlsruhe.de/blbz/periodical/pageview/2107666?query=Lorettoplatz (Zugriff am 9. November 2017).&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Leibgrenadierdenkmal (Erster Weltkrieg), in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl., Karlsruhe 1989, S. 566-571 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7), https://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/literatur/stadtarchiv/HF_sections/content/ZZmmY1PdXpuoNV/Denkm%C3%A4ler%20Brunnen%20und%20Freiplastiken%20in%20Karlsruhe%201715-1945.pdf (Zugriff am 8. August 2017); Alexandra Kaiser: Vogelperspektiven – Zwei ungleiche Baudenkmäler, in: Manfred Koch (Hrsg.): Blick in die Geschichte. Karlsruher stadthistorische Beiträge Nr. 104 vom 19. September 2014, https://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/blick_geschichte/blick104/baudenkmaeler.de (Zugriff am 8. August 2017).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0074&amp;diff=585591</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0074</title>
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		<updated>2018-11-14T17:15:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Leibgrenadierdenkmal &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0066&amp;quot;&amp;gt;(1870/71)&amp;lt;/lex&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3250.jpg|200px|thumb|left|Leibgrenadierdenkmal 1870/71, 1896, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 144.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leibgrenadierdenkmal &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0066&amp;quot;&amp;gt;(1870/71)&amp;lt;/lex&amp;gt;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1940&amp;quot;&amp;gt;Moltkestraße&amp;lt;/lex&amp;gt;, von 1896-1938 vor der Einfriedung der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1648&amp;quot;&amp;gt;Grenadierkaserne&amp;lt;/lex&amp;gt; (heute Behördenzentrum Grenadierkaserne) zwischen Wache und Kasino; seit 1938 hinter der Einfriedung ebendort.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Anlässlich des 25. Jahrestags der Schlacht bei Nuits, bei der das &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1139&amp;quot;&amp;gt;1. Badische Leibgrenadier-Regiment&amp;lt;/lex&amp;gt; am 18. Dezember 1870 unter großen Verlusten einen Sieg über die französische Armee errungen hatte, entstand das Leibgrenadierdenkmal. Zu seiner Realisierung hatte sich 1895 ein Denkmalkomitee gebildet, dessen Mitglieder fast alle ehemalige Einjährig-Freiwillige des 1. Badischen Leibgrenadier-Regiments Nr. 109 waren. Den Entwurf des Denkmals lieferte &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0626&amp;quot;&amp;gt;Hermann Götz&amp;lt;/lex&amp;gt;, Direktor der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0931&amp;quot;&amp;gt;Kunstgewerbeschule&amp;lt;/lex&amp;gt; und erster Vorsitzender des Komitees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Monument, das an die 306 gefallenen Soldaten erinnert, besteht aus einem hohen breiten Unterbau, dessen vorspringende Mitte zugleich als Postament für einen figurativ gestalteten Obelisken dient, dem damals gängigen Typus bei Kriegerdenkmalen. Der reich profilierte Unterbau wird an den Seiten, analog zum mittig hervortretenden Postament, von zwei pilasterartigen Vorsprüngen flankiert, die an ihrer vorderen Schaftseite jeweils ein nach oben gerichtetes Schwert zeigen, das von einem Eichenkranz umschlungen und von Lorbeerblättern hinterfangen ist. Auf den je drei Horizontalbändern, die Schwert und Blattwerk quasi fixieren, sind die Namen jener Orte eingraviert, an denen das Regiment 1870/71 kämpfte: Straßburg, Evital und Essertenne (links) sowie Dijon, Nuits und Lisaine (rechts). Am vorspringenden Obelisken-Postament sowie an den Wandflächen zwischen diesem und den Pilastern sind insgesamt fünf schwarze Syenittafeln angebracht, welche die Namen der 306 gefallenen Leibgrenadiere nennen, darunter sieben Offiziere, die gesondert unterhalb der zentralen Gedenkinschrift angeführt sind. Zwischen zentraler Schrifttafel und Obelisken vermittelt das in Bronze ausgeführte Porträtmedaillon des Oberst Rudolf Freiherr von Wechmar (Entwurf und Ausführung Otto Lessing), der als Generalleutnant von 1868-1873 dem 1. Badischen Leibgrenadier-Regiment vorstand. Auf der halbrunden Rahmung des Reliefbildnisses stand ein bronzener Adler mit ausgebreiteten Flügeln (beseitigt nach 1940), dessen erhobener Kopf zum plastischen Schmuck des Obelisken, dem von einem Palmzweig als Zeichen des Sieges hinterfangenen badischen Wappen, überleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Schlacht bei Nuits am 18. Dezember 1895, an denen auch Großherzog &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0571&amp;quot;&amp;gt;Friedrich I.&amp;lt;/lex&amp;gt; teilnahm, konnte das Komitee allerdings nur den Entwurf von Hermann Götz und ein Modell des Porträtreliefs von Otto Lessing präsentieren sowie dem Regiment die Stiftungsurkunde des Denkmals überreichen. Für die Finanzierung, die dann vorwiegend aus Spenden der Ehemaligen erfolgte, und die Ausführung in rotem Sandstein durch den Karlsruher Steinmetz und Bildhauer Karl Nußberger benötigte man noch ein weiteres Jahr. Am 18. Dezember 1896 wurde in Anwesenheit von Erbgroßherzog &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0572&amp;quot;&amp;gt;Friedrich II. von Baden&amp;lt;/lex&amp;gt; sowie führender Vertreter des badischen Militärs, der Ministerien und der Stadt das Leibgrenadierdenkmal feierlich enthüllt. Ursprünglich stand es an der Einfriedung der neuerbauten Grenadierkaserne in der Moltkestraße. Da es etwa 50 Zentimeter über die Straßenflucht herausragte, wurde es 1938 um einige Meter zurückversetzt, auf die Grünfläche zwischen ehemaliger Wache und ehemaligem Offizierskasino (heute Behördenkantine).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2014&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Leibgrenadierdenkmal (1870/71), in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl., Karlsruhe 1989, S. 394-397 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0073&amp;diff=585590</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0073</title>
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		<updated>2018-11-14T17:15:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Leibdragonerdenkmal (Erster Weltkrieg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3249.jpg|200px|thumb|left|Blick von Südwesten auf das Dragonerdenkmal, 1930, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 140.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Leibdragonerdenkmal (Erster Weltkrieg)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1963&amp;quot;&amp;gt;Mühlburger Tor&amp;lt;/lex&amp;gt;, an der Ecke &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1423&amp;quot;&amp;gt;Kaiserallee&amp;lt;/lex&amp;gt;/&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2315&amp;quot;&amp;gt;Riefstahlstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Leibdragonerdenkmal ist nach dem Feldartillerie- und den beiden Leibgrenadierdenkmälern das vierte der fünf Regimentsehrenmale in Karlsruhe. Die Initiative zur Errichtung des Ehrenmals ging vom Verein ehemaliger Offiziere des 1. Badischen Leibdragoner-Regiments Nr. 20 und vom Verein ehemaliger Badischer Leibdragoner aus, die im April 1925 den Karlsruher &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Stadtrat&amp;lt;/lex&amp;gt; um die Genehmigung zur Aufstellung baten. Als Standort war ein Platz am Eingang zu den Grünanlagen zwischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2693&amp;quot;&amp;gt;Südlicher Hildapromenade&amp;lt;/lex&amp;gt; und Riefstahlstraße vorgesehen, wo bis vor dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Ersten Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt; die &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1612&amp;quot;&amp;gt;Maxau-Bahn&amp;lt;/lex&amp;gt; fuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich das Städtische &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1017&amp;quot;&amp;gt;Hochbauamt&amp;lt;/lex&amp;gt; und der Künstlerische Beirat für Stadterweiterung mehrere Alternativen bezüglich des Standorts vorschlugen, entschied der Stadtrat im Sinne der Antragsteller, jedoch unter der Bedingung, das Ehrenmal an der Ecke Kaiserallee/Riefstahlstraße aufzustellen, und nicht in der Mitte des Platzes. Trotz berechtigter Einwände u. a. wegen der hohen Kosten, unter anderem vom Leiter des Hochbauamts &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0194&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Beichel&amp;lt;/lex&amp;gt;, ging aus dem anschließend durchgeführten Kunstwettbewerb &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1573&amp;quot;&amp;gt;Kurt Edzard&amp;lt;/lex&amp;gt;, Meisterlehrer für Bildhauerei an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0906&amp;quot;&amp;gt;Landeskunstschule&amp;lt;/lex&amp;gt;, mit seinem Entwurf &amp;quot;Reiter&amp;quot; als Sieger hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edzards Vorschlag zeigt einen knapp überlebensgroß, aus Bronze gearbeiteten Dragoner in Uniform mit Stahlhelm und Lanze auf einem steigenden Pferd. Für die Figur des Reiters, die sich auf einem quaderförmigen Sockel aus Muschelkalk und auf als Rechteck angeordneten Steinplatten befindet, stand Polizeimajor Karl Reiß Modell. Wegen finanzieller Schwierigkeiten verzögerte sich die Realisierung, sodass das Ehrenmal erst während eines Veteranentreffens am 9. Juni 1929 eingeweiht werden konnte. Auf seiner Vorderseite zeigt es das Ehrenabzeichen des Regiments, eine als vertieft gearbeitete Königskrone.&lt;br /&gt;
Die rechte Sockelseite trägt einen Satz aus der Edda: &amp;quot;Du stirbst – Besitz stirbt, die Sippen sterben, einzig lebt – wir wissen es – der Toten Tatenruhm.&amp;quot; Auf der linken Sockelseite ist folgende Inschrift zu lesen: &amp;quot;1914-1918 Den im Kriege Gefallenen Leibdragonern von ihren Kameraden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Leibdragonerdenkmal ist nach § 2 Denkmalschutzgesetz als Kulturdenkmal eingestuft. Der von &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0806&amp;quot;&amp;gt;Stadtarchiv&amp;lt;/lex&amp;gt;, &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1041&amp;quot;&amp;gt;Liegenschaftsamt&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1060&amp;quot;&amp;gt;Stadtplanungsamt&amp;lt;/lex&amp;gt; erarbeitete und vom Karlsruher Gemeinderat im November 2016 verabschiedete Leitfaden  zur Erinnerungskultur im öffentlichen Raum in Karlsruhe schlägt eine Kommentierung des Mals vor, &amp;quot;weil es unter den Denkmälern der fünf Karlsruher Regimenter durch seinen chauvinistischen und völkischen Sinnspruch herausragt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;René Gilbert 2017&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
StadtAK 4343, Datenbank Kulturdenkmale, https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/detail.php?id=02092 (Zugriff am 7. August 2017).&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Leibdragonerdenkmal (Erster Weltkrieg), in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl., Karlsruhe 1989, S. 596-600 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7), https://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/literatur/stadtarchiv/HF_sections/content/ZZmmY1PdXpuoNV/Denkm%C3%A4ler%20Brunnen%20und%20Freiplastiken%20in%20Karlsruhe%201715-1945.pdf (Zugriff am 8. August 2017).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0069&amp;diff=585589</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0069</title>
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		<updated>2018-11-14T17:15:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2374&amp;quot;&amp;gt;Rüppurr&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Erster Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3248_Ehrenbuch_S_57.jpg|200px|thumb|left|Ehrenbuch der Stadt Karlsruhe 1914-1918, hrsg. v. der Stadt Karlsruhe, Karlsruhe 1930, Abbildungsteil S. 57.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2374&amp;quot;&amp;gt;Rüppurr&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Erster Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1926 im östlichen Teil des &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1811&amp;quot;&amp;gt;Lützowplatzes&amp;lt;/lex&amp;gt; vor der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1397&amp;quot;&amp;gt;Riedschule&amp;lt;/lex&amp;gt; (seit 1981 in verändertem Zustand). &amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Im 1907 eingemeindeten Stadtteil Rüppurr konstituierte sich Mitte der 1920er-Jahre ein Komitee für die Errichtung eines Kriegerdenkmals zur Erinnerung an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Standort sollte der Platz vor der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1255&amp;quot;&amp;gt;Auferstehungskirche&amp;lt;/lex&amp;gt; sein, auf dem bereits das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0066&amp;quot;&amp;gt;Deutsch-Französischen Kriegs&amp;lt;/lex&amp;gt; 1870/71 stand. Eine Aufstellung dort hätte allerdings die Versetzung des älteren Denkmals und die Umgestaltung des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1381&amp;quot;&amp;gt;Friedhofseingangs&amp;lt;/lex&amp;gt; erfordert, was die Stadtverwaltung ablehnte und daher den Lützowplatz vorschlug. Der rechteckige Platz, der sich nördlich der Lützowstraße zwischen der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2167&amp;quot;&amp;gt;Pfauen-&amp;lt;/lex&amp;gt; und der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2314&amp;quot;&amp;gt;Riedstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; erstreckt, bildete mit der 1913 nach Plänen von Stadtbaurat &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0194&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Beichel&amp;lt;/lex&amp;gt; erbauten Riedschule den Mittelpunkt des um 1910 erschlossenen Neubaugebiets im Süden von Rüppurr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Denkmalkommission beauftragte Fritz Winter, Professor für Architektur am Staatstechnikum Karlsruhe (heute &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0900&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft&amp;lt;/lex&amp;gt;), mit dem Entwurf des Denkmals, das im östlichen Platzbereich entlang der Riedstraße Aufstellung fand. Winter griff bei seiner Konzeption den in der Antike wurzelnden Typus der Denkmalsäule auf, der, im Klassizismus wiederentdeckt, im 19. Jahrhundert bei Kriegerdenkmalen bevorzugt Anwendung fand. Als bekrönenden Abschluss wählte er den Adler, der seit der Reichsgründung 1871 neben der Viktoria das gängige Siegeszeichen darstellte. Die hohe Säule mit Basis, achteckigem Schaft, Kapitell und Adler stellte er auf einen monumentalen quadratischen Unterbau, an dessen vier Seiten kupferne Schrifttafeln angebracht sind, die an der Stirnseite den Widmungstext mit Eisernem Kreuz und an den übrigen drei Seiten die Namen der 90 Gefallenen wiedergeben. Durch das 1925 vollendete &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3216&amp;quot;&amp;gt;Denkmal für die Gefallenen der Technischen Hochschule Karlsruhe&amp;lt;/lex&amp;gt; angeregt, beließ es Winter nicht bei dem bloßen Denkmal, sondern schuf in Verbindung mit einer Terrassenarchitektur und einer ausgesuchten Bepflanzung eine würdevolle Denkmalanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2012&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ulrike Merkel: Kriegerdenkmal in Rüppurr (Erster Weltkrieg), in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 593-596 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0068&amp;diff=585588</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0068</title>
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		<updated>2018-11-14T17:14:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2321&amp;quot;&amp;gt;Rintheim&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Erster Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3246_8_PBS_oXIVb_755.jpg|200px|thumb|left|Kriegerdenkmal (Erster Weltkrieg) auf dem Friedhof in Rintheim, vor 1930, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 755.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2321&amp;quot;&amp;gt;Rintheim&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Erster Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921-1975 im östlichen Teil des Rintheimer &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1380&amp;quot;&amp;gt;Friedhofs&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg bildete sich in Rintheim ein Komitee für die Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an ihre im Ersten Weltkrieg gefallenen 75 Soldaten. Den Vorstand übernahm Friedrich Kastner, der als Vorsitzender des Rintheimer Militärvereins bereits von 1907 bis 1911 an der Erneuerung des ersten Rintheimer Kriegerdenkmals zu Ehren der Gefallenen des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0066&amp;quot;&amp;gt;Deutsch-Französischen Kriegs&amp;lt;/lex&amp;gt; 1870/71 mitgewirkt hatte. Der Architekt und Leiter des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1017&amp;quot;&amp;gt;Städtischen Hochbauamts&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0194&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Beichel&amp;lt;/lex&amp;gt;, der schon für die Erneuerung des früheren Ehrenmals Entwürfe gefertigt hatte, wurde auch jetzt mit der Konzeption betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Entwurf zeigte eine etwa drei Meter hohe Stele aus rotem Sandstein. Auf einer quadratischen Bodenplatte war eine zweite Platte von geringerem Durchmesser angebracht, die als Basis eines hohen rechteckigen Postaments diente, das von einem zurückspringenden quadratischen Kubus mit auskragendem pyramidalem Abschluss bekrönt wurde. Das flach belassene Postament, an dessen vier Seiten der Widmungstext und die Namen der 75 Gefallenen eingemeißelt waren, stand in einem künstlerischen Gegensatz zu dem plastisch ausgebildeten, mit Ehreninsignien verzierten Würfel. Dessen vier Seiten zeigten jeweils einen mit Bändern dekorativ umschlungenen Lorbeerkranz, wobei der Kranz an der Stirnseite über der Widmung in seiner Mitte noch das Eiserne Kreuz fasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ausführung des Monuments, das auf dem Rintheimer Friedhof aufgestellt werden sollte, da einige der Gefallenen hier bestattet waren, veranschlagte Beichel rund 10.000 Reichsmark (RM). Bis zum Frühjahr 1921 hatte das Komitee durch Haussammlungen und Spenden verschiedener Vereine 7.000 RM gesammelt. Als die Stadtverwaltung statt den erhofften 3.000 RM lediglich 1.000 RM beisteuerte, musste das Komitee die fehlende Differenz mit weiteren Spenden ausgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. September 1921 konnte endlich das Denkmal auf dem Rintheimer Friedhof in Anwesenheit von &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1663&amp;quot;&amp;gt;Bürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0855&amp;quot;&amp;gt;Hermann Schneider&amp;lt;/lex&amp;gt; feierlich enthüllt werden. Planungen für eine Aussegnungshalle auf dem östlichen Friedhofsterrain verlangten Mitte der 1970er-Jahre nach seiner Versetzung. Da die Kosten für Instandsetzung und Transport sehr hoch ausfielen und es außerdem im westlichen Friedhofsbereich seit 1958 eine Gedenkstätte für die Gefallenen der letzten drei Kriege, des Deutsch-Französischen und der beiden Weltkriege, gab, wurden das Kriegerdenkmal, wie auch das 1911 erneuerte und seit 1954 in unmittelbarer Nachbarschaft stehende Denkmal für die Opfer von 1870/71 auf einstimmigen Beschluss der beteiligten Institutionen im Sommer 1975 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2013&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Kriegerdenkmal in Rintheim (Erster Weltkrieg), in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 547-549 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0067&amp;diff=585587</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0067</title>
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		<updated>2018-11-14T17:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1955&amp;quot;&amp;gt;Mühlburg&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0066&amp;quot;&amp;gt;1870/71&amp;lt;/lex&amp;gt;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3245.jpg|200px|thumb|left|Kriegerdenkmal 1870/71 in Mühlburg, um 1890, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 138.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1955&amp;quot;&amp;gt;Mühlburg&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0066&amp;quot;&amp;gt;1870/71&amp;lt;/lex&amp;gt;)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3141&amp;quot;&amp;gt;Lindenplatz&amp;lt;/lex&amp;gt;, südwestlicher Teil; 1965 um einige Meter versetzt.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon bald nach der Reichsgründung 1871 war auf dem Lindenplatz in Mühlburg ein mittelhoher Obelisk mit der Inschrift &amp;quot;Zur Erinnerung an des Vereinten Deutschland Krieg, Sieg und Frieden 1870-1871&amp;quot; aufgestellt worden. 1884 beschloss der dortige Militärverein, das schmucklose Denkmal mit Spenden durch ein stattlicheres zu ersetzen. Im Jahr der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0214&amp;quot;&amp;gt;Eingemeindung&amp;lt;/lex&amp;gt; von Mühlburg 1886 bildete sich dann unter der Leitung des Militärvereins aus ehemaligen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Gemeinderäten&amp;lt;/lex&amp;gt; und Mitgliedern ortsansässiger Vereine ein Denkmalkomitee, das die Durchführung des auf 2.000 Mark veranschlagten Projekts übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im November 1886 bereits mehr als die Hälfte der Summe an Spenden eingegangen war, ersuchte das Komitee die Stadt Karlsruhe um finanzielle Unterstützung. Nachdem der vom Ausschuss mit Entwurf und Ausführung beauftragte Bildhauer Friedrich Wilhelm Volke Anfang Januar 1887 den Stadtrat über Aussehen, Größe, Material und Kosten unterrichtet hatte, wurde im März ein städtischer Zuschuss von 1.000 Mark bewilligt. Die Bildhauerleistungen betrugen insgesamt 1.800 Mark. Da die restlichen 200 Mark für die Einfriedung mit Grünstreifen und schmiedeeisernem Gitter sowie das Einweihungsfest nicht ausreichten, steuerten &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1207&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Rudolf Freiherr von Seldeneck&amp;lt;/lex&amp;gt; und die Stadtverwaltung noch einen größeren Betrag bei. Am 18. September 1887 fand in Verbindung mit dem Abgeordnetentag des Hardtgauverbands der Militärvereine die feierliche Enthüllung des Denkmals statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das etwa fünf Meter hohe Ehrenmal aus rotem Sandstein stand auf einem von Rasen und Einzäunung umgebenem dreistufigem Unterbau. Es setzte sich aus einem hohen, zweiteiligen Postament und dem eigentlichen, von einer Kanonenkugel bekrönten Obelisken zusammen. In die Vorder- und Rückseite der unteren Sockelhälfte waren die Namen der Soldaten mit ihrer Regimentszugehörigkeit eingemeißelt, die 1871 nach Mühlburg zurückkehrten. Die obere Sockelhälfte zeigte an der Vorderseite eine Inschrifttafel aus schwarzem Syenit mit den Worten &amp;quot;Dem Andenken der in den Kampf gegen Frankreich in den Jahren 1870-71 gezogenen Mühlburger&amp;quot;. Die Tafel an der Rückseite erinnerte an die beiden gefallenen Mühlburger Soldaten. Jeweils zwei an mächtigen Voluten endende Eichenlaubgirlanden fassten die beiden Inschrifttafeln ein. Der skulpturale Schmuck setzte sich im unteren Bereich des Obelisken, der wie eine Sockelzone ausgebildet ist, in gesteigertem Maße fort. An den vier Seiten sind Kartuschen mit dem deutschen Reichswappen (vorne), dem badischen Wappen (hinten) sowie Emblemen der badischen Feldartillerie- und Linieninfanterie-Regimenter angebracht. Letztere sind als Zeichen des Sieges von Palmenzweigen überfangen. Vier Voluten leiten zum oberen, schlicht gestalteten Schaft des Obelisken über, der an der Vorderseite lediglich das Eiserne Kreuz und die Jahreszahlen 1870/71 zeigt. Die Verbindung von renaissancistischen und barocken Schmuckelementen ist charakteristisch für Obeliskendenkmäler des späten Historismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1930er-Jahre wurde die Inschrift erstmals verändert, um auch der Gefallenen des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Ersten Weltkriegs&amp;lt;/lex&amp;gt; zu gedenken. Eine zweite Inschriftenänderung nach 1945 lässt den historischen Ursprung des Kriegerdenkmals vergessen und erinnert nur noch an &amp;quot;Unsere Gefallenen aus beiden Weltkriegen&amp;quot;. Bei der Neugestaltung des Lindenplatzes 1965 wurde das Denkmal um wenige Meter versetzt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2013&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Kriegerdenkmal in Mühlburg (1870/71), in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl., Karlsruhe 1989, S. 343-346 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<title>De:Lexikon:ort-0066</title>
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		<updated>2018-11-14T17:14:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1022&amp;quot;&amp;gt;Grünwinkel&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Erster Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3244_Störlein.jpg|200px|thumb|left|Foto: Marianne Störlein 1987.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1022&amp;quot;&amp;gt;Grünwinkel&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Erster Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtes Albufer, bei der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1597&amp;quot;&amp;gt;Konradin-Kreutzer-Straße&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Einwohner von &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2321&amp;quot;&amp;gt;Rintheim&amp;lt;/lex&amp;gt; 1921 und die Bewohner von &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2374&amp;quot;&amp;gt;Rüppurr&amp;lt;/lex&amp;gt; 1926 ihren im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten ein ehrendes Denkmal gesetzt hatten, fasste im Sommer 1928 auch der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1570&amp;quot;&amp;gt;Grünwinkler Bürgerverein&amp;lt;/lex&amp;gt; den Beschluss, ein solches Denkmal zu errichten. Die Karlsruher Stadtverwaltung bot dem Verein als Aufstellungsort ein nicht näher ausgewiesenes Terrain zwischen der alten &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1302&amp;quot;&amp;gt;Kapelle&amp;lt;/lex&amp;gt; am &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0027&amp;quot;&amp;gt;Albufer&amp;lt;/lex&amp;gt; und der auf dem Hochgestade gelegenen Konrad-Kreutzer-Straße an. Nach langwierigen, erfolglosen Verhandlungen um einen im Ortskern gelegenen Standort, nahm das aus Vertretern des Bürgervereins gebildete Denkmalkomitee schließlich am 7. Februar 1930 das Angebot der Stadt an und beauftragte den Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1270&amp;quot;&amp;gt;August Meyerhuber&amp;lt;/lex&amp;gt; mit dem Entwurf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriegerdenkmal, welches in der Bildhauerwerkstatt der Gebrüder August und &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1205&amp;quot;&amp;gt;Carl Meyerhuber&amp;lt;/lex&amp;gt; in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1633&amp;quot;&amp;gt;Kronenstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 7 ausgeführt wurde, setzt sich aus drei kubischen Blöcken aus grauem Muschelkalk zusammen: einem zweistufigen massiven Unterbau, auf dem sich hochkant eine Stele erhebt. Die zum Ortskern ausgerichtete Vorderseite zeigt in erhabenem Relief eine schreitende junge Frau in antikem Gewand, die in ihrer erhobenen Rechten einen Eichenzweig hält, den sie zu Ehren der gefallenen Soldaten, deren 76 Namen an den zwei Schmalseiten eingemeißelt sind, niederlegen wird. Die Rückseite der Stele, die zu der in den 1920er-Jahren entstandenen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0041&amp;quot;&amp;gt;Albsiedlung&amp;lt;/lex&amp;gt; zeigt, ziert ein von stilisierten Pflanzenranken hinterfangenes Schwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. September 1932 wurde das Kriegerdenkmal, das die in Grünwinkel ansässige &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0173&amp;quot;&amp;gt;Sinner AG&amp;lt;/lex&amp;gt; zu einem Großteil mitfinanziert hatte, in Anwesenheit von &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1120&amp;quot;&amp;gt;Stadtverordneten&amp;lt;/lex&amp;gt;, Vertretern der Sinner AG und der Grünwinkler Bürgerschaft feierlich enthüllt. Der Plan, das Ehrenmal zum Mittelpunkt einer kultivierten Grünanlage mit Freitreppe zu machen, konnte aus finanziellen Gründen nicht verwirklicht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2013&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Kriegerdenkmal in Grünwinkel (Erster Weltkrieg), in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merke/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 625-628 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0065&amp;diff=585585</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0065</title>
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		<updated>2018-11-14T17:14:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0506&amp;quot;&amp;gt;Daxlanden&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Erster Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3243_Denkmäler-Buch_S_623_Störlein.jpg|200px|thumb|left|Das Denkmal nach der Versetzung, 1987, Foto: Marianne Störlein.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kriegerdenkmal in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0506&amp;quot;&amp;gt;Daxlanden&amp;lt;/lex&amp;gt; (&amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0068&amp;quot;&amp;gt;Erster Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt;)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932-1976 auf dem Platz zwischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2760&amp;quot;&amp;gt;Turner-&amp;lt;/lex&amp;gt;, &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2157&amp;quot;&amp;gt;Pfalz-&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1503&amp;quot;&amp;gt;Kastenwörtstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;; seit 1976 südöstlich der Kreuzung von Kastenwört- und Pfalzstraße. &amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1920er-Jahre konstituierte sich in Daxlanden ein vor allem aus Mitgliedern des dortigen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1569&amp;quot;&amp;gt;Bürgervereins&amp;lt;/lex&amp;gt; und der dortigen Ortsgruppe des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kriegshinterbliebenen bestehendes Denkmalkomitee, das sich die Errichtung eines Kriegerdenkmals für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Daxlander Soldaten zur Aufgabe machte. Da die Stadtverwaltung im April 1921 lediglich eine Unterstützung von 1.000 Mark zusicherte, wurde die Umsetzung zurückgestellt, bis ausreichend Spendengelder der Daxlander Einwohner vorlagen. Als 1929 rund 5.500 Mark an Spenden eingegangen waren, bildeten Mitglieder des Bürgervereins erneut ein Komitee. Im Juni 1929 wandte sich der Ausschuss zwecks Konzeption und Standort an die Landesberatungsstelle für Kriegerehrungen. Kurz darauf fand mit Stadtbaudirektor &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0194&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Beichel&amp;lt;/lex&amp;gt; eine Standortbesichtigung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leiter des Städtischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1017&amp;quot;&amp;gt;Hochbauamts&amp;lt;/lex&amp;gt; plädierte für das unscheinbare dreieckige Terrain zwischen Turner-, Pfalz- und Kastenwörtstraße, die Komitee-Mitglieder dagegen für einen Platz vor der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1273&amp;quot;&amp;gt;Heilig-Geist-Kirche&amp;lt;/lex&amp;gt;, den ihnen dann allerdings die katholische Kirchengemeinde als Besitzerin des Geländes verwehrte. Des Weiteren wurde dem Komitee ein Entwurf von Stadtbaurat Otto Roth vom Städtischen Hochbauamt unterbreitet, dessen gigantische Denkmalkonzeption dieses jedoch ablehnte. Der Ausschuss veranstaltete daraufhin einen eingeschränkten Wettbewerb unter Karlsruher Bildhauern. Die dreiköpfige Jury, bestehend aus &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0421&amp;quot;&amp;gt;Albert Haueisen&amp;lt;/lex&amp;gt;, &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0628&amp;quot;&amp;gt;August Kutterer&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0463&amp;quot;&amp;gt;Otto Schließler&amp;lt;/lex&amp;gt;, empfahl den Entwurf von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0401&amp;quot;&amp;gt;Carl Egler&amp;lt;/lex&amp;gt; zur Ausführung. Im Mai 1930 stimmte das Komitee der Entscheidung zu. 1932 wurde der Entwurf, vermutlich von Egler selbst, realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in hellgrauem Gertelbacher Granit ausgeführte Kriegerdenkmal zeigt zwei uniformierte Soldaten des Ersten Weltkriegs, von denen der rechte am Kopf verwundet ist und beim Gehen von seinem behelmten Kameraden unterstützt wird. Diese Geste des Miteinanders wird durch die blockhafte Verschmelzung der Körper noch unterstrichen. Die unterlebensgroße Figurenplastik mit Plinthe ruht auf einem hohen rechteckigen Postament, das auf einer Bodenplatte befestigt ist. Die Schauseite des Unterbaues zierte ursprünglich nur die dreizeilige Inschrift „DAXLANDEN SEINEN KRIEGERN 1914-1918“. An den drei übrigen Seiten sind in chronologischer Reihenfolge die 142 Namen der Gefallenen eingraviert. Nach 1945 erweiterte man die Widmungsinschrift um die zwei Zeilen: „1939-1945 / UND DEN KRIEGSOPFERN“, um den gefallenen Daxlandern beider Weltkriege zu gedenken. Die Umgestaltung des Kirchplatzes 1976 führte zur Versetzung des Denkmals an seinen heutigen Standort in unmittelbarer Nähe zur Daxlander &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1007&amp;quot;&amp;gt;Grundschule&amp;lt;/lex&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2015&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Kriegerdenkmal in Daxlanden (Erster Weltkrieg), in: Gerlinde&lt;br /&gt;
Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler,&lt;br /&gt;
Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 622-625 (=&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0063&amp;diff=585584</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0063</title>
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		<updated>2018-11-14T17:14:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Kriegerdenkmal der Stadt Karlsruhe (1870/71)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3242_8_PBS_oXIVb_135.jpg|200px|thumb|left|Das Denkmal nach der Enthüllung 1877, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 135.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kriegerdenkmal der Stadt Karlsruhe (1870/71)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877-1963 &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3110&amp;quot;&amp;gt;Ettlinger-Tor-Platz&amp;lt;/lex&amp;gt;, an der Südwestseite zwischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0067&amp;quot;&amp;gt;Ettlinger Tor&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0298&amp;quot;&amp;gt;Beiertheimer Allee&amp;lt;/lex&amp;gt;; seit 1963 &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1358&amp;quot;&amp;gt;Alter Friedhof&amp;lt;/lex&amp;gt;, am nördlichen Ende der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2854&amp;quot;&amp;gt;Waldhornstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Jahreswechsel 1871/72 beschloss die Stadt, den 266 deutschen Soldaten, die in Karlsruher Lazaretten ihren im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0066&amp;quot;&amp;gt;Deutsch-Französischen Krieg&amp;lt;/lex&amp;gt; 1870/71 erlittenen Verwundungen erlegen waren, ein Denkmal zu errichten. Im Juli 1872 wurde ein Denkmalkomitee, dem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0017&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Lauter&amp;lt;/lex&amp;gt;, fünf &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1095&amp;quot;&amp;gt;Stadträte&amp;lt;/lex&amp;gt; sowie der Generalleutnant Freiherr von Wechmar als Vertreter des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1139&amp;quot;&amp;gt;1. Badischen Leibgrenadier-Regiments Nr. 109&amp;lt;/lex&amp;gt; angehörten, mit dem Projekt betraut. Das Gremium bestimmte den Friedhof an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1452&amp;quot;&amp;gt;Kapellenstraße&amp;lt;/lex&amp;gt;, in dessen neu eröffnetem östlichem Teil eine gesonderte Grabstätte für die Gefallenen angelegt worden war, als zukünftigen Standort des Ehrenmals. Die von ihm verfasste Wettbewerbsausschreibung verlangte nach einem „Denkmal mit allegorischem Standbilde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zwei Eingaben sind bekannt: Das Modell des Bildhauers &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0490&amp;quot;&amp;gt;Hermann Volz&amp;lt;/lex&amp;gt;, welches auf einem hohen Postament Germania als Siegesgöttin an der Seite eines jungen sterbenden Kriegers zeigt, und das von den Bildhauern Friedrich Kohlhagen und Ernst Hischen gemeinsam erarbeitete Modell eines von Ädikulen gefassten und an den Ecken mit Allegorien der Kardinaltugenden versehenen Zentralbaues, der nach oben mit einer von Viktoria bekrönten Kuppel abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Komitee entschied sich zwar im März 1873 für den Entwurf von Volz, wartete aber mit dem Vertragsabschluss bis Mai 1874, da erst zu diesem Zeitpunkt die Finanzierung des Projekts gesichert war. In der Zwischenzeit hatte sich auch eine Standortänderung ergeben. Das Denkmal sollte nicht mehr als Erinnerungsmal über dem Gräberfeld, sondern als Siegeszeichen für das Deutsche Reich an einem exponierten Platz Aufstellung finden. Das spitzwinklig verlaufende Terrain zwischen Beiertheimer Allee und &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0688&amp;quot;&amp;gt;Ettlinger Straße&amp;lt;/lex&amp;gt; südwestlich des Ettlinger-Tor-Platzes erschien den Verantwortlichen als idealer Ort, zumal es hier zugleich als Pendant zum 1855 errichteten &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3225&amp;quot;&amp;gt;Georg-Ludwig-Winter-Denkmal&amp;lt;/lex&amp;gt; wirken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. September 1877, dem siebten Jahrestag der Schlacht von Sedan, fand die feierliche Enthüllung des Kriegerdenkmals statt. Das auf mehreren Stufen stehende Postament war nach einer Entwurfszeichnung des Architekten &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0698&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Lang&amp;lt;/lex&amp;gt; in seiner Gestaltung dem des gegenüber liegenden Winter-Denkmals angeglichen worden. Auch die von Volz aus einem weißen Marmorblock herausgearbeitete Figurengruppe hatte an pathetischer Bewegtheit verloren, um der Szene der herbeieilenden Germania, die dem sterbenden Helden den Lorbeerkranz reicht, den Ausdruck zeitloser Idealität zu verleihen. Aufgrund des verkehrsgerechten Ausbaus der Kriegsstraße wurde das Denkmal im Mai 1963 auf das Gelände des Alten Friedhofs versetzt. Der mehrstufige Unterbau wurde dabei beseitigt, so dass die Skulptur eine stärkere Wirkung entfaltet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2014&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Ursula Merkel: Kriegerdenkmal der Stadt Karlsruhe (1870/71), in: Gerlinde Brandenburger, Manfred Großkinsky, Gerhard Kabierske, Ursula Merkel, Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 318-326 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0058&amp;diff=585583</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0058</title>
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		<updated>2018-11-14T17:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Johann-Gottfried-Tulla-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3237_8_PBS_XIVb_169.jpg|200px|thumb|left|Aufnahme von 1986, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS XIVb 169.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Johann-Gottfried-Tulla-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maxau, am Rheindamm südlich der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2292&amp;quot;&amp;gt;Rheinbrücke&amp;lt;/lex&amp;gt;. &amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem 1853 von Markgraf &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1241&amp;quot;&amp;gt;Maximilian von Baden&amp;lt;/lex&amp;gt; auf seinem am Rhein gelegenen Hofgut (heute &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1874&amp;quot;&amp;gt;Hofgut Maxau&amp;lt;/lex&amp;gt;) errichteten Johann-Gottfried-Tulla- Denkmal handelt es sich um den ersten Gedenkstein für den badischen Ingenieur und „Rheinbegradiger“ überhaupt. &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0175&amp;quot;&amp;gt;Tulla&amp;lt;/lex&amp;gt;, seit 1803 Oberingenieur in der neu organisierten badischen Wasser- und Straßenbauverwaltung, hatte sich ab 1809 ganz entschieden für die Herstellung eines regulierten, die gesamte Wassermenge des in unzählige Arme geteilten Stroms aufnehmenden Rheinbetts eingesetzt, um die häufig von Überflutungen heimgesuchten Rheingemeinden dauerhaft zu schützen. Der heftige Widerstand aus Fachkreisen, seitens der Staatsbehörden und der Bewohner des Rheintals zögerte die Umsetzung des Projekts, das an der badisch-pfälzischen Grenze im Bereich von Neuenburg bis Dettenheim begonnen wurde, bis 1817 hinaus. 1876 war die &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0207&amp;quot;&amp;gt;Rheinkorrektur&amp;lt;/lex&amp;gt; dann nahezu abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1835 erwarb Markgraf Maximilian die ehemals pfälzischen Rheininseln Abtsgründel (mit dem Abtsgrundhof), Langengrund und Katersgrund, die durch die Rheinregulierung rechtsrheinisch und damit badisch geworden waren, verband sie miteinander und machte sie landwirtschaftlich nutzbar. Der Gedenkstein, den er ein Vierteljahrhundert nach Tullas Tod auf dem damals noch „Maximilians-Au“ genannten Hofgut aufstellen ließ, war vor allem eine persönliche Dankesbezeigung an dessen großartige Ingenieurleistung. Daraus resultiert auch die schlichte Form des Ehrenmals: In die Vorderseite eines sich nach oben hin verjüngenden grauen Kappeler Granitblocks ist eine Vertiefung herausgearbeitet, in welche die ehrenden Worte eingemeißelt sind: „Dem großh. badischen Ingenieur Oberst I. G. TULLA dem verdienstvollen Gründer der zum großen Nutzen aller Uferbewohner unter der segensreichen Regierung des Großherzogs Carl Friedrich unternommenen Rhein Rectification zum ehrenden Andenken von Markgraf Max von Baden 1853“. Im Zuge der Verstärkung des Hochwasserdamms XXV in Maxau 1958 erhielt das Tulla-Denkmal, dessen Schauseite zum Rhein hin gewandt ist, eine neue Fundamentierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2015&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Gerlinde Brandenburger: Johann-Gottfried-Tulla-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 253-255 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<title>De:Lexikon:ort-0052</title>
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		<updated>2018-11-14T17:13:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Hermann-und-Dorothea-Gruppe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3236_8_PBS_oXIVb_203.jpg|200px|thumb|left|Die Hermann-und-Dorothea-Gruppe vor 1896, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 203.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Hermann-und-Dorothea-Gruppe=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2455&amp;quot;&amp;gt;Schlossgarten&amp;lt;/lex&amp;gt;, westlicher Teil beim &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1756&amp;quot;&amp;gt;Linkenheimer Tor&amp;lt;/lex&amp;gt;. &amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Hermann-und-Dorothea-Gruppe zählt zu den ersten Arbeiten, die &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0483&amp;quot;&amp;gt;Carl Johann Steinhäuser&amp;lt;/lex&amp;gt;, seit 1864 Professor für Bildhauerei an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0906&amp;quot;&amp;gt;Großherzoglichen Kunstschule&amp;lt;/lex&amp;gt;, für Karlsruhe ausgeführt hat. Ursprünglich war die Figurengruppe zusammen mit der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3255&amp;quot;&amp;gt;Orest-und-Pylades-Gruppe&amp;lt;/lex&amp;gt; für die zwei vorgesehenen Springbrunnen im Ehrenhof des &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2450&amp;quot;&amp;gt;Schlosses&amp;lt;/lex&amp;gt; projektiert gewesen. Finanzielle Überlegungen bewogen jedoch &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0571&amp;quot;&amp;gt;Großherzog Friedrich I.&amp;lt;/lex&amp;gt;, der beide Skulpturengruppen aus seinem Privatvermögen bezahlte, die Brunnen auf dem inneren Schlossplatz ohne bildhauerischen Schmuck zu gestalten. Für die Hermann-und-Dorothea-Gruppe, mit deren Ausführung in weißem Laaser Marmor Steinhäuser 1864 begonnen hatte, wurde als künftiger Standort eine Felspartie mit Wasserlauf und vorgelagertem Teich nahe des westlichen Schlossgarteneingangs an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1753&amp;quot;&amp;gt;Linkenheimer Landstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; festgelegt. Noch im Monat ihrer Fertigstellung, im August 1866, wurde die lebensgroße Gruppe auf dem geschichteten Felsen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinhäuser griff bei der im klassizistischen Stil entworfenen Figurenkomposition den Anfang des achten Gesangs von Johann Wolfgang von Goethes 1797 erschienenem gleichnamigem Epos auf – den Heimweg von Hermann und der als vermeintliche Magd geworbenen Dorothea durch das hohe Kornfeld –, wobei die Stele mit dem bekrönenden Landeswappen die erste Zeile des Gesangs als Inschrift trägt: &amp;quot;Also gingen die zwei entgegen der sinkenden Sonne&amp;quot;. Weder die narrativen Details der Komposition noch die Inschrift sind aus der durch die Standortänderung gegebene Entfernung zu erkennen. Im Rahmen der Umgestaltung des Schlossgartens zur Bundesgartenschau wurde 1966 der Wasserfall außer Betrieb gesetzt und der Teich zugeschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2014&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Beatrice Vierneisel: Hermann-und Dorothea-Gruppe im Schloßgarten, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 263-266 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0050&amp;diff=585581</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0050</title>
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		<updated>2018-11-14T17:13:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Großherzog-Ludwig-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3233_8_PBS_oXIVb_771.jpg|200px|thumb|left|Blick gegen das Rathaus, 1987, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIVb 771.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3233_IMGP7025_Feitenhansl.jpg|200px|thumb|left|Blick nach Süden, 2012, Fotoarchiv Regierungspräsidium Karlsruhe, Ref. 26.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Großherzog-Ludwig-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3108&amp;quot;&amp;gt;Marktplatz&amp;lt;/lex&amp;gt;, zwischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1248&amp;quot;&amp;gt;Stadtkirche&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1791&amp;quot;&amp;gt;Rathaus&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst mit dem Bau einer Quellwasserleitung von &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0558&amp;quot;&amp;gt;Durlach&amp;lt;/lex&amp;gt; nach Karlsruhe 1822/23 verbesserte sich die städtische &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0153&amp;quot;&amp;gt;Wasserversorgung&amp;lt;/lex&amp;gt; so, dass an verschiedenen Stellen der Stadt künstlerisch ausgebildete Brunnenanlagen errichtet werden konnten. Das von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0241&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Weinbrenner&amp;lt;/lex&amp;gt; entworfene Großherzog-Ludwig-Denkmal auf dem Marktplatz stellte die wichtigste dieser Brunnenanlagen dar, fiel ihm doch als Teil der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2458&amp;quot;&amp;gt;Via Triumphalis&amp;lt;/lex&amp;gt; neben seiner wasserspendenden und ästhetischen Funktion auch noch eine städtebauliche Bedeutung zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des achteckigen, mit figürlichen Reliefs geschmückten Wasserbeckens ragt ein hohes, architektonisch ausgebildetes Postament auf, dessen untere Hälfte als geschlossener Würfel und die obere Hälfte mit Basis, Schaft und Abakus als Säule ausgebildet ist. Darauf steht das überlebensgroße Standbild des mit Uniform und Mantel bekleideten Großherzogs &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0568&amp;quot;&amp;gt;Ludwig&amp;lt;/lex&amp;gt;. Weinbrenner schuf mit dem Großherzog-Ludwig-Denkmal nicht nur einen geräumigen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3195&amp;quot;&amp;gt;Nutzbrunnen&amp;lt;/lex&amp;gt;, sondern vor allem auch ein monumentales Denkmal für jenen Landesfürsten, während dessen Regierungszeit die städtische Quellwasserleitung konzipiert und realisiert worden war. Seine exponierte Position innerhalb der städtischen Hauptachse unterstreicht noch die denkmalhafte Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der Quellwasserleitung am 5. Januar 1824 wurde auch der Marktplatzbrunnen in Betrieb genommen, der zu diesem Zeitpunkt aber nur in seinem architektonischen Aufbau fertig gestellt war. &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0160&amp;quot;&amp;gt;Aloys Raufer&amp;lt;/lex&amp;gt;, der mit den bildhauerischen Arbeiten sämtlicher neuer Brunnen betraut worden war, konnte die vier bronzenen, als Wasserspeier dienenden Löwenmasken erst im Verlauf des Jahres 1824 vollenden; seine Arbeit an dem zunächst in Bronze vorgesehenen, dann aber aus Kostengründen in Sandstein ausgeführten Standbild dauerte bis 1833 an, so dass weder Friedrich Weinbrenner († 1. März 1826) noch Großherzog Ludwig († 30. März 1830) die Fertigstellung des Brunnens erlebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1926 diente er als Marktbrunnen. Bei einem &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0037&amp;quot;&amp;gt;Fliegerangriff&amp;lt;/lex&amp;gt; wurde das Brunnenbecken 1944 beschädigt, die Statue wurde kurz nach Kriegsende mutwillig zerstört; 1950-1955 erfolgte die Wiederherstellung des Großherzog-Ludwig-Denkmals durch den Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1048&amp;quot;&amp;gt;Fritz Moser&amp;lt;/lex&amp;gt; und den Steinmetz &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1268&amp;quot;&amp;gt;Hans Schoch&amp;lt;/lex&amp;gt;. Sieben der acht Beckenreliefs sind seit 1983 durch Epoxydharzabgüsse ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2012&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Manfred Großkinsky: Großherzog-Ludwig-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 195-201 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7); Katja Förster: Märkte und ihre Brunnen in Karlsruhe, in: Katja Förster/Markus Gruber/Matthias Maier: Märkte und ihre Brunnen, Karlsruhe 2011, S. 18-21 (= Häuser- und Baugeschichte. Schriftenreihe des Stadtarchivs Karlsruhe Bd. 11).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0049&amp;diff=585580</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0049</title>
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		<updated>2018-11-14T17:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Großherzog-Leopold-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3232_8_PBS_oXIIIb_144.jpg|200px|thumb|left|Das Großherzog-Leopold-Denkmal um 1889, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS oXIIIb 144.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Großherzog-Leopold-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3126&amp;quot;&amp;gt;Leopoldplatz&amp;lt;/lex&amp;gt;, an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1443&amp;quot;&amp;gt;Leopoldschule&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem sowohl das erste, noch im Todesjahr von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0569&amp;quot;&amp;gt;Großherzog Leopold&amp;lt;/lex&amp;gt; 1852 in Angriff genommene Denkmalprojekt als auch das zweite, 1858 begonnene gescheitert waren, nutzte die Stadt die Herstellung eines öffentlichen Platzes mit Brunnen vor der 1887/88 nach Plänen von Stadtbaumeister &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0233&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Strieder&amp;lt;/lex&amp;gt; erbauten Leopoldschule zur Durchführung des seit 1852 geplanten Projekts. Der in der Platzmitte zur Aufstellung vorgesehene Brunnen wurde um ein monumentales Denkmal erweitert – ein Kunstgriff, wie er zu Zeiten von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0241&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Weinbrenner&amp;lt;/lex&amp;gt; üblich gewesen war (&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3233&amp;quot;&amp;gt;Großherzog-Ludwig-Denkmal&amp;lt;/lex&amp;gt;, &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3228&amp;quot;&amp;gt;Großherzog-Karl-Denkmal&amp;lt;/lex&amp;gt;, &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3164&amp;quot;&amp;gt;Brunnen auf dem Spitalplatz&amp;lt;/lex&amp;gt;). Für den Entwurf der sandsteinernen Brunnenarchitektur zeichnete ebenfalls Wilhelm Strieder verantwortlich; das bronzene Porträtmedaillon und die Inschrifttafel führte der Bildhauer Friedrich Volke aus. Eine offizielle Einweihung des Denkmals, das im Westen des 1888 nach Großherzog Leopold benannten Platzes aufgestellt wurde, fand offensichtlich nicht statt.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf einem zweistufigen Podest erhebt sich ein kartuschengeschmückter Unterbau mit weit ausladenden Brunnenbecken an den Seiten. Er dient als Sockel für einen tempelartigen Aufbau, der an seiner Stirnseite zur Leopoldstraße hin ein Medaillon mit dem Profil des Großherzogs und die Inschrift LEOPOLD / GROSSHERZOG / VON BADEN zeigt. An den Seiten des Aufbaus, der wiederum als Postament für einen figurativ gestalteten Obelisken dient, sind die beiden gusseisernen Ausflussrohre angebracht. Das Aneinanderreihen eigenständiger Architekturglieder gilt als Charakteristikum des Neorenaissancestils in Karlsruhe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2014&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Manfred Großkinsky: Großherzog-Leopold-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger, Manfred Großkinsky, Gerhard Kabierske, Ursula Merkel, Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 347-349 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0039&amp;diff=585579</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0039</title>
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		<updated>2018-11-14T17:13:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Ferdinand-Redtenbacher-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3222_Denkmäler-Buch_S_279_Störlein.jpg|200px|thumb|left|Foto: Marianne Störlein 1987.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ferdinand-Redtenbacher-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hof des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0909&amp;quot;&amp;gt;Polytechnikums&amp;lt;/lex&amp;gt; (heute &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0911&amp;quot;&amp;gt;Karlsruher Institut für Technologie&amp;lt;/lex&amp;gt;), 1866-1925 auf der Grünanlage vor dem Südflügel des Maschinenbaugebäudes, seit 1925 vor dem Haupteingang des Maschinenbaugebäudes.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0161&amp;quot;&amp;gt;Ferdinand Redtenbacher&amp;lt;/lex&amp;gt;, seit 1841 Professor für Mechanik und Maschinenlehre am Karlsruher Polytechnikum, vollzog sich 1847 die Teilung der Gewerbeschule in eine mechanisch-technische und eine chemisch-technische Fachschule, wodurch Maschinenbau und Chemie zu zwei eigenständigen Disziplinen wurden. Redtenbacher setzte die Errichtung eines Maschinenbaugebäudes durch, das von 1858/59 nordöstlich des Hauptgebäudes entstand. Darüber hinaus entwickelte sich das Polytechnikum während seines Direktorats 1857-1863 durch die Aufnahme allgemeinbildender Fächer in den Vorlesungsplan zu einer Technischen Hochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach seinem Tod am 16. April 1863 bildete sich ein Denkmalkomitee, um dem Begründer des wissenschaftlichen Maschinenbaus ein Denkmal zu errichten. 1865 übertrug der Ausschuss &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0454&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Moest&amp;lt;/lex&amp;gt;, angehender Bildhauer und Meisterschüler von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0483&amp;quot;&amp;gt;Carl Johann Steinhäuser&amp;lt;/lex&amp;gt; an der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0906&amp;quot;&amp;gt;Großherzoglichen Kunstschule&amp;lt;/lex&amp;gt;, den Entwurf für eine überlebensgroße Bronzebüste. Moest legte der Bronze den in der Antike wurzelnden Typus der Hermenbüste zugrunde: Redtenbachers leicht zur Seite gewandter Kopf wirkt durch die ausdrucksstarke Physiognomie und naturalistisch gestaltete Haar- und Barttracht überzeugend real, was durch die unbekleidete, stark angeschnittene Brustpartie noch gesteigert wird. Letztere leitet zugleich zum statisch geprägten Postament aus dunkelgrauem Syenit über, das ein oberfränkischer Steinmetz nach einer Entwurfszeichnung Moests anfertigte. Das Postament, das auf einem zweistufigen Unterbau ruht, besteht aus einer quaderförmigen Basis, die mittels einer geschwungenen Platte zum hochrechteckigen, sich nach oben hin verjüngenden Schaft überleitet, auf dem ein Gesims zur Büste tragenden Plinthe vermittelt. An der Vorderseite des Sockels sind mit bronzenen Lettern Namen und Lebensdaten Redtenbachers angebracht, an der Rückseite der Hinweis auf die Stiftung durch Schüler, Verehrer und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von ehemaligen Schülern, Kollegen, Freunden und einigen technischen Vereinen finanzierte Denkmal wurde am 2. Juni 1866 in Anwesenheit von Prinz &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1240&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm von Baden&amp;lt;/lex&amp;gt;, Professoren und Studierenden der Hochschule sowie Vertretern des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1415&amp;quot;&amp;gt;Badischen Staatsministeriums&amp;lt;/lex&amp;gt; enthüllt. Als Standort hatte man die vor dem Südflügel des Maschinenbaugebäudes angelegte Grünfläche mit vereinzeltem Baumbestand gewählt. Als die Hofanlage anlässlich der Hundertjahrfeier der Technischen Hochschule 1925 durch &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0215&amp;quot;&amp;gt;Max Laeuger&amp;lt;/lex&amp;gt; neu gestaltet und mit zwei weiteren Denkmälern (&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3216&amp;quot;&amp;gt;Denkmal für die Gefallenen der Technischen Hochschule, Erster Weltkrieg&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3234&amp;quot;&amp;gt;Heinrich-Hertz-Denkmal&amp;lt;/lex&amp;gt;) sowie einem &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-3168&amp;quot;&amp;gt;Brunnen&amp;lt;/lex&amp;gt; ausgestattet wurde, versetzte man das Redtenbacher-Denkmal vor den Haupteingang des Maschinenbaugebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2015&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Gerlinde Brandenburger: Ferdinand-Redtenbacher-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 278-281 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KarlsBot</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ort-0038&amp;diff=585578</id>
		<title>De:Lexikon:ort-0038</title>
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		<updated>2018-11-14T17:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Ettlinger-Tor-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3220_8_PBS_XIVb_189.jpg|200px|thumb|left|Ansicht von Norden (Stadtseite) mit Wachhäuschen, Soldaten und Zivilisten, 1870, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS XIVb 189.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ettlinger-Tor-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803-1872 am südlichen Ende der Schlossstraße (heute &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1459&amp;quot;&amp;gt;Karl-Friedrich-Straße&amp;lt;/lex&amp;gt;).&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Ettlinger-Tor-Denkmal, das an der neuen südlichen Stadtgrenze die Hauptzufahrt zum Stadtzentrum bildete, schloss zugleich die von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0241&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Weinbrenner&amp;lt;/lex&amp;gt; im klassizistischen Stil konzipierte Nord-Süd-Achse, in späterer Zeit auch &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2458&amp;quot;&amp;gt;„Via Triumphalis“&amp;lt;/lex&amp;gt; genannt, ab. Da es keine defensive Funktion zu erfüllen hatte, sondern lediglich der Personenkontrolle sowie der Erhebung der Straßen- und Zollgebühren diente, griff Weinbrenner bei seinem Entwurf die lichte Weite einer dorischen Tempelfront auf, die er vor die eigentliche Stadtgrenze rückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den von Süden Kommenden präsentierte sich die Front als sechsteilige Pfeiler- und Säulenstellung, deren äußere Zwischenräume mit Mauerwerk geschlossen waren, während die drei inneren einen breiteren Durchgang für Fuhrwerke und zwei schmälere Durchgänge für Passanten aufnahmen. Die sechs Stützen, von denen nur die beiden Säulen vollplastisch ausgebildet waren, trugen Gebälk und Giebel. Das Gebälk setzte sich aus einem mit Inschrift versehenem Architrav und einem aus Triglyphen- und Metopenfeldern bestehenden Fries, der das badische Staatswappen und militärische Embleme zeigte, zusammen. Das mit einem Figurenrelief geschmückte Giebelfeld gab in der Mitte die Göttermutter Kybele als Sinnbild für die Stadt Karlsruhe wieder, die von Allegorien der Kunst und der Wissenschaft, des Ackerbaus und des Handels umgeben war. Der Aufriss des Tores zur Stadtseite hin war mit dem zur Feldseite identisch. Da die vorgelagerten Seitenbauten, in denen sich die dorische Tempelordnung vereinfacht fortsetzte, die geschlossenen Zwischenräume weitgehend verstellten, nahm der von Norden Kommende aber nur die drei Durchgänge wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Figurenrelief im Tympanon zeigte ein konkretes Ereignis aus der jüngsten badischen Geschichte: Die am 27. April 1803 durch Inkrafttreten des Reichsdeputationshauptschlusses vollzogene territoriale Ausdehnung und Erhebung der Markgrafschaft zum Kurfürstentum. In der Mitte des Tympanons war Fama als Sinnbild des Ruhmes zu sehen, welche Palatina (Personifikation der Rheinpfalz) zu ihrer Rechten an die Hand genommen hat, um sie Badenia (Personifikation Badens) zu ihrer Linken, die sie gerade mit einem Lorbeerkranz bekrönt, zuzuführen. Allegorien des Rheins und des Neckars rahmten die Szene ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bauleitung des Weinbrennerschülers &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0188&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Arnold&amp;lt;/lex&amp;gt; wurde das Denkmal 1803/04 errichtet. Bei seiner feierlichen Eröffnung am 26. September 1804 fehlten noch die Flachreliefs in den Tympana und der emblematische Schmuck in den Metopenfeldern. Diese Teile wurden 1805 von Bildhauer &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1214&amp;quot;&amp;gt;Tobias Günther&amp;lt;/lex&amp;gt; ausgeführt und noch im selben Jahr angebracht. Aus verkehrstechnischen Gründen wurde das nicht mehr als zeitgemäß empfundene Tor zu Jahresbeginn 1872 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2012&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Manfred Großkinsky: Ettlinger-Tor-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 146-153 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;KarlsBot: Setzen des DISPLAYTITLEs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Erbprinz-Karl-Ludwig-Denkmal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Top-3219_Denkmäler-Buch_S_141.jpg|200px|thumb|left|Erbprinz-Karl-Ludwig-Denkmal, Kupferstich von Viktor Heideloff, 1804, aus: Fritz Hirsch: 100 Jahre Bauen und Schauen, Bd. 2, Karlsruhe 1932, S. 80.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Erbprinz-Karl-Ludwig-Denkmal=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803-1867 in der Kapelle am &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0963&amp;quot;&amp;gt;Gotischen Turm&amp;lt;/lex&amp;gt; im &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1028&amp;quot;&amp;gt;Erbprinzengarten&amp;lt;/lex&amp;gt;.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Ursprünglich plante Erbprinz &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0871&amp;quot;&amp;gt;Karl Ludwig&amp;lt;/lex&amp;gt;, auf den von ihm bis 1800 erworbenen Grundstücken zwischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0657&amp;quot;&amp;gt;Erbprinzen-&amp;lt;/lex&amp;gt; und &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1624&amp;quot;&amp;gt;Kriegsstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; einen englischen Landschaftspark mit Landschlösschen an dessen Westseite anzulegen. Während einer mehrmonatigen Reise durch Russland und Schweden, zu der er im Juni 1801 mit seiner Gemahlin Erbprinzessin &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0573&amp;quot;&amp;gt;Amalie von Hessen-Darmstadt&amp;lt;/lex&amp;gt; aufgebrochen war, sollte das Projekt ausgeführt werden. Sein unerwarteter Tod auf der Rückreise am 16. Dezember 1801 bei Arboga (Schweden) führte jedoch zu einer Planänderung. Sein Vater Markgraf &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0564&amp;quot;&amp;gt;Karl Friedrich&amp;lt;/lex&amp;gt; beschloss, den von seinem verstorbenen Sohn hochgeschätzten alten Eichenbestand im Südosten des projektierten Erbprinzengartens in seiner Gesamtheit zu erhalten und zu einem Hain mit einer Gedenkstätte für Karl Ludwig umzugestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0241&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Weinbrenner&amp;lt;/lex&amp;gt; im Frühjahr 1802 vorgelegte Entwurf des so genannten „Gotischen Turms“ kaschierte die divergierenden Fluchtlinien von Stadt- und Gartengrenze durch die Positionierung des Turms auf der Südostecke des Grundstücks, an den nach Westen ein zweigeschossiges Gebäude und nach Norden eine Kapelle angeschlossen waren. Die alten Eichen unterstrichen den mittelalterlichen Charakter des neogotischen Architekturensembles. Im Obergeschoss des bewohnbaren Turmanbaues befand sich ein Kabinett mit Gemälden, die Szenen von der Reise und dem Tod des Erbprinzen zeigten. Von diesem Geschoss aus konnte man, gleich einer Loge, die Kapelle einsehen, in der das von Weinbrenner konzipierte und von dem Stuttgarter Bildhauer Philipp Jakob Scheffauer ausgeführte Denkmal stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehrenmal erhob sich anstelle eines Altars an der südwestlichen Chorwand der einschiffigen, flach gedeckten Kapelle, deren einzige Lichtquelle das gegenüberliegende spitzbogige Eingangsportal bildete. Es setzte sich aus einem monumentalen zweistufigen Postament und einem stelenartigen Cinerarium zusammen, das über einer Inschrift das Bildnis des Verstorbenen im Linksprofil zeigte sowie am Deckel des Aschenbehälters Wappen, Trauermasken und weitere Symbole von Schlaf und Tod. Auf dem Postament vor der Stele war eine große sitzende Statue angebracht, welche die trauernde Witwe darstellte. In der ungleichen Gewichtung von Verstorbenem und Trauernder lag das besondere Moment des Denkmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach dem Tod von Markgräfin Amalie 1832 verlor die Gedenkstätte ihre Bedeutung. Die Planungen des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0837&amp;quot;&amp;gt;Großherzoglichen Sammlungsgebäudes&amp;lt;/lex&amp;gt; führten 1867 zum Abriss des Gotischen Turms. Von dem Denkmalprojekt hat sich vermutlich nur das von Scheffauer in Terrakotta gefertigte Modell für die Sitzfigur (Frankfurt a. M., Liebighaus) erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&#039;&#039;Katja Förster 2012&#039;&#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Literatur: Manfred Großkinsky: Erbprinz-Karl-Ludwig-Denkmal, in: Gerlinde Brandenburger/Manfred Großkinsky/Gerhard Kabierske/Ursula Merkel/Beatrice Vierneisel: Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945, 2. Aufl. Karlsruhe 1989, S. 139-143 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 7).&lt;/div&gt;</summary>
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