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	<title>De:Lexikon:bio-1514 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-13T01:22:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Stadtlexikon</subtitle>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:bio-1514&amp;diff=590917&amp;oldid=prev</id>
		<title>Stadtarchiv3: Die Seite wurde neu angelegt: „{{DISPLAYTITLE:Gustav Wilhelm Betzel}}  =Gustav Wilhelm Betzel=  Architekt, * 7. Dezember 1879 Niklashausen/Main-Tauber-Kreis, † 9. Juli 1927 Karlsruhe, ev.,…“</title>
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		<updated>2021-02-25T14:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{DISPLAYTITLE:Gustav Wilhelm Betzel}}  =Gustav Wilhelm Betzel=  Architekt, * 7. Dezember 1879 Niklashausen/Main-Tauber-Kreis, † 9. Juli 1927 Karlsruhe, ev.,…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Gustav Wilhelm Betzel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gustav Wilhelm Betzel=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architekt, * 7. Dezember 1879 Niklashausen/Main-Tauber-Kreis, † 9. Juli 1927 Karlsruhe, ev., ∞ 1912 Emma Julie von Nordheim, mindestens 2 Kinder.&amp;lt;br/ &amp;gt;&amp;lt;br/ &amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Maurermeisters wurde zunächst vom Vater im Maurer- und Bauhandwerk ausgebildet, bevor er dann die &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0900&amp;quot;&amp;gt;Baugewerkeschule&amp;lt;/lex&amp;gt;, die &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0931&amp;quot;&amp;gt;Kunstgewerbeschule&amp;lt;/lex&amp;gt; und zuletzt die &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0909&amp;quot;&amp;gt;Technische Hochschule&amp;lt;/lex&amp;gt; in Karlsruhe besuchte. Nach Abschluss dieser umfassenden Ausbildung, die er durch Studienreisen im In- und Ausland noch vervollkommnete, wurde er Mitarbeiter im Architekturbüro von &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1310&amp;quot;&amp;gt;Emil Schweickhardt&amp;lt;/lex&amp;gt; und wirkte an den Projekten Frauenheilstätte Luisenheim bei Marxzell (1904/05), Neubau für weibliche Pfleglinge in der Kreisanstalt Hub, Erweiterung des Schlosses Gondelsheim (1905-1907) im Auftrag des Grafen Wilhelm Douglas sowie Landhausbauten in Ettlingen und Kleinwohnungen in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1955&amp;quot;&amp;gt;Mühlburg&amp;lt;/lex&amp;gt; mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bezug der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1717&amp;quot;&amp;gt;Leopoldstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 1a im Jahr 1907 machte sich Betzel als Architekt selbständig. 1911 richteten er, Eugen Beck und &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1338&amp;quot;&amp;gt;Karl Kohler&amp;lt;/lex&amp;gt; als Mitglieder des mittelrheinischen Bezirksvereins des badischen Architekten- und Ingenieurvereins beim &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0558&amp;quot;&amp;gt;Durlacher&amp;lt;/lex&amp;gt; Bezirksamt eine unentgeltliche Beratungsstelle für Bauhandwerker und Bewohner des Amtsbezirks ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 wurde Betzels jüngerer Bruder Friedrich Wilhelm Mitarbeiter des Büros in der Leopoldstraße. Zeugnisse ihrer Zusammenarbeit sind das Mietswohnhaus &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2905&amp;quot;&amp;gt;Weinbrennerstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 62 (1914) und die Infanteriekaserne (Jägerkaserne) in Konstanz, deren neun verschieden große Bauten in der Art einer barocken Schlossanlage konzipiert waren. Der im Sommer 1914 begonnene und 1917 fertig gestellte Kasernenkomplex zog für die Brüder Aufträge seitens des Militärs, der Reichspost und verschiedener Stadtverwaltungen nach sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 schied Friedrich Betzel aus dem Büro aus. Sein Nachfolger und zugleich neuer Teilhaber des Büros Gustav Betzel wurde Wilhelm Langstein. Aus ihrer Zusammenarbeit, die mit Betzels frühem Tod am 9. Juli 1927 endete, gingen mehrere Villen und Mietwohnhäuser hervor, unter anderem die Villa Schönhöfer in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1940&amp;quot;&amp;gt;Moltkestraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 40 (1923/24), die Villa Kippenberg in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2518&amp;quot;&amp;gt;Schwarzwaldstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 16 (1924), das Doppelwohnhaus in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2340&amp;quot;&amp;gt;Römerstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 20/22 (1924/25) und die Wohnhäuser an der Ecke &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0879&amp;quot;&amp;gt;Gartenstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 1/&amp;lt;lex id=&amp;quot;top-2327&amp;quot;&amp;gt;Ritterstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 40 sowie die Mietwohnhäuser in der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1983&amp;quot;&amp;gt;Nebeniusstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; 14-18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betzel war Mitglied der Vereinigung Karlsruher Architekten, des Architekten- und Ingenieurvereins Mittelbaden sowie der Badischen Architektenschaft (BA) im Bund Deutscher Architekten (BDA), deren Vorsitz er von 1923-1927 innehatte. Außerdem war er Mitglied der Loge &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0583&amp;quot;&amp;gt;Leopold zur Treue&amp;lt;/lex&amp;gt; und des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0979&amp;quot;&amp;gt;Karlsruher Turnvereins 1846&amp;lt;/lex&amp;gt;; für letzteren hatte er noch kurz vor seinem Tod einen Entwurf für den geplanten Turnhallenbau gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Katja Förster 2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Durlach vom 15. Juli 1911; Karlsruher Tagblatt vom 14. Dezember 1913, Badische Presse vom 8. März 1926, vom 12. und 13. Juli 1927 (Nachrufe); Frank T. Leusch: Die Umwandlung der Konstanzer Jägerkaserne zu einem Studentenquartier, in: Denkmalpflege in Baden-Württemberg. Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamtes, Jg. 27, H. 2, 1998, S. 112 f.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stadtarchiv3</name></author>
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