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	<title>De:Lexikon:ins-1369 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-12T20:44:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Stadtlexikon</subtitle>
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		<id>https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php?title=De:Lexikon:ins-1369&amp;diff=589187&amp;oldid=prev</id>
		<title>Stadtarchiv3: Die Seite wurde neu angelegt: „{{DISPLAYTITLE:Friedhof Grünwinkel}}  Datei:ins-1369.jpg|200px|thumb|left|Einweihung der neuen Friedhofskapelle Grünwinkel, 1956, Stadtarchiv Karlsruhe 8/B…“</title>
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		<updated>2020-11-23T13:54:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „{{DISPLAYTITLE:Friedhof Grünwinkel}}  Datei:ins-1369.jpg|200px|thumb|left|Einweihung der neuen Friedhofskapelle Grünwinkel, 1956, Stadtarchiv Karlsruhe 8/B…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:Friedhof Grünwinkel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ins-1369.jpg|200px|thumb|left|Einweihung der neuen Friedhofskapelle Grünwinkel, 1956, Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schlesiger A4/38/2/21.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Friedhof Grünwinkel=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung von &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-1022&amp;quot;&amp;gt;Grünwinkel&amp;lt;/lex&amp;gt; als Landarbeiterkolonie im Jahr 1710 durch Markgräfin &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-1459&amp;quot;&amp;gt;Sybilla Augusta&amp;lt;/lex&amp;gt; wurden die Verstorbenen des überwiegend katholischen Dorfes in &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0506&amp;quot;&amp;gt;Daxlanden&amp;lt;/lex&amp;gt; und Ettlingen bestattet. 1825 ordnete das Großherzogliche Landamt gegen den Willen der etwa 300 Einwohner den Bau eines eigenen Friedhofs für den Ort an. Nachdem Grünwinkel in den folgenden Jahrzehnten stetig gewachsen und damit auch die Zahl der Toten gestiegen war, wurde der südlich der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0373&amp;quot;&amp;gt;Blohnstraße&amp;lt;/lex&amp;gt; zwischen &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0570&amp;quot;&amp;gt;Durmersheimer Straße&amp;lt;/lex&amp;gt; und der &amp;lt;lex id=&amp;quot;top-0027&amp;quot;&amp;gt;Alb&amp;lt;/lex&amp;gt; gelegene Friedhof 1902 um 900 Quadratmeter vergrößert. Im Vertrag zur &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0214&amp;quot;&amp;gt;Eingemeindung&amp;lt;/lex&amp;gt; zwischen Grünwinkel und Karlsruhe von 1909 wurde für den Friedhof ein garantierter Bestandsschutz von 25 Jahren vereinbart. 1948 erfolgte offiziell die Schließung des Friedhofs, wobei für solvente Bürger weiterhin die Möglichkeit bestand, in ihrem Stadtteil eine Grabstätte zu erwerben. Durch den maßgeblichen Einsatz des &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1570&amp;quot;&amp;gt;Bürgervereins Grünwinkel&amp;lt;/lex&amp;gt; konnten 1954 der Weiterbetrieb, die Erweiterung und die Freigabe des Friedhofs für alle Einwohner erreicht werden. 1956 folgte der Bau der von dem Architekten Johannes Auler entworfenen Friedhofskapelle. In den 1960er-Jahren drohte erneut die Schließung des Friedhofs, nachdem die Stadt die Anlage eines Waldfriedhofs am Stadtrand erwogen hatte. 1973 verwarf &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1014&amp;quot;&amp;gt;Oberbürgermeister&amp;lt;/lex&amp;gt; &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0004&amp;quot;&amp;gt;Otto Dullenkopf&amp;lt;/lex&amp;gt; jedoch diese Pläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge einer neuerlichen umfassenden Erweiterung, für die auch an der Alb gelegene Kleingärten aufgegeben werden mussten, wurden zwischen 1992 und 1996 das alte Feuerwehrhaus an der Durmersheimer Straße abgerissen, die Friedhofskapelle umgebaut und renoviert, die westliche Friedhofsmauer erneuert sowie Parkplätze und befestigte Wege angelegt. Im Eingangsbereich des  1,5 Hektar großen Friedhofs befindet sich die Gedenkkreuzanlage für die Gefallenen beider Weltkriege. Eines der zehn Ehrenkreuze erinnert an den Eisendreher &amp;lt;lex id=&amp;quot;bio-0873&amp;quot;&amp;gt;August Dosenbach&amp;lt;/lex&amp;gt;, der als Mitglied der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0321&amp;quot;&amp;gt;Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD)&amp;lt;/lex&amp;gt; im &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0155&amp;quot;&amp;gt;Widerstand&amp;lt;/lex&amp;gt; gegen den &amp;lt;lex id=&amp;quot;ereig-0016&amp;quot;&amp;gt;Nationalsozialismus&amp;lt;/lex&amp;gt; aktiv war und 1933 von der &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-1480&amp;quot;&amp;gt;Geheimen Staatspolizei (Gestapo)&amp;lt;/lex&amp;gt; erschossen wurde. Auf der östlichen Seite der Kapelle befinden sich die Grabtafeln der bekannten Grünwinkler Familie &amp;lt;lex id=&amp;quot;ins-0173&amp;quot;&amp;gt;Sinner&amp;lt;/lex&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;René Gilbert 2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
StadtAK 1/TBA 122; 1/GA 145; 8/ZGS 3.2.&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Heribert Scherer: Der Friedhof, in: Manfred Fellhauer/Manfred Koch/Gerhard Strack (Hrsg.): Grünwinkel. Gutshof, Gemeinde, Stadtteil, Karlsruhe 2009, S. 380-385; http://www.friedhof-karlsruhe.de/friedhoefe/stadtteilfriedhoefe/gruenwinkel.html; https://www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste/bestattungen/friedhoefe/fried-westen/gruenwinkel.de (Zugriff am 17. September 2017).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stadtarchiv3</name></author>
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