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Winfried Sendelbach, um 1978, Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schlesiger A31/161/5/2.

Winfried Sendelbach

Psychologe, Rektor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, * 22. April 1932 Karlsruhe, † 29. Juli 1978 am Dürrenhorn in den Walliser Alpen/Schweiz, ∞ Barbara Merkenthaler, 2 Söhne, 2 Töchter.

Winfried Sendelbach, dessen Vater als Bürovorstand arbeitete, besuchte das Karlsruher Kant-Gymnasium. Nach dem Abitur 1951 studierte er an der damaligen Staatlichen Lehrerbildungsanstalt (heute Pädagogische Hochschule (PH) Karlsruhe) und legte dort 1953 die Lehramtsprüfung ab. Anschließend studierte Sendelbach Psychologie und Pädagogik an den Universitäten Freiburg i. Br. und Heidelberg. Nach dem Examen als Diplom-Psychologe 1957 und der Promotion 1959 arbeitete Sendelbach als wissenschaftlicher Assistent am Pädagogischen Institut in Karlsruhe. 1963-1966 hatte er eine Dozentur für Psychologie und allgemeine Unterrichtslehre an der Außenstelle Gengenbach der PH Karlsruhe inne. 1966-1968 amtierte er als Prorektor der PH Karlsruhe. 1968 wurde Sendelbach zum außerplanmäßigen Professor für pädagogische Psychologie ernannt. Zum 1. Oktober 1974 übernahm er das Rektorat der PH Karlsruhe. 1976 wurde er wiedergewählt. Sendelbach, der mit seiner Familie in Ettlingen lebte, kam im Sommer 1978 zusammen mit seinen beiden Söhnen und dem Oberreuter Pfarrer Joachim Kurzaj während einer Bergtour ums Leben.

René Gilbert 2016

Quellen

StadtAK 8/ZGS Persönlichkeiten – Sendelbach, Winfried; Hauptstaatsarchiv Stuttgart EA 3/151 Bü 127.

Werk

Farbziffer und Formziffer als quantitative Rahmenmerkmale im Farbpyramiden-Test (14-Farben-Satz): experimentelle Untersuchungen zur Merkmalsermittlung und Merkmalsleistung; erste Validierungsversuche, Diss. Freiburg 1959.