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De:Lexikon:bio-0505: Unterschied zwischen den Versionen

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=Wilhelm Emanuel Gros=
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=Gros, Wilhelm=
Der Sohn des Wagnermeisters und Inhabers eines Wagenbaufachgeschäfts Wilhelm Gros spielte als rechter Läufer einmal in der deutschen Nationalmannschaft beim 5:5 gegen Holland am 24. März 1912. In diesem Jahr war der hervorragende Techniker auch Mitglied der deutschen Vizemeistermannschaft des <lex id="ins-0972">Karlsruher Fußballvereins (KFV)</lex>, bei dem er schon als Jugendspieler und seit 1910 nach dem Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft in der ersten Mannschaft spielte. Als Student meldete er sich 1914 bei <lex id="ereig-0068">Kriegsbeginn</lex> als Kriegsfreiwilliger. 1916 wurde er als Vizefeldwebel bei einer Artillerie-Flieger-Abteilung mit dem Silbernen Verdienstmedaille am Bande der Militärischen Karl Friedrich-Verdiensmedaille ausgezeichnet. Als Leutnant der Fliegerjagdstaffel 17 starb der auch mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse sowie dem Ritterkreuz II. Klasse mit Schwertern des Zähringerordens Ausgezeichnete bei einem Luftkampf westlich von Brügge.


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Der Sohn eines Wagnermeisters spielte als rechter Läufer einmal in der deutschen Nationalmannschaft beim 5:5 gegen Holland am 24. März 1912. Der hervorragende Techniker stand 1912 in der deutschen Vizemeistermannschaft des <lex id="ins-0972">Karlsruher Fußballvereins (KFV)</lex>). Der Student wurde 1914 bei Kriegsbeginn eingezogen und starb als Leutnant der Fliegerjagdstaffel 17 bei einem Luftkampf westlich von Brügge.
<div style="text-align:right;">''Ernst Otto Bräunche 2012''</div>
<div style="text-align:right;">''Ernst Otto Bräunche 2012''</div>



Aktuelle Version vom 25. August 2025, 08:35 Uhr


Ausschnitt aus einem Mannschaftsfoto des KFV von 1911, Stadtarchiv Karlsruhe 8/SpoA 5316.

Wilhelm Emanuel Gros

Fußballnationalspieler, * 6. Juli 1892 Karlsruhe, † 22. August 1917 Belgien.

Der Sohn des Wagnermeisters und Inhabers eines Wagenbaufachgeschäfts Wilhelm Gros spielte als rechter Läufer einmal in der deutschen Nationalmannschaft beim 5:5 gegen Holland am 24. März 1912. In diesem Jahr war der hervorragende Techniker auch Mitglied der deutschen Vizemeistermannschaft des Karlsruher Fußballvereins (KFV), bei dem er schon als Jugendspieler und seit 1910 nach dem Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft in der ersten Mannschaft spielte. Als Student meldete er sich 1914 bei Kriegsbeginn als Kriegsfreiwilliger. 1916 wurde er als Vizefeldwebel bei einer Artillerie-Flieger-Abteilung mit dem Silbernen Verdienstmedaille am Bande der Militärischen Karl Friedrich-Verdiensmedaille ausgezeichnet. Als Leutnant der Fliegerjagdstaffel 17 starb der auch mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse sowie dem Ritterkreuz II. Klasse mit Schwertern des Zähringerordens Ausgezeichnete bei einem Luftkampf westlich von Brügge.

Ernst Otto Bräunche 2012

Literatur

Ernst Otto Bräunche: Fußballhochburg Karlsruhe, in: Ernst Otto Bräunche und Volker Steck (Hrsg.): Sport in Karlsruhe. Von den Anfängen bis heute, Karlsruhe 2006, S. 168-218, S. 189 f. (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 28).