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[[Datei:Schmitt Bernhard ONUK Selbstportrait.jpg|alternativtext=Bernhard Schmitt (ONUK), Selbstporträt.|links|mini|Bernhard Schmitt (ONUK), Selbstporträt 19. Oktober 2009.]] |
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Historiker, Fotograf und Künstler, * 29. Januar 1955 Karlsruhe, † 13. Januar 2018 Karlsruhe, ∞ 2. Ehe, Bettina Wohlwend 2011. <br/ ><br/ > |
Historiker, Fotograf und Künstler, * 29. Januar 1955 Karlsruhe, † 13. Januar 2018 Karlsruhe, ∞ 2. Ehe, Bettina Wohlwend 2011. <br/ ><br/ > |
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Der Sohn des Karlsruher Stadtsyndikus Kuno Schmitt wuchs in der <lex id="top-3075">Dammerstocksiedlung</lex> auf und studierte nach dem Besuch des Eichendorff-Gymnasiums in Ettlingen Geschichte, Soziologie und Politologie an der TH Darmstadt. Danach war er 16 Jahre als Bereichsleiter Literatur, Film und Heimatpflege im städtischen <lex id="ins-1039">Kulturreferat</lex> tätig, die letzten sechs Jahre nur noch mit einer halben Stelle, da er sich zunehmend als freier Fotograf und Künstler betätigte, der sich bald über Karlsruhe hinaus einen Ruf erarbeitete. In Fotoworkshops ermöglichte er den Teilnehmenden den Einstieg in die Systemfotografie, die Porträt-, Nacht-, und Architekturfotografie. In der Stadt Karlsruhe war Bernhard Schmitt in der Kultur stets präsent und hat markante Spuren hinterlassen. Für seine Bescheidenheit, seine Freundlichkeit, seinen zuweilen rabenschwarzen Humor und seine Selbstironie war er bekannt und geschätzt. |
Der Sohn des Karlsruher Stadtsyndikus Kuno Schmitt wuchs in der <lex id="top-3075">Dammerstocksiedlung</lex> auf und studierte nach dem Besuch des Eichendorff-Gymnasiums in Ettlingen Geschichte, Soziologie und Politologie an der TH Darmstadt. Danach war er 16 Jahre als Bereichsleiter Literatur, Film und Heimatpflege im städtischen <lex id="ins-1039">Kulturreferat</lex> tätig, die letzten sechs Jahre nur noch mit einer halben Stelle, da er sich zunehmend als freier Fotograf und Künstler betätigte, der sich bald über Karlsruhe hinaus einen Ruf erarbeitete. In Fotoworkshops ermöglichte er den Teilnehmenden den Einstieg in die Systemfotografie, die Porträt-, Nacht-, und Architekturfotografie. In der Stadt Karlsruhe war Bernhard Schmitt in der Kultur stets präsent und hat markante Spuren hinterlassen. Für seine Bescheidenheit, seine Freundlichkeit, seinen zuweilen rabenschwarzen Humor und seine Selbstironie war er bekannt und geschätzt. |
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Freiberuflich fotografierte er für das <lex id="ins-0821">Badische Landesmuseum</lex>, das <lex id="ins-0806">Stadtarchiv Karlsruhe</lex>, die <lex id="ins-0839">Städtische Galerie</lex> (heute Kunstmuseum Karlsruhe), das <lex id="ins-0845">Badische Staatstheater</lex>, das <lex id="ins-0842">Zentrum für Kunst und Medien (ZKM)</lex>, das Fraunhofer-Institut ICT, die <lex id="ins-1145">Badischen Neuesten Nachrichten (BNN)</lex> und KA-News. Fotografien erschienen unter anderem im Spiegel |
Freiberuflich fotografierte er für das <lex id="ins-0821">Badische Landesmuseum</lex>, das <lex id="ins-0806">Stadtarchiv Karlsruhe</lex>, die <lex id="ins-0839">Städtische Galerie</lex> (heute Kunstmuseum Karlsruhe), das <lex id="ins-0845">Badische Staatstheater</lex>, das <lex id="ins-0842">Zentrum für Kunst und Medien (ZKM)</lex>, das Fraunhofer-Institut ICT, die <lex id="ins-1145">Badischen Neuesten Nachrichten (BNN)</lex> und KA-News. Fotografien erschienen unter anderem im Spiegel, den Zeitschriften Amica und Wiener. Der umfangreiche Nachlass von Bernhard Schmitt (ONUK) wird heute im Stadtarchiv Karlsruhe aufbewahrt. |
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Der Künstler ONUK – der Künstlername ist ein Anagramm des Vornamens des von ihm sehr verehrten Vaters Kuno - zeigte Ausstellungen in nationalen und internationalen Museen. Er veröffentlichte zahlreiche Bildbände und war beteiligt an vielen Kulturprojekten. Unter der Vielzahl ragen heraus die Projekte „Karlsruhe erwacht“ und das Gemeinschaftsprojekt „110.000 Tage Karlsruhe“ (zum Ideenwettbewerb 300. Stadtjubiläum Karlsruhe 2015) sowie das Kunstprojekt „Ab- und Zufall / Wertstoff“ mit Markus Jäger ([http://www.recycling-world.eu www.recycling-world.eu], Zugriff am 20. August 2026). Sein Interesse galt nicht nur dem lokalen und regionalen Geschehen, seine Bildbände zu Großstädten wie Bangkok, London, Paris und Shanghai setzen deren Dynamik im Alltagsgeschehen durch die mit der ONUK eigenen Unschärfe eindrucksvoll in Szene. Auf Kunstmessen war er in Berlin, Köln und Nancy vertreten. 2014 wurde er zum Dozenten bei der „Europäischen Medien- und Event-Akademie gGmbH“ berufen. |
Der Künstler ONUK – der Künstlername ist ein Anagramm des Vornamens des von ihm sehr verehrten Vaters Kuno - zeigte Ausstellungen in nationalen und internationalen Museen. Er veröffentlichte zahlreiche Bildbände und war beteiligt an vielen Kulturprojekten. Unter der Vielzahl ragen heraus die Projekte „Karlsruhe erwacht“ und das Gemeinschaftsprojekt „110.000 Tage Karlsruhe“ (zum Ideenwettbewerb 300. Stadtjubiläum Karlsruhe 2015) sowie das Kunstprojekt „Ab- und Zufall / Wertstoff“ mit Markus Jäger ([http://www.recycling-world.eu www.recycling-world.eu], Zugriff am 20. August 2026). Sein Interesse galt nicht nur dem lokalen und regionalen Geschehen, seine Bildbände zu Großstädten wie Bangkok, London, Paris und Shanghai setzen deren Dynamik im Alltagsgeschehen durch die mit der ONUK eigenen Unschärfe eindrucksvoll in Szene. Auf Kunstmessen war er in Berlin, Köln und Nancy vertreten. 2014 wurde er zum Dozenten bei der „Europäischen Medien- und Event-Akademie gGmbH“ berufen. |
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Aktuelle Version vom 1. September 2026, 11:46 Uhr
Bernhard Schmitt (ONUK)
Historiker, Fotograf und Künstler, * 29. Januar 1955 Karlsruhe, † 13. Januar 2018 Karlsruhe, ∞ 2. Ehe, Bettina Wohlwend 2011.
Der Sohn des Karlsruher Stadtsyndikus Kuno Schmitt wuchs in der Dammerstocksiedlung auf und studierte nach dem Besuch des Eichendorff-Gymnasiums in Ettlingen Geschichte, Soziologie und Politologie an der TH Darmstadt. Danach war er 16 Jahre als Bereichsleiter Literatur, Film und Heimatpflege im städtischen Kulturreferat tätig, die letzten sechs Jahre nur noch mit einer halben Stelle, da er sich zunehmend als freier Fotograf und Künstler betätigte, der sich bald über Karlsruhe hinaus einen Ruf erarbeitete. In Fotoworkshops ermöglichte er den Teilnehmenden den Einstieg in die Systemfotografie, die Porträt-, Nacht-, und Architekturfotografie. In der Stadt Karlsruhe war Bernhard Schmitt in der Kultur stets präsent und hat markante Spuren hinterlassen. Für seine Bescheidenheit, seine Freundlichkeit, seinen zuweilen rabenschwarzen Humor und seine Selbstironie war er bekannt und geschätzt.
Freiberuflich fotografierte er für das Badische Landesmuseum, das Stadtarchiv Karlsruhe, die Städtische Galerie (heute Kunstmuseum Karlsruhe), das Badische Staatstheater, das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM), das Fraunhofer-Institut ICT, die Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) und KA-News. Fotografien erschienen unter anderem im Spiegel, den Zeitschriften Amica und Wiener. Der umfangreiche Nachlass von Bernhard Schmitt (ONUK) wird heute im Stadtarchiv Karlsruhe aufbewahrt.
Der Künstler ONUK – der Künstlername ist ein Anagramm des Vornamens des von ihm sehr verehrten Vaters Kuno - zeigte Ausstellungen in nationalen und internationalen Museen. Er veröffentlichte zahlreiche Bildbände und war beteiligt an vielen Kulturprojekten. Unter der Vielzahl ragen heraus die Projekte „Karlsruhe erwacht“ und das Gemeinschaftsprojekt „110.000 Tage Karlsruhe“ (zum Ideenwettbewerb 300. Stadtjubiläum Karlsruhe 2015) sowie das Kunstprojekt „Ab- und Zufall / Wertstoff“ mit Markus Jäger (www.recycling-world.eu, Zugriff am 20. August 2026). Sein Interesse galt nicht nur dem lokalen und regionalen Geschehen, seine Bildbände zu Großstädten wie Bangkok, London, Paris und Shanghai setzen deren Dynamik im Alltagsgeschehen durch die mit der ONUK eigenen Unschärfe eindrucksvoll in Szene. Auf Kunstmessen war er in Berlin, Köln und Nancy vertreten. 2014 wurde er zum Dozenten bei der „Europäischen Medien- und Event-Akademie gGmbH“ berufen.
Quellen
Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA ONUK, 8/ZGS Einzelpersonen.
Werk
Einzelausstellungen
Museum für Literatur am Oberrhein Karlsruhe, Stadtmuseen Karlsruhe und Crailsheim, Goethe-Institute, Nancy (Frankreich) und Bangkok (Thailand), Chulalongkorn-Universität, Bangkok, Rathaus Bretten, Rathaus Halle (Saale), Rathaus Timisoara (Rumänien), Rathaus Bruchsal, Kunstverein Neckar-Odenwald, Buchen, Humboldt-Vereinigung, Guatemala-Stadt, Participation Citoyenne: Le Cas Stuttgart 21, ZKM.
Gemeinschaftsausstellungen
Kulturhaus Osterfeld, Pforzheim, Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen, 2004, Badischer Kunstverein, Karlsruhe, Goethe-Institut, Nancy, Stuttgarter Fotosommer, Kulturzentrum, Städtische Galerie, Rastatt.
Aufsätze
Im Spannungsfeld von Assimilation, Antisemitismus und Zionismus, in: Juden in Karlsruhe, hrsg. von Ernst Otto Bräunche/Manfred Koch/Heinz Schmitt, Karlsruhe 1988, S. 121-154 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 8); Der erste Luftangriff auf Karlsruhe am 15. Juni 1915, in: Blick in die Geschichte, hrsg. vom Forum für Stadtgeschichte und Kultur, Bd. 1 Karlsruhe 1994, S. 67-69, file://///storage/home/KultA/ernst.braeunche/Downloads/Blick_in_die_Geschichte_Bd1_opt.pdf (Zugriff am 17. August 2026).
Eigene Veröffentlichungen
Hälfte des Lebens. Frauen um 40, Karlsruhe 1996; Lebensstufen. Frauen um zwanzig und siebzig, Karlsruhe 1999; Laos, Karlsruhe 2001; Ankunft einer Generation. Integrationsgeschichten von Spätaussiedlern. Hrsg. Lena Khuen-Belasi/Internationaler Bund, Texte: L. Khuen-Belasi u. a., Karlsruhe 2003; Karlsruhe. Architektur im Blick. Hrsg. mit Annette Ludwig und Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Karlsruhe 2005; Stadtlandschaften, Text: Peter Weibel, Karlsruhe 2005; Daheim in fremden Ländern. Frauen stellen sich vor. Texte: G. Strecker u. a., Karlsruhe 2001; Neue Rhythmen am Rhein. Frauen aus Lateinamerika. Texte: Gun Strecker, Elisabeth Schraut, Karlsruhe 2007; Temporär. Fotografien von ONUK Bernhard Schmitt, hrsg. von Thomas Lindemann, Karlsruhe 2015 (= Lindemanns Bibliothek Bd. 227).
Beteiligungen
Karlsruhe. Portrait der badischen Fächerstadt, Text: Ulrich Hartmann, Karlsruhe 1999; Karlsruhe. Bilder der Fächerstadt, Text: Michael Hübl, Karlsruhe 2006; mit Peter Bastian und Anke Mührenberg: Das Tullabad, Karlsruhe 2008; mit Fabian Müller: Beleuchtung im Freiraum, München 2010; mit Yps Knauber: Durlach. Ansichten und Einblicke, Leinfelden-Echterdingen 2012; Blütenträume für zu Hause, Ostfildern 2013; Talent Leidenschaft Anerkennung. Karlsruher Potenziale in Wissenschaft und Kultur, hrsg. von: C. Böckelmann, T. Hoyer, G. Weigand, Karlsruhe 2013; Von der Pfandleihe zum Stadtarchiv, Karlsruhe 2013 (= Häuser- und Baugeschichte, Schriftenreihe des Stadtarchivs Karlsruhe Bd. 12); Karlsruher Sommermärchen. Die Fächerstadt feiert 300. Geburtstag, hrsg. von Klaus Michael Baur, Karlsruhe 2015.