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Die Blankenlocher Allee beginnt am <lex id="top-2450">Schloss</lex> und endet am <lex id="top-0019">Ahaweg</lex>. Sie wurde nach der ehemals selbständigen Gemeinde Blankenloch benannt, die heute Teil von Stutensee, Landkreis Karlsruhe, ist. |
Die Blankenlocher Allee beginnt am <lex id="top-2450">Schloss</lex> und endet am <lex id="top-0019">Ahaweg</lex>. Sie wurde nach der ehemals selbständigen Gemeinde Blankenloch benannt, die heute Teil von Stutensee, Landkreis Karlsruhe, ist. Im 18. Jahrhundert begann die ursprünglich "von-Greck" genannte Allee am großherzoglichen Plantagengarten, der sich nordöstlich des Ahawegs zwischen Blankenlocher und <lex id="top-0969">Grabener Allee</lex> erstreckte. Von dort führte sie in den <lex id="top-0749">Hardtwald</lex> Richtung Blankenloch. Um 1900 wurde der südliche Teil bis zum <lex id="top-1574">Klosterweg</lex> in <lex id="top-0176">An der Fasanengartenmauer</lex> umbenannt. |
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==Quelle== |
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Straßennamen in Karlsruhe, Karlsruhe 1994, S. 59 (= Karlsruher Beiträge Nr. 7); Adressbuch der Stadt Karlsruhe 2013, S. 779. |
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==Literatur== |
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Brigitte und Gerhard Brändle: Hinrichtungen im Hardtwald 1944. NS-Mordserie im deutschen Südwesten begann in Karlsruhe, in: Blick in die Geschichte Nr. 100, 20. September 2013, https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/blick-in-die-geschichte/ausgaben/blick-100/hinrichtungen-hardtwald-1944 (Zugriff am 4. April 2026). |
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Aktuelle Version vom 24. April 2026, 11:20 Uhr
Blankenlocher Allee
Die Blankenlocher Allee beginnt am Schloss und endet am Ahaweg. Sie wurde nach der ehemals selbständigen Gemeinde Blankenloch benannt, die heute Teil von Stutensee, Landkreis Karlsruhe, ist. Im 18. Jahrhundert begann die ursprünglich "von-Greck" genannte Allee am großherzoglichen Plantagengarten, der sich nordöstlich des Ahawegs zwischen Blankenlocher und Grabener Allee erstreckte. Von dort führte sie in den Hardtwald Richtung Blankenloch. Um 1900 wurde der südliche Teil bis zum Klosterweg in An der Fasanengartenmauer umbenannt.
Bis zum Bau der Waldstadt Mitte der 1950er-Jahre endete die Blankenlocher Allee ungefähr auf der Höhe der heutigen Königsberger Straße. Dort ging sie in nahezu rechtem Winkel in die aus Hagsfeld kommende Waldeckstraße über. Mit dem Bau der Waldstadt schwenkte der Verlauf ab der heutigen Breslauer Straße nach Norden, näherte sich der Stutenseer Allee und verlief dann parallel zu dieser weiter. In dieser Zeit erhielt der südliche Teil den Namen Blankenlocher Allee zurück und entsprach seitdem dem Verlauf der Theodor-Heuss-Allee, in die sie nach Stadtratsbeschluss vom 17. September 1968 umbenannt wurde.
Literatur
Brigitte und Gerhard Brändle: Hinrichtungen im Hardtwald 1944. NS-Mordserie im deutschen Südwesten begann in Karlsruhe, in: Blick in die Geschichte Nr. 100, 20. September 2013, https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/stadtarchiv/blick-in-die-geschichte/ausgaben/blick-100/hinrichtungen-hardtwald-1944 (Zugriff am 4. April 2026).