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Fußballnationalspieler, Gewerbelehrer, * 10. März 1891 Öhningen/Lkr. Konstanz, † 15. November 1916 Kronstadt/Rumänien.<br/ ><br/ > |
Fußballnationalspieler, Gewerbelehrer, * 10. März 1891 Öhningen/Lkr. Konstanz, † 15. November 1916 Kronstadt/Rumänien.<br/ ><br/ > |
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Der am 10. März 1891 in Öhningen bei Konstanz geborene Linksaußen der Meistermannschaft des <lex id="ins-0972">Karlsruher Fußballvereins (KFV)</lex> spielte 1912/13 fünfmal in der Nationalmannschaft. In der Nationalelf spielte der auch als Verteidiger einsetzbare Allrounder auf der Position des "Seitenläufers". Der <lex id="ereig-0068">Erste Weltkrieg</lex> verhinderte eine längere Karriere als Nationalspieler. Am 15. November 1916 starb der Unteroffizier Bosch im Lazarett Kronstadt, wo er auch begraben wurde. |
Der am 10. März 1891 in Öhningen bei Konstanz als Sohn des späteren Oberrechnungsrats Friedolin Bosch geborene Linksaußen der Meistermannschaft des <lex id="ins-0972">Karlsruher Fußballvereins (KFV)</lex> spielte 1912/13 fünfmal in der Nationalmannschaft. In der Nationalelf spielte der auch als Verteidiger einsetzbare Allrounder auf der Position des "Seitenläufers". Bosch fand 1913 nach Abschluuss seiner Ausbildung zum Gewerbelehrer zunächst eine Anstellung als Hilfslehrer an der Gewerbeschule Karlsruhe. Der <lex id="ereig-0068">Erste Weltkrieg</lex> verhinderte eine längere Karriere als Nationalspieler. Am 15. November 1916 starb der Unteroffizier Bosch, der kurz zuvor mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet worden war, im Lazarett Kronstadt, wo er auch begraben wurde. |
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<div style="text-align:right;">''Ernst Otto Bräunche 2011''</div> |
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Version vom 6. Dezember 2025, 18:45 Uhr
Hermann Bosch
Fußballnationalspieler, Gewerbelehrer, * 10. März 1891 Öhningen/Lkr. Konstanz, † 15. November 1916 Kronstadt/Rumänien.
Der am 10. März 1891 in Öhningen bei Konstanz als Sohn des späteren Oberrechnungsrats Friedolin Bosch geborene Linksaußen der Meistermannschaft des Karlsruher Fußballvereins (KFV) spielte 1912/13 fünfmal in der Nationalmannschaft. In der Nationalelf spielte der auch als Verteidiger einsetzbare Allrounder auf der Position des "Seitenläufers". Bosch fand 1913 nach Abschluuss seiner Ausbildung zum Gewerbelehrer zunächst eine Anstellung als Hilfslehrer an der Gewerbeschule Karlsruhe. Der Erste Weltkrieg verhinderte eine längere Karriere als Nationalspieler. Am 15. November 1916 starb der Unteroffizier Bosch, der kurz zuvor mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet worden war, im Lazarett Kronstadt, wo er auch begraben wurde.
Literatur
Ernst Otto Bräunche: Fußballhochburg Karlsruhe, in: Ernst Otto Bräunche und Volker Steck (Hrsg.): Sport in Karlsruhe. Von den Anfängen bis heute, Karlsruhe 2006, S. 168-218, S. 189 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 28).
