Plakat zur KAMUNA, 2001, Stadtarchiv Karlsruhe 8/PBS X 5900.

KAMUNA (Karlsruher Museumsnacht)

Die KAMUNA (Karlsruher Museumsnacht) findet jährlich am ersten Samstag im August statt. Die teilnehmenden Einrichtungen (Badischer Kunstverein, Badische Landesbibliothek, Badisches Landesmuseum, Erinnerungsstätte Ständehaus und Stadtbibliothek, Generallandesarchiv, Museum beim Markt, Museum für Literatur am Oberrhein, Museum in der Majolika, Pfinzgaumuseum, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Staatliches Museum für Naturkunde, Stadtmuseum und Jugendbibliothek, Städtische Galerie Karlsruhe, Verkehrsmuseum sowie Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM)) bieten ein besonderes Programm mit Führungen, Konzerten, Lesungen, Mitmachaktionen, Filmen und Theater rund um ihre Sammlungen und Sonderausstellungen an. Für Familien mit Kindern gibt es unter dem Namen JUNGE KAMUNA ein speziell konzipiertes Programm. 2015 konnten die über 8.500 Besucher unter über 260 Einzelveranstaltungen auswählen. Den Abschluss jeder Museumsnacht bildet ein Open Air-Konzert, das vor einer der beteiligten Institutionen stattfindet.

Vorbild der KAMUNA war die erste deutsche Museumsnacht, die in Berlin im Januar 1997 erfolgreich durchgeführt wurde. Das Konzept wurde auf Initiative des Arbeitskreises für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit (AKÖ) des Karlsruher Kulturkreises 1999 entwickelt. Sie ist damit eine der ältesten Museumsnächte in Deutschland. Noch heute wird sie von den beteiligten Häusern selbst ausgerichtet und organisiert, seit 2002 besteht eine Gesamtorganisation. Die Finanzierung ihres Programms übernehmen die einzelnen Häuser, das Eintrittsgeld dient zur Deckung der Kosten von Werbung, Programmheft, der Koordination und der Abschlussveranstaltung. Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher zu ungewöhnlicher Zeit mit einem vielfältigen Programm in die Museen zu locken.

Anke Mührenberg 2012/2015

Quelle

StadtAK 8/StS 9/772.

Literatur

Homepage der KAMUNA: http://www.kamuna.de/ (Zugriff am 28. Dezember 2015).