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De:Lexikon:bio-0503: Unterschied zwischen den Versionen

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=Gottfried Erik Fuchs=
=Gottfried Erik Fuchs=


Fußballspieler, Kaufmann, * 3. Mai 1889 Karlsruhe, † 25. Februar 1972 Montreal-Westmont/Kanada, jüd., ∞ 1923 Eugenia Steinberg, 3 Kinder.<br/ ><br/ >Der Sohn des jüdischen Kaufmanns Gustav Fuchs besuchte in Karlsruhe die Volksschule und dann bis 1905 das <lex id="ins-0937">Realgymnasium</lex>. Seine Fußballkarriere begann er danach beim Düsseldorfer FC 1899, mit dem ihm 1907 die Meisterschaft von Nordrhein und Westdeutschland gelang. Von Düsseldorf aus ging Fuchs aus beruflichen Gründen für ein Jahr nach England, spielte aber nach wie vor für den Düsseldorfer FC. Nach der Rückkehr aus London leitstete er seinen Militärdienst beim Badischen Feldartillerie Regiment Nr. 14.
<lex id="ereig-0105">Fußballspieler</lex>, Kaufmann, * 3. Mai 1889 Karlsruhe, † 25. Februar 1972 Montreal-Westmont/Kanada, jüd., ∞ 1923 Eugenia Steinberg, 3 Kinder.<br/ ><br/ >Der Sohn des <lex id="ereig-0048">jüdischen</lex> Kaufmanns Gustav Fuchs besuchte in Karlsruhe die Volksschule und dann bis 1905 das <lex id="ins-0937">Realgymnasium</lex>. Seine Fußballkarriere begann er danach beim Düsseldorfer FC 1899, mit dem ihm 1907 die Meisterschaft von Nordrhein und Westdeutschland gelang. Von Düsseldorf aus ging Fuchs aus beruflichen Gründen für ein Jahr nach England, spielte aber nach wie vor für den Düsseldorfer FC. Nach der Rückkehr aus London leistete er seinen Militärdienst beim Badischen Feldartillerie Regiment Nr. 14.


Bereits 1908 wurde Fuchs 1. Spielfüher beim <lex id="ins-0972">Karlsruher Fußballverein (KFV)</lex>, mit dem er 1910 Deutscher Meister wurde. In diesem Jahr wird er auch als Schiedrischter eingesetzt. Legendär sind die zehn Tore, die Fuchs während der Olympischen Spiele in Stockholm gegen Russland am 1. Juli 1912 schoss. Dieser Rekord blieb lange unerreicht, und es dauerte auch bis 1930, ehe der Dresdner Richard Hoffmann seine insgesamt 14 Länderspieltore übertraf. Fuchs spielte sechsmal in der Nationalmannschaft und war mit seinem kongenialen Sturmpartner <lex id="bio-0506">Julius Hirsch</lex> einer von nur zwei deutschen Fußballnationalspeilern jüdischen Glaubens. Nach dem <lex id="ereig-0068">Ersten Weltkrieg</lex>, in dem der Leutnant viermal verwundet und mehrfach mit Orden, 1914 mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, 1917 mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse, ausgezeichnet wurde, spielte Fuchs noch kurze Zeit für den KFV, bevor er 1920 seine Karriere beendete. 1921 wurde er Ehrenspielführer des KFV.
Bereits 1908 wurde Fuchs 1. Spielfüher beim <lex id="ins-0972">Karlsruher Fußballverein (KFV)</lex>, mit dem er 1910 Deutscher Meister wurde. In diesem Jahr wird er auch als Schiedsrichter eingesetzt. Legendär sind die zehn Tore, die Fuchs während der Olympischen Spiele in Stockholm gegen Russland am 1. Juli 1912 schoss. Dieser Rekord blieb bis 2001 bestehen, und es hatte auch bis 1930 gedauert, ehe der Dresdner Richard Hoffmann seine in sechs Länderspielen erzielten 14 Tore übertraf. Fuchs war mit seinem kongenialen Sturmpartner <lex id="bio-0506">Julius Hirsch</lex> einer von nur zwei deutschen Fußballnationalspielern jüdischen Glaubens. Nach dem <lex id="ereig-0068">Ersten Weltkrieg</lex>, in dem der Leutnant viermal verwundet und mehrfach mit Orden, 1914 mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, 1917 mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse, ausgezeichnet wurde, spielte Fuchs noch kurze Zeit für den KFV, bevor er 1920 seine Karriere beendete. 1921 wurde er Ehrenspielführer des KFV.


Beruflich war Fuchs in den von seinem Großvater Hirsch Fuchs 1877 begründeten Familienbetrieb <lex id="ins-0059">H. Fuchs Söhne</lex> eingestiegen, 1921 übernahm er die Geschäftsführung der H. Fuchs Söhne Außenhandelsgesellschaft mbH, deren Sitz 1934 von Karlsruhe nach Berlin verlegt wurde. Bis 1928 wird er im Karlsruher Adressbuch als Fabrikant und Mitinhaber der Holzhandlung Fuchs Söhne geführt. Als Gesellschafter der Firma schied er aber erst 1935 aus. 1929 zog die fünfköpfige Familie nach Berlin, da ihnen Karlsruhe „zu provinziell“ geworden sein soll, in erster Linie aber wohl, weil dort die Filiale der Firma Fuchs gegründet worden war. In Berlin gehörte Fuchs dem Tennisclub Nikolassee, zweitweise als Vorstandsmitglied, bis 1935 an, als dieser festlegte, dass Mitglieder nur noch Personen „arischer Abstammung“ sein konnten. Auch der KFV hatte 1933 zu den Vereinen gehört, die 1933 Juden ausgeschlossen hatten. In den 1920er-Jahren hatte Fuchs nach seiner Fußballkarriere auch schon in Karlsruhe Tennis gespielt beim <lex id="ins-0970">Karlsruher Eislauf- und Tennisvereins 1911 (KETV)</lex>, für den er auch etliche Turniere organisiert hatte.
Beruflich war Fuchs in den von seinem Großvater Hirsch Fuchs 1877 begründeten Familienbetrieb <lex id="ins-0059">H. Fuchs Söhne</lex> eingestiegen. 1921 übernahm er die Geschäftsführung der H. Fuchs Söhne Außenhandelsgesellschaft mbH, deren Sitz 1934 von Karlsruhe nach Berlin verlegt wurde. Bis 1928 wird er im Karlsruher <lex id="ereig-0284">Adressbuch</lex> als Fabrikant und Mitinhaber der Holzhandlung Fuchs Söhne geführt. Als Gesellschafter der Firma schied er aber erst 1935 aus. 1929 zog die fünfköpfige Familie nach Berlin, da ihnen Karlsruhe „zu provinziell“ geworden sein soll, in erster Linie aber wohl, weil dort die Filiale der Firma Fuchs gegründet worden war. In Berlin gehörte Fuchs dem Tennisclub Nikolassee, zeitweise als Vorstandsmitglied, bis 1935 an, als dieser festlegte, dass Mitglieder nur noch Personen „arischer Abstammung“ sein konnten. Auch der KFV hatte 1933 zu den Vereinen gehört, die 1933 Juden ausgeschlossen hatten. In den 1920er-Jahren hatte Fuchs nach seiner Fußballkarriere auch schon in Karlsruhe beim <lex id="ins-0970">Karlsruher Eislauf- und Tennisvereins 1911 (KETV)</lex> <lex id="ereig-0151">Tennis</lex> gespielt, für den er auch etliche Turniere organisiert hatte.


1937 entschloss Fuchs sich zur Flucht, erst in die Schweiz, dann nach Frankreich, von wo aus die Familie mit der Mutter kurz vor der französischen Niederlage über Großbritannien 1940 nach Kanada ausreiste, wo er am 12v. Juni 1940 ankam. Fuchs, der in Kanada in der Textilbranche und als Investor tätig war, kehrte nach dem Krieg einige Male wegen zu klärender Rechtsfragen nach Deutschland zurück, aber immer „mit sehr gemischten Gefühlen“, wofür es viele Gründe gab, darunter den, dass seine einzige Schwester ermordet worden war. Auch den Kontakt zum KFV mied er in Erinnerung an das Schicksal seines Stürmerkollegen <lex id="bio-0506">Julius Hirsch</lex>, der wegen seiner jüdischen Herkunft 1943 in Auschwitz ermordet worden war.
1937 entschloss Fuchs sich zur Flucht, erst in die Schweiz, dann nach Frankreich, von wo aus die Familie mit der Mutter kurz vor der französischen Niederlage über Großbritannien 1940 nach Kanada ausreiste, wo er am 12. Juni 1940 ankam. Fuchs, der sich nun in Godfrey E. Fochs umbenannte, war in Kanada in der Textilbranche und als Investor tätig. Er kehrte nach dem <lex id="ereig-0074">Krieg</lex> einige Male wegen zu klärender Rechtsfragen nach Deutschland zurück, aber immer „mit sehr gemischten Gefühlen“, wofür es viele Gründe gab, darunter den, dass seine einzige Schwester ermordet worden war. Auch den Kontakt zum KFV mied er in Erinnerung an das Schicksal seines Stürmerkollegen Julius Hirsch, der wegen seiner jüdischen Herkunft 1943 in Auschwitz ermordet worden war.


1972 lehnte der Deutsche Fußballbund (DFB) eine Einladung zur Eröffnung des Olympiastadions in München ab, die der ehemalige Reichs- und Bundestrainer Sepp Herberger vorgeschlagen hatte. Seit dem 15. Mai 2010 erinnert beim ehemaligen KFV-Stadion am Karlsruher Weg eine Stele an die Fußball­tra­­di­tion in Karlsruhe mit dem Gewinn der Deutschen Meister­­schaft des KFV sowie seinen jüdischen Fußball­na­tio­nal­­spie­­lern Julius Hirsch und Gottfried Fuchs. Am 14. Mai 2013 beschloss der Karlsruher Gemeinderat die Benennung eines kleinen Platzes am Karlsruher Weg (heute <lex id="top-1421">Julius-Hirsch-Straße</lex>) in <lex id="top-3328">Gottfried-Fuchs-Platz</lex>.
1972 lehnte der Deutsche Fußballbund (DFB) eine Einladung zur Eröffnung des Olympiastadions in München ab, die der ehemalige Reichs- und Bundestrainer Sepp Herberger vorgeschlagen hatte. Seit dem 15. Mai 2010 erinnert beim ehemaligen KFV-Stadion am <lex id="top-1480">Karlsruher Weg</lex> eine Stele an die Fußball­tra­­di­tion in Karlsruhe mit dem Gewinn der Deutschen Meister­­schaft des KFV sowie seinen jüdischen Fußballnational­­spie­­lern Julius Hirsch und Gottfried Fuchs. Am 14. Mai 2013 beschloss der Karlsruher <lex id="ins-1095">Gemeinderat</lex> die Benennung eines kleinen Platzes am Karlsruher Weg (heute <lex id="top-1421">Julius-Hirsch-Straße</lex>) in <lex id="top-3328">Gottfried-Fuchs-Platz</lex>.
<div style="text-align:right;">''Ernst Otto Bräunche 2012/16''</div>
<div style="text-align:right;">''Ernst Otto Bräunche 2012/16''</div>


==Quelle==
==Quellen==
Karlsruher Zeitungen 1900-1940, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7756828; Stele zu den jüdischen Fußballern des KFV, https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/erinnerungskultur/erinnerungskultur-im-oeffentlichen-raum/stele-des-kfv (Zugriffe am 4. März 2025).
Karlsruher Zeitungen 1900-1940, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7756828; Stele zu den jüdischen Fußballern des KFV, https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/erinnerungskultur/erinnerungskultur-im-oeffentlichen-raum/stele-des-kfv (Zugriff jeweils am 4. März 2025).


==Literatur==
==Literatur==
Ernst Otto Bräunche: Fußballhochburg Karlsruhe, in: Sport in Karlsruhe. Von den Anfängen bis heute, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche und Volker Steck, Karlsruhe 2006, S. 168-218 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 28); Karl-Heinz Schwarz-Pich: Fuchs, Gottfried, in: Baden-Württembergische Biographien V, hrsg. von Fred L. Sepaintner, Stuttgart 2013, S. 107-109.
Ernst Otto Bräunche: Fußballhochburg Karlsruhe, in: Sport in Karlsruhe. Von den Anfängen bis heute, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche und Volker Steck, Karlsruhe 2006, S. 168-218 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 28); Werner Skrentny: "Gotti" and "Juller". Gottfried Fuchs/Godfrey E. Fochs and Julius Hirsch. International soccer players, friends and Jews. Fußball-Nationalspieler, Freunde und Juden, [Göttingen] 2012; Karl-Heinz Schwarz-Pich: Fuchs, Gottfried, in: Baden-Württembergische Biographien V, hrsg. von Fred L. Sepaintner, Stuttgart 2013, S. 107-109.

Aktuelle Version vom 25. August 2025, 08:17 Uhr


Ausschnitt aus einem Mannschaftsfoto des KFV von 1911, Stadtarchiv Karlsruhe 8/SpoA 5316.

Gottfried Erik Fuchs

Fußballspieler, Kaufmann, * 3. Mai 1889 Karlsruhe, † 25. Februar 1972 Montreal-Westmont/Kanada, jüd., ∞ 1923 Eugenia Steinberg, 3 Kinder.

Der Sohn des jüdischen Kaufmanns Gustav Fuchs besuchte in Karlsruhe die Volksschule und dann bis 1905 das Realgymnasium. Seine Fußballkarriere begann er danach beim Düsseldorfer FC 1899, mit dem ihm 1907 die Meisterschaft von Nordrhein und Westdeutschland gelang. Von Düsseldorf aus ging Fuchs aus beruflichen Gründen für ein Jahr nach England, spielte aber nach wie vor für den Düsseldorfer FC. Nach der Rückkehr aus London leistete er seinen Militärdienst beim Badischen Feldartillerie Regiment Nr. 14.

Bereits 1908 wurde Fuchs 1. Spielfüher beim Karlsruher Fußballverein (KFV), mit dem er 1910 Deutscher Meister wurde. In diesem Jahr wird er auch als Schiedsrichter eingesetzt. Legendär sind die zehn Tore, die Fuchs während der Olympischen Spiele in Stockholm gegen Russland am 1. Juli 1912 schoss. Dieser Rekord blieb bis 2001 bestehen, und es hatte auch bis 1930 gedauert, ehe der Dresdner Richard Hoffmann seine in sechs Länderspielen erzielten 14 Tore übertraf. Fuchs war mit seinem kongenialen Sturmpartner Julius Hirsch einer von nur zwei deutschen Fußballnationalspielern jüdischen Glaubens. Nach dem Ersten Weltkrieg, in dem der Leutnant viermal verwundet und mehrfach mit Orden, 1914 mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse, 1917 mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse, ausgezeichnet wurde, spielte Fuchs noch kurze Zeit für den KFV, bevor er 1920 seine Karriere beendete. 1921 wurde er Ehrenspielführer des KFV.

Beruflich war Fuchs in den von seinem Großvater Hirsch Fuchs 1877 begründeten Familienbetrieb H. Fuchs Söhne eingestiegen. 1921 übernahm er die Geschäftsführung der H. Fuchs Söhne Außenhandelsgesellschaft mbH, deren Sitz 1934 von Karlsruhe nach Berlin verlegt wurde. Bis 1928 wird er im Karlsruher Adressbuch als Fabrikant und Mitinhaber der Holzhandlung Fuchs Söhne geführt. Als Gesellschafter der Firma schied er aber erst 1935 aus. 1929 zog die fünfköpfige Familie nach Berlin, da ihnen Karlsruhe „zu provinziell“ geworden sein soll, in erster Linie aber wohl, weil dort die Filiale der Firma Fuchs gegründet worden war. In Berlin gehörte Fuchs dem Tennisclub Nikolassee, zeitweise als Vorstandsmitglied, bis 1935 an, als dieser festlegte, dass Mitglieder nur noch Personen „arischer Abstammung“ sein konnten. Auch der KFV hatte 1933 zu den Vereinen gehört, die 1933 Juden ausgeschlossen hatten. In den 1920er-Jahren hatte Fuchs nach seiner Fußballkarriere auch schon in Karlsruhe beim Karlsruher Eislauf- und Tennisvereins 1911 (KETV) Tennis gespielt, für den er auch etliche Turniere organisiert hatte.

1937 entschloss Fuchs sich zur Flucht, erst in die Schweiz, dann nach Frankreich, von wo aus die Familie mit der Mutter kurz vor der französischen Niederlage über Großbritannien 1940 nach Kanada ausreiste, wo er am 12. Juni 1940 ankam. Fuchs, der sich nun in Godfrey E. Fochs umbenannte, war in Kanada in der Textilbranche und als Investor tätig. Er kehrte nach dem Krieg einige Male wegen zu klärender Rechtsfragen nach Deutschland zurück, aber immer „mit sehr gemischten Gefühlen“, wofür es viele Gründe gab, darunter den, dass seine einzige Schwester ermordet worden war. Auch den Kontakt zum KFV mied er in Erinnerung an das Schicksal seines Stürmerkollegen Julius Hirsch, der wegen seiner jüdischen Herkunft 1943 in Auschwitz ermordet worden war.

1972 lehnte der Deutsche Fußballbund (DFB) eine Einladung zur Eröffnung des Olympiastadions in München ab, die der ehemalige Reichs- und Bundestrainer Sepp Herberger vorgeschlagen hatte. Seit dem 15. Mai 2010 erinnert beim ehemaligen KFV-Stadion am Karlsruher Weg eine Stele an die Fußball­tra­­di­tion in Karlsruhe mit dem Gewinn der Deutschen Meister­­schaft des KFV sowie seinen jüdischen Fußballnational­­spie­­lern Julius Hirsch und Gottfried Fuchs. Am 14. Mai 2013 beschloss der Karlsruher Gemeinderat die Benennung eines kleinen Platzes am Karlsruher Weg (heute Julius-Hirsch-Straße) in Gottfried-Fuchs-Platz.

Ernst Otto Bräunche 2012/16

Quellen

Karlsruher Zeitungen 1900-1940, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7756828; Stele zu den jüdischen Fußballern des KFV, https://stadtgeschichte.karlsruhe.de/erinnerungskultur/erinnerungskultur-im-oeffentlichen-raum/stele-des-kfv (Zugriff jeweils am 4. März 2025).

Literatur

Ernst Otto Bräunche: Fußballhochburg Karlsruhe, in: Sport in Karlsruhe. Von den Anfängen bis heute, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche und Volker Steck, Karlsruhe 2006, S. 168-218 (= Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 28); Werner Skrentny: "Gotti" and "Juller". Gottfried Fuchs/Godfrey E. Fochs and Julius Hirsch. International soccer players, friends and Jews. Fußball-Nationalspieler, Freunde und Juden, [Göttingen] 2012; Karl-Heinz Schwarz-Pich: Fuchs, Gottfried, in: Baden-Württembergische Biographien V, hrsg. von Fred L. Sepaintner, Stuttgart 2013, S. 107-109.