Das frühere Gasthaus Hirsch in der Lindenstraße 25, 2010, Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Erbacher 3453.
Kriegerdenkmal zur Erinnerung der Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, 2016, Stadtarchiv Karlsruhe 11/DigA 43/292 DO.

Lindenstraße

Die Lindenstraße im Karlsruher Stadtteil Hohenwettersbach beginnt an der Kreuzung mit den Straßen Am Lustgarten und Spitalhof, verläuft über die Seegasse und Batzenhofweg in südlicher Richtung als landwirtschaftlicher Nutzweg bis zur A8. Nach der Unterquerung geht sie in die Heidenheimer Straße im Ortsteil Grünwettersbach über.

Neben der evangelischen Kirche steht ein Obelisk als Kriegerdenkmal, der an den Krieg von 1870/71 erinnert. Errichtet wurde er um 1880. An den Häusern 7, 9, 11 stehen verschiedene Teile unter Denkmalschutz: Ein Türgewände mit Inschrift und Bezeichnung 1780 und zwei Inschriftsteine (um 1780). In der Lindenstraße 25 ist das frühere Gasthaus Hirsch, heute ein Wohnhaus, denkmalgeschützt, ein Türsturz trägt das Datum 1792. Denkmalgeschützt ist ebenso das letzte Haus der Straße (Nr. 24), das Verwalterhaus zum Hohenwettersbacher Schloss des Schilling von Canstattschen Gutes aus dem frühen 18. Jahrhundert.

Die Straße wurde nach der Eingemeindung von 1972 nach dem Laubgehölz Linde benannt. Vorher hieß sie Neuhäuserstraße und Palmbacher Straße.

Alfred Becher 2018

Quellen

Straßennamen in Karlsruhe, Karlsruhe 1994, S. 140 (= Karlsruher Beiträge Nr. 7); https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/index.php?suchstring=Lindenstra%C3%9Fe&Suche+starten=Suche+starten (Zugriff am 23. November 2018).