Blick in die Auer Straße Richtung Durlach, Pfinzgaumuseum Durlach U I 1557.
Das Haus Auer Straße 7, Pfinzgaumuseum Durlach U I 1283.

Auer Straße

Die 1907 benannte Straße beginnt südlich der Durlacher Allee, kreuzt die Christofstraße, Steinmetzstraße, Bleichstraße, den Knotenpunkt Ernst-Friedrich-Straße/Reichenbachstraße/Killisfeldstraße, die Straße An der RaumFabrik, die Oberwaldstraße/Rommelstraße, die Hildebrandstraße/Blattwiesenstraße und geht an der Grenzstraße/Leußlerstraße in die Westmarkstraße über, wo die Gemarkung Aue beginnt.

Hausnummer 1 ist ein Wohn- und Geschäftshaus, das 1895 von Otto Hofmann für den Privatier J. W. Hofmann erbaut wurde. Es ist dreigeschossig und verfügt über einen Eckerker mit Loggia und einen großen getreppten Giebel. Das Nachbarhaus Nummer 3, ein dreigeschossiges, traufständiges Wohnhaus mit spätgotischen Zierformen des Historismus, wurde 1889 wie die Hausnummer 5 von Otto Hofmann für den Privatier J. W. Hofmann erbaut. Die Hausnummern 21, 23, 25, 27, 29, 31 bilden einen Wohnblock, der 1919/20 von Emil Valentin Gutmann für die Gemeinnützige Baugenossenschaft gebaut wurde. Es handelt sich dabei um eine geschlossene Blockrandbebauung im neubarocken Stil. Der Baubeginn war durch den Ersten Weltkrieg verzögert worden.

Auer Straße 35 ist Teil einer Wohnanlage, die der Mieter- und Bauverein Karlsruhe 1922/23 errichtet hat. Entworfen wurde sie von Hermann Reinhard Alker. Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurden die Häuser Blattwiesenstraße 1, 5, 7 und Auer Straße 35 1951 werkgetreu wieder errichtet und stehen unter Denkmalschutz.

Alfred Becher 2018

Quellen

Straßennamen in Karlsruhe, Karlsruhe 1994, S. 52 (= Karlsruher Beiträge Nr. 7); https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/index.php?stadtteil=Durlach&vid=190 (Zugriff am 19. Februar 2018).